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Justin Sun verlässt Tron für Aufgaben in der Politik und die Tron Foundation wird aufgelöst

Tron-Blockchain-Gründer Justin Sun hat erklärt, er werde sich von seiner operativen Rolle zurückzieh, nachdem er zum Botschafter Grenadas bei der WTO ernannt wurde.
Sun wird einen Teil seines Einflusses im Netzwerk abgeben, und die Tron Foundation soll 2022 aufgelöst werden.

Justin Sun, Gründer der Tron-Blockchain und anerkannter Experte der Kryptobranche, wechselt in die Politik. In einem Interview mit CoinDesk am Freitag sagte der 31-Jährige, dass sein neuer Schwerpunkt nun die Legitimierung von Kryptowährungen in lateinamerikanischen Ländern sein wird. Die Entscheidung, so sagt er, wurde durch den Erfolg El Salvadors bei der Einführung von Bitcoin inspiriert.

Der Tech-Unternehmer wurde zum Botschafter Grenadas bei der Welthandelsorganisation WTO in Genf ernannt. Sun wird nun einen Teil seines Einflusses auf die Tron-Blockchain abgeben, um die Blockchain- und Krypto-Technologien in karibischen Ländern zu fördern. Er bleibt jedoch einer der größten Anteilseigner von Tron und will weiterhin die Marke Tron fördern.

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Zu den Änderungen, die mit Suns neuem Posten einhergehen, gehört die Auflösung der Tron Foundation im neuen Jahr. Er will seine drei Supernodes aus der Blockchain zurückziehen, und die Tron-Community soll über die 27 Super-Repräsentanten des Netzwerks abstimmen.

Suns neue Karriere

Sun sieht die USA nur langsam Fortschritte machen und attestiert der Regierung eine konservative Sicht auf die Legalisierung von Kryptowährung. Dies habe sich bei der Befragung von sechs Krypto-Experten durch den Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses in der vergangenen Woche gezeigt, fügt Sun hinzu. Aus diesem Grund könne die Branche nicht vollständig auf nur ein Land setzen, weshalb er sich für andere, flexiblere Länder interessiere:

„r können uns nicht vollständig auf den US-Markt verlassen. Es gibt fast acht Milliarden Menschen auf der Welt, und in den USA leben nur 330 Millionen davon. Der US-Markt sollte nicht [über Krypto] entscheiden, wenn im Rest der Welt noch mehr als sieben Milliarden Menschen leben.“

Ein Grund für Suns Wahl von Grenada ist die geografische Nähe zu den USA. Außerdem ist dort Englisch eine der Amtssprachen – und das Land beherbergt eine der besten regionalen Universitäten, die laut Sun zu einer Hochburg für künftige Blockchain-Entwickler werden wird.

Justin Sun ist nicht unumstritten

Die Ernennung von Sun erfolgt zu einer Zeit, in der der Kryptomarkt stagniert. Der Leitwert Bitcoin ist seit seinem Allzeithoch bei 70.000 US-Dollar im November um etwa 25% gefallen. Sun gibt jedoch eine optimistische Prognose ab.

Tron ist ein erfolgreicher Akteur im milliardenschweren DeFi-Bereich und Heimat des Tether-Stablecoins USDT. Sun selbst war jedoch oft umstritten, da ihm Feindseligkeit am Arbeitsplatz nachgesagt wurde. Auch illegale Finanzgeschäfte und Plagiate anderer Blockchain-Whitepapers wurden ihm neben anderen Verfehlungen vorgeworfen. Seine neue Karriere wird wohl genau beobachtet werden.

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