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IOTA-Mitgründer diskutiert Smart Contracts, IOTA 2.0 und Coordicide

Der Mitgründer von IOTA Dominik Schiener nahm an einem Live-AMA mit einem Moderator von Satoshi Street Bets teil.
Zu den Themen gehörten intelligente Verträge, IOTA 2.0 und das Coordicide-Projekt.

In einem Live-AMA, das am Dienstag von David Gilbert moderiert wurde, beantwortete der Gründer von IOTA, Dominik Schiener, Fragen der Sub-Reddit-Plattform Satoshi Street Bets. Die Themen drehten sich um IOTA Smart Contracts (ISCP), das Coordicide-Projekt und Pläne für das Netzwerk.

Er erklärte, das Ökosystemwurde als Lösung für die Herausforderungen der Blockchain bei der allgemeinen Verbreitung entwickelt. Dazu gehören Skalierbarkeit, Transaktionsgebühren und Netzwerk-Inklusivität. Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) von IOTA, Tangle, wurde entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Die Nutzung der Plattform bietet nun den Vorteil, dass keine Transaktionsgebühren anfallen und weitere neue Funktionen wie Smart Contracts zur Verfügung stehen.

Der IOTA-Vorstand ist überzeugt, dass sich Investitionen in das Projekt vor allem langfristig lohnen werden. Das Netzwerk ist derzeit dabei, neue Partnerschaften mit führenden Organisationen aufzubauen. Anfang des Jahres wurde IOTA 1.5 eingeführt, das die Nutzung des Netzwerks vereinfacht und die Transaktionsgeschwindigkeit erhöht. Darüber hinaus sind Entwicklungen wie Tokenisierung, NFT-Integration und Auto-E-Wallets in Gang. Es wird erwartet, dass ihre Umsetzung mehr Entwickler und Investoren für das Netzwerk anziehen wird.

Insbesondere ist man bei IOTA nach wie vor zuversichtlich, dass der netzwerkeigene Token MIOTA sich positiv entwickeln wird. Bei Redaktionsschluss wurde MIOTA bei $1,64 gehandelt, was einem Anstieg von 8,2% an einem Tag entspricht, wie unsere Daten zeigen. Allerdings ist der Token vor drei Jahren in Ungnade gefallen, als sein Preis von seinem Allzeithoch von 5,35 Dollar abfiel. Seit 2019 pendelt MIOTA zwischen einem und zweieinhalb Dollar. Der Token rangiert auf Platz 45 der Marktkapitalisierung, ein massiver Rückgang gegenüber seiner Blütezeit.

IOTA 2.0, Koordizid und mehr

Abgesehen davon wurde das Netzwerk wegen seiner Architektur kritisiert. Um Tangle in der Anfangsphase vor Angriffen zu schützen, setzte das Unternehmen einen sogenannten Coordinator (Coo) ein. Coo ist ein spezieller Knoten, der das Netzwerk zentralisiert. IOTA sagt jedoch, dass es immer noch an dem Projekt Coordicide arbeitet, das die Dezentralisierung wiederherstellt. Das Projekt wird als Teil von IOTA 2.0 zu einem unbestimmten Zeitpunkt gestartet werden. Derzeit läuft auf der Plattform ein Testnetz ohne Koordinator.

Neben anderen Netzwerken wurde IOTA von der Europäischen Union ausgewählt, um seine DLT-Technologie zu präsentieren. Unter dem Namen Alvarium schafft das Projekt Vertrauenswerte zwischen IOT-Geräten, die ein „Datenvertrauensnetz“ bilden. Damit wird die Zuverlässigkeit gemessen, die vor allem für Unternehmen entscheidend ist. Das Alvarium-Projekt untersteht der Linux Foundation, an der Dell, Intel und IOTA beteiligt sind.

Im Hinblick auf die Einzigartigkeit des Netzwerks sagte ein Mitbegründer, dass die Dezentralisierung und die DLT-Technologie die Hauptmerkmale sind. Das Design des Netzwerks eliminiert die Notwendigkeit für Delegatoren, Staker und Miner, die Entscheidungen im Netzwerk treffen. Die parallelen Ketten verhindern außerdem eine Überlastung des Netzwerks und hohe Gasgebühren. Die Plattform fördert jedoch die Koexistenz, da jedes Projekt seine eigenen Ziele verfolgt.

In Zukunft will das Netzwerk Anreize für die Nutzung des IOTA 2.0-Testnetzes schaffen, um die Beteiligung der Nutzer zu fördern. Die Mitgründer von IOTA sagen, dass der Weg zu IOTA 2.0 zu über 50% abgeschlossen ist. Das IOTA-Team plant außerdem, in die USA zu expandieren und seinen Entwicklungsfonds in die Schweiz zu verlagern, um eine breit angelegte Projektunterstützung zu ermöglichen.

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