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Iran will Bitcoin-Mining-Verbot ab September aufheben

Bitcoin-Miner mit Lizenz dürfen den Betrieb wieder aufnehmen, wenn die Stromsparmaßnahmen während der heißen Sommermonate in Iran enden.

Der Iran will ab der letzten Septemberwoche Bitcoin- und Krypto-Minern wieder erlauben, im Land tätig zu sein.

Wie es in einem Bericht der iranischen Zeitung Financial Tribune heißt, hat Tavanir, der Stromanbieter des Landes, diese Entscheidung bereits im August bekannt gegeben.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat die iranische Regierung im Mai Bitcoin (BTC) und Krypto-Mining verboten. Diese Entscheidung wurde getroffen, um zu verhindern, dass Miner das Stromnetz in den heißen Sommermonaten zu sehr belasten.

Die ständigen Stromausfälle und Stromengpässe im Iran wurden auf Bitcoin-Miner zurückgeführt. Das Problem wurde so groß, dass der Iran Stromexporte in das Nachbarland Afghanistan vorläufig einstellen musste.

Im April nahmen chinesische Investoren das größte Bitcoin-Mining-Zentrum des Landes wieder in Betrieb, nachdem es vier Monate lang aufgrund von Beschwerden im Zusammenhang mit übermäßigem Stromverbrauch den Betrieb einstellen musste

Das illegale Krypto-Mining soll jedoch der wahre Grund für die beträchtliche Belastung in der Stromversorgung sein. Daher werden nur zugelassene Miner den Betrieb wieder aufnehmen dürfen, sobald das Moratorium im September aufgehoben wird.

Im Juni vergab das iranische Handelsministerium 30 Krypto-Mining-Lizenzen. Die iranischen Behörden drängen unterdessen weiterhin auf eine Regulierung des Kryptowährungs-Mining.

Im Juni beschlagnahmte die Polizei in Teheran über 7.000 Geräte aus illegalen Mining-Betrieben in der ganzen Stadt.

In diesem Zusammenhang: Lizenzierte iranische Krypto-Miner müssen Produktion “komplett” einstellen

Der Iran hat im Jahr 2020 mit der Legalisierung des Bitcoin-Minings begonnen und im Januar 2020 über 1.000 Lizenzen vergeben. Die Regierung ist jedoch sehr daran interessiert, ihren Krypto-Mining-Sektor lokal zu halten. Das Parlament erwägt sogar einen Gesetzesentwurf, der die Verwendung von “im Ausland geminten” Kryptowährungen für Zahlungen im Land verbietet.

Die Regierung geht davon aus, dass sich Bitcoin und Krypto-Mining zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig im Land entwickeln werden, und prognostizierte bereits im Mai Einnahmen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar. Das Sommerverbot könnte jedoch dazu führen, dass das Ziel zumindest für 2021 nicht erreicht wird.

Die iranische Krypto-freundliche Politik könnte könnte sich deutlich ausweiten, da auch die Steuerbehörde des Landes kürzlich einen gesetzlichen Rahmen für Krypto-Handelsaktivitäten forderte.

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