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Jordan Belfort fordert „massive“ Krypto-Regulierung zur Förderung der Akzeptanz

Der berühmt-berüchtigte Händler Jordan Belfort sagt, dass eine Regulierung der Kryptoindustrie die Akzeptanz im Mainstream fördern und die Krypto-Kurse steigen lassen würde.
Gleichzeitig beschimpft er Tether als Betrug, weil es die Bitcoin-Preise in die Höhe treiben würde, bleibt aber generell bei seiner optimistischen Prognose für Kryptowährungen dieses Jahr.

Jordan Belfort, Auto und Börsenmakler, auch bekannt als „The Wolf of Wall Street“, hat eine „massive“ Regulierung von Kryptowährungen gefordert. Er griff auch die Nummer eins unter den Stablecoins, Tether, an und nannte ihn einen Betrug.

„Je eher eine massive Regulierung in den Markt kommt, desto besser ist es für Bitcoin, Stablecoins und alles andere,“ sagte Belfort.

Im übrigen gebe es nichts zu befürchten, wenn die Regulierungsbehörden den Kryptomarkt beaufsichtigen. Um seine Argumente zu untermauern, verwies er auf den historischen Präzedenzfall des Junk-Bond-Marktes der 1980er Jahre. Anstatt zu verschwinden, wurde der Markt erst groß, als die Regulierungsbehörden ihn zähmten. Weiter behauptet Belfort, dass regulatorische Maßnahmen Pump-and-Dump-Betrügereien im Zusammenhang mit der Anlageklasse abwehren würden.

„Alle sagten: „Oh nein, die Regulierungsbehörden kommen rein!“ Aber letzten Endes ist der Markt viel größer geworden, und ich halte das für eine gute Sache“

Belfort ist mit seiner Forderung nach einer stärkeren Regulierung von Kryptowährungen nicht allein. US-Senatorin Elizabeth Warren hat die Notwendigkeit einer zusätzlichen Aufsicht geltend gemacht, um den Markt von „Schlangenölverkäufern“ zu befreien.

Mehr zum Thema: US-Senatorin Elizabeth Warren fordert rasche Regulierungsmaßnahmen für Kryptowährungen

Tether und Krypto-Regulierung

Belfort äußerte sich zu den jüngsten Nachrichten über die staatsanwaltlichen Ermittlungen des Justizministeriums gegen Führungskräfte von Tether wegen Betrugsverdachts. Er hielt an seiner langjährigen Kritik an dem Stablecoin fest und nannte ihn einen Betrug. Er ging sogar so weit zu sagen, dass er „schockiert“ sei über die wenigen rechtlichen Schritte, die bisher unternommen wurden.

Bislang haben die US-Behörden gegen Tether wegen Marktmanipulationen im Zusammenhang mit der Kryptowährungsrallye 2017 ermittelt. In jüngster Zeit versuchen die Beamten herauszufinden, ob die Führungskräfte des Stablecoins den Banken verheimlichten, dass ihre Transaktionen Kryptowährungen beinhalten.

In einem Interview 2018 sagte Belfort, er habe den Verdacht, dass Tether ein „massiver Betrug“ sei. Tether-Emissionen würden genutzt, um einen inflationären Effekt auf den Bitcoin-Preis zu verursachen, argumentierte er. Einige Experten haben die gleichen Schlussfolgerungen wie Belfort gezogen. Andere sind jedoch anderer Meinung,

„… Das Emissionsverhalten lässt sich mit der Aufrechterhaltung eines dezentralen Systems von Wechselkursanbindungen und der Funktion als Zufluchtsort in der Wirtschaft der digitalen Vermögenswerte erklären.“

Außerdem kritisierte Belfort, selbst langjähriger Krypto-Optimist die Kursziele für Bitcoin und Ethereum. Die Preisprognosen würden nur dazu dienen, den Hype anzuheizen, und hätten nichts mit der Realität zu tun. Allerdings räumte Belfort ein, dass er beide Assets besitzt.

„Ich denke, dass [Bitcoin] eine große Chance hat, als digitales Gold angesehen zu werden“, sagte Belfort.

Damit gab er seine Kursziele gemäß seiner Marktanalyse an. Für Bitcoin rechnet Belfort mit einer Preisspanne von 45.000 bis 70.000 Dollar zum Jahresende – gegenüber 39.940 Dollar am Donnerstag. Für Ethereum sieht Belfort eine Preisspanne von 3.700 bis 4.500 US-Dollar, verglichen mit 2.300 US-Dollar am Donnerstag, wie aus unseren Daten hervorgeht.

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