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JPMorgan Chase sperrt Konten von Mining-Unternehmen

Die in Delaware ansässige Compass Mining vermutet, dass die Bank der Revolution durch Bitcoin gezielt Steine in den Weg legen will.

Die amerikanische Großbank JPMorgan Chase hat die Konten des amerikanischen Krypto-Unternehmens Compass Mining, das auf den Abbau von Bitcoin (BTC) spezialisiert ist, gesperrt. Dies verriet Compass-Chef Whit Gibbs höchstpersönlich, als er kampflustig bekanntgab:

„Schönen Gruß an Chase, die die Konten von Compass Mining gesperrt hat, weil wir unseren Teil dazu beitragen, das traditionelle Finanzsystem mit unabhängigem, zukunftsfähigem Geld abzusetzen. Entweder ihr macht bei #Bitcoin mit oder ihr seid Geschichte.“

Compass Mining ist ein Unternehmen, das Mining-Hardware und Hosting-Services zur Verfügung stellt. Über die Kapazitäten der Firma können sich sowohl private als auch geschäftliche Miner am Abbau der marktführenden Kryptowährung beteiligen.

Cointelegraph hat beide Seiten um Stellungnahme gebeten, doch bei Redaktionsschluss noch keine Rückmeldung erhalten.

Eigentlich öffnet sich JPMorgan langsam für die Kryptobranche, so sucht die Bank einerseits nach Blockchain-Fachkräften und will andererseits für wohlhabende Kunden Investitionen in den Kryptomarkt ermöglichen.

Am 6. August hat die Bank dann vermeldet, dass sie in den nächsten drei Wochen sechs verschiedene Krypto-Investmentfonds für ihre Kunden zugänglich machen wird. So können selbst traditionelle Anleger nun zum Beispiel über den Stone Ridge Bitcoin Strategy Fund auf indirektem weg in Bitcoin investieren.

Darüber hinaus hat Mary Callahan Erdoes, die Direktorin für Vermögensverwaltung bei JPMorgan, vergangenen Monat betont, die Nachfrage nach Krypto-Investitionen abdecken zu wollen: „Viele unserer Kunden sehen diese als eine Anlageklasse, in die sie investieren wollen, weshalb es unser Job ist, ihnen dabei zu helfen.“

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