Kategorien
News

JPMorgan-Chef Jamie Dimon lästert weiter über Bitcoin und nennt ihn wertlos – die Kunden sehen das anders

Dimon sagte, dass JPMorgan auf die Kundennachfrage eingehen und einen „möglichst sauberen Zugang“ zu Bitcoin anbieten wird.
Er befürwortete auch strenge Regulierungsmaßnahmen für Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte.

JPMorgan-Chef und Bitcoin-Kritiker Jamie Dimon setzt seine Bitcoin-Schelte fort.Er äußerte sich am 11. Oktober auf einer Veranstaltung des Institute of International Finance.

Auf Bitcoin-Investoren scheint das kaum Auswirkungen zu haben. Noch am selben Tag stieg der Kurs über 57.000 Dollar und gewann weiter an Aufwärtsdynamik. Außerdem dominierten in den letzten Wochen weiterhin die institutionellen Zuflüsse. Während seiner Rede auf der Veranstaltung sagte Dimon: „Ich persönlich glaube, dass Bitcoin wertlos ist“.

Mehr zum Thema:
Bitcoin-Produkte dominieren drei Wochen in Folge – gleichzeitig werden Bitcoin-ETFs diskutiert

Dimon sagte jedoch auch, dass JPMorgan seinen Kunden weiterhin Zugang zu Bitcoin bieten wird. Der Grund ist ganz einfach: die Kunden sind mit Dimons Ansichten überhaupt nicht einverstanden und wollen in Bitcoin investieren. Zur Erläuterung sagte Dimon:

„… das ist mir egal. Es macht keinen Unterschied für mich. Unsere Kunden sind erwachsen. Sie sind anderer Meinung. Das macht die Märkte aus. Wenn sie also Zugang haben wollen, um selbst Bitcoin zu kaufen, können wir sie nicht in Gewahrsam nehmen, aber wir können ihnen einen legitimen, möglichst sauberen Zugang ermöglichen.“

Jamie Dimons Ansichten stehen im Gegensatz zu den Analysten seiner eigenen Bank. Diese sind nämlich der Auffassung, dass Bitcoin sich als besserer Inflationsschutz erweist als Gold.

Mehr zum Thema:
JPMorgan-Analysten: Bitcoin ist in der Inflation besser als Gold – aber eigener Chef ist skeptisch

Jamie Dimon befürwortet Krypto-Regulierung

In seinem jüngsten Interview äußerte sich der JPMorgan-Chef zu seinen Ansichten über Bitcoin und Krypto-Regulierungen. In Bezug auf Bitcoin sagte Dimon: „Er hat keinen intrinsischen Wert. Und die Regulierungsbehörden werden ihn bis zum Gehtnichtmehr regulieren“. In Bezug auf die Regulierung fügte er noch hinzu:

„Ja. Wenn Leute ihn für Steuertricks, Menschenhandel und Ransomware-Erpressungen  nutzen, wird er reguliert werden, ob es Ihnen gefällt oder nicht. Es ist also keine moralische Aussage. Es ist eine faktische Aussage. Egal, was jemand darüber denkt, die Regierung wird ihn regulieren. Sie wirde ihn aus Gründen der Geldwäschebekämpfung, des Bankgeheimnisses und des Steueraufkommens regulieren.“

Obwohl Jamie Dimon sich schon in der Vergangenheit über Bitcoin geirrt hat, liegt er nicht falsch, was die Regulierungen angeht. In den letzten Wochen gab es drei wichtige Entwicklungen in diesem Bereich:

Die Regierung Biden strebt eine Durchführungsverordnung an, die Bundesbehörden anweisen würde, den Kryptomarkt zu untersuchen und Empfehlungen auszusprechen.
Der Vorsitzende der US-Zentralbank, sagte, dass die Zentralbank Kryptowährungen nicht verbieten, aber regulieren werde.
SEC- Chef Gary Gensler stellte fest, dass seine Behörde wegen Nichtzuständigkeit Kryptowährungen gar nicht verbieten kann. Er bemüht sich jedoch um strenge Vorschriften für den Stablecoin-Markt.

Der Beitrag JPMorgan-Chef Jamie Dimon lästert weiter über Bitcoin und nennt ihn wertlos – die Kunden sehen das anders erschien zuerst auf Crypto News Flash.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.