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Hillary Clinton warnt vor der Destabilisierung ganzer Staaten durch Kryptowährungen

Die ehemalige Außenministerin und US-Präsidentschaftskandidatin sagte, dass Kryptowährungen die Macht haben, Währungen wie den US-Dollar zu untergraben
Clintons Kommentare kommen zu einer Zeit, in der immer mehr Länder Kryptowährungen einführen wollen

In ihrer Rede auf dem Bloomberg New Economy Forum am 19. November sprach die ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidatin eine Warnung vor der Verwendung von Kryptowährungen aus. Die US-Politikerin glaubt, dass Kryptowährungen die Macht haben, ganze Nationen zu schwächen.

In ihrer Videoansprache auf der Podiumsdiskussion sagte Clinton, dass Regierungen auf der ganzen Welt mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert seien. Dazu gehörten Desinformation, künstliche Intelligenz und sogar Kryptowährungen. Sie fügte hinzu:

„Ein weiterer Bereich, dem die Nationalstaaten hoffentlich mehr Aufmerksamkeit schenken, ist der Aufstieg der Kryptowährungen – denn was wie ein sehr interessanter und etwas exotischer Versuch aussieht, buchstäblich neue Münzen zu schürfen, um mit ihnen zu handeln, hat das Potenzial, Währungen zu untergraben, die Rolle des Dollars als Reservewährung zu untergraben, Nationen zu destabilisieren, vielleicht zunächst kleine, dann aber auch viel größere.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Politiker sich negativ über digitale Vermögenswerte äußern. doch Clintons Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der immer mehr Länder Kryptowährungen einführen wollen. Auch die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, Indien, hat vor kurzem angekündigt, dass man Kryptowährungen als Anlageklasse legalisieren wolle. Die positive Entscheidung der indischen Regierung ist eine Abkehr von der feindseligen Haltung gegenüber Kryptowährungen in den letzten Jahren. In seiner Rede beim Sydney Dialogue sagte der indische Premierminister Narendra Modi, dass die Demokratien zusammenkommen müssen, um Krypto-Regulierungen anzugehen.

Kryptomarkt erfährt starke Korrektur

Der Markt erfährt gerade eine starke Korrektur. Die Angst hat die Satoshi Street erfasst, da sich die Korrektur auf dem Kryptomarkt weiter vertieft hat. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen war bei Redaktionsschluss unter 2,5 Billionen Dollar gefallen. Bitcoin und der gesamte Altcoin-Markt allein verloren in den letzten Tagen 15%. Bitcoin hatte bei Redaktionsschluss eine Kurs von 56.376 Dollar und eine Marktkapitalisierung von etwas über einer Billion Dollar.

Der Kryptomarkt hat auch negativ auf das Billionen-Dollar-Infrastrukturgesetz der USA reagiert, nach dem „Krypto-Makler“ wie Miner, Knotenbetreiber und Validierer in Zukunft besteuert werden. Außerdem nehmen die globalen Märkte angesichts von Zins- und Inflationsängsten eine vorsichtige Haltung ein. Im Gespräch mit Reuters sagte OANDA-Analyst Edward Moya:

„Die langfristigen Aussichten von Bitcoin sind weiterhin positiv. In den nächsten Monaten wird es jedoch rau zugehen, da institutionelle Anleger abwarten, ob die Fed gezwungen sein wird, die Zinsen früher anzuheben und einen breit angelegten Ausverkauf riskanter Vermögenswerte, zu denen auch Bitcoin gehört, auszulösen.“

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