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IWF-Direktorin: 110 Länder erwägen eine eigene digitale Zentralbankwährung

110 Länder befinden sich laut der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung einer Zentralbankwährung.

Sie glaubt, dass Stablecoins „die digitale Lücke des privat ausgegebenen Geldes füllen werden“

Mehrere Länder haben sich mit der Möglichkeit eigener digitaler Zentralbankwährungen befasst, und alle befinden sich laut IWF in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung. Einige Länder stehen am Anfang des Entwicklungsprozesses, andere befinden sich auf halbem Weg, während manche bereits Versuche mit digitalen Währungen durchführen.

Laut IWF befinden sich 110 Länder in einem Stadium der Entwicklung von Zentralbankwährungen

Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, sagte, dass mehrere Zentralbanken weltweit digitale Währungen erforschen. Georgieva erörterte die laufenden Bemühungen der Zentralbanken bei der Schaffung digitaler Währungen als sie am 5. Oktober auf einer von der Bocconi-Universität veranstalteten virtuellen Konferenz sprach. Georgieva erklärte, dass die IMO derzeit Zentralbankwährungen unter dem Gesichtspunkt der makroökonomischen Stabilität prüft. Die neue Technologie soll friktionsfreie, billigere Transaktionen ermöglichen, als heute. In ihrer Rede sagte Georgieva:

„Wir haben eine Umfrage unter unseren Mitgliedern durchgeführt, und 110 Länder befassen sich in irgendeiner Form mit CBDCs.“

Georgieva bezeichnete Bitcoin und andere Kryptowährungen als Geld. Sie betonte auch, dass Stablecoins „die digitale Lücke des privat ausgegebenen Geldes füllen werden“.

Die IWF-Expertin glaubt, dass die Preisvolatilität ein Problem für den Erfolg von Zentralbankwährungen darstellen würde. Sie wies darauf hin, dass öffentliches Vertrauen, einschließlich rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen, für den Erfolg digitaler Währungen von großer Bedeutung sei.

In einem kürzlich erschienenen IWF-Bericht heißt es, dass die Ausgabe von Zentralbankwährungen könnte die Finanzstabilität in Schwellen- und Entwicklungsländern verbessern könnte. Im April versprach der IWF, seine Aufsicht über Kryptowährungsprojekte zu „verstärken“. Es hieß man werde Stablecoins, Zentralbankwährungen und andere digitale Währungen genau beobachten. Der IWF möchte sicherstellen, dass Krypto-Projekte zu den politischen Änderungen, die sich auf diese Technologie beziehen, übereinstimmen.

IWF warnt vor Einführung von Kryptowährung als gesetzlichem Zahlungsmittel

Als El Salvador das Bitcoin-Gesetz verabschiedete, warnte der IWF vor Ländern, die Kryptowährungen als gesetzliche Zahlungsmittel einführen. Nach Ansicht des Fonds ist die Verwendung von Kryptowährungen als nationale Währung „ein Schritt zu weit“. Der IWF erklärte, dass die mit digitalen Währungen verbundenen Risiken und Kosten die Vorteile bei weitem übersteigen.

Derzeit gibt es eine nationale digitale Währung, die von der Regierung unterstützt wird: den „Sand Dollar“. Er wurde letztes Jahr von der Zentralbank der Bahamas eingeführt. China ist eines der führenden Länder bei der Entwicklung seiner eigenen Zentralbankwährung. Die Volksbank China führt seit einiger Zeit Tests mit ihrem digitalen Yuan durch.

Im Juli veröffentlichte China sein lang erwartetes Whitepaper zum digitalen Yuan. Darin enthüllte die Volksbank die Merkmale ihrer Zentralbankwährung, auch „digitaler Renminbi“ oder „e-CNY“ genannt. Die Volksbank wird die digitale Währung ausschließlich ausgeben, während die Geschäftsbanken für den Vertrieb zuständig sein werden.

Da China die erste große Volkswirtschaft im globalen Zentralbank-Rennen ist, haben etwa 35 Geschäftsbanken bereits ihre Unterstützung für den digitalen Yuan in ihre mobilen Apps integriert.

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