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Keine Angst mehr – Panikmache um GBTC-Unlockings vorerst vorbei

Das negative Narrativ um die Freigabe der Bitcoin aus dem GBTC-Investmentfonds nimmt für dieses Jahr ein Ende.

Der einflussreiche Bitcoin-Investmentfonds von Grayscale (GBTC) hat in dieser Woche das letzte große „Unlocking“ für dieses Jahr abgeschlossen, womit ein wichtiges Streitthema in der Kryptobranche nun vorläufig vom Tisch ist.

Wie die Daten von Bybt zeigen, stehen vorerst keine weiteren „Freigaben“ an.

Bitcoin bleibt unbeeindruckt

Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) hatte im Laufe von 2021 eine ganze Reihe an Unlockings im Terminkalender, die immer wieder als negative Vorzeichen für die weitere Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) interpretiert wurden.

Hintergrund ist, dass der große Investmentfonds die gehaltenen BTC tatsächlich angekauft hat, und die durch die Aktien/Anteile verbrieften Bitcoin jeweils nach einer bestimmten Wartezeit freigegeben werden.

Da der Kurswert des GBTC aktuell unter dem Kurs der marktführenden Kryptowährung liegt, befürchteten die Experten, dass die entsprechenden Bitcoin nach frei werden sofort wieder abverkauft werden, was wiederum deren Kurs hätte senken sollen.

Allerdings stellte sich diese Angst letztendlich als unbegründet raus.

Am Mittwoch wurden im Zuge des letzten Unlockings für dieses Jahr lediglich 58 BTC freigegeben, was im Vergleich zum 18. Juli, als ein Rekordwert von 16.240 BTC unlockt wurde, kaum erwähnenswert scheint.

GBTC-Unlockings. Quelle: Bybt

Dementsprechend sang- und klanglos ging nun auch das pessimistische Narrativ um die vermeintlichen Abverkäufe zu Ende, denn die nächsten Unlockings stehen erst wieder für 2022 an.

„Könnt ihr euch noch erinnern, als alle traditionellen Analysten geunkt haben, dass durch die Grayscale-Unlockings ein Verkaufsdruck von mehreren Milliarden entstehen wird? Ein Satz mit X“, wie Krypto-Analyst Willy Woo bereits vergangenen Monat zurückgeschossen hatte, nachdem klar war, dass die erwartete Auswirkung ausbleibt.

Morgan Stanley setzt auf den GBTC

Ironischerweise geht die Freigabephase gerade dann vorbei, als die Großbank Morgan Stanley mit einer beträchtlichen Investition in den GBTC einsteigt.

Laut Dokumenten der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hat die Bank allein mit ihrem Insight Fund mehr als 928.000 GBTC-Aktien angekauft.

Damit schließt sie sich JPMorgan Chase und Ark Invest an, die zuletzt ihrerseits in den Investmentfonds investiert haben. Bei Redaktionsschluss liegt der GBTC-Kurs gegenüber Bitcoin 13,3 % im Minus.

GBTC und Bitcoin-Kurs im Vergleich. Quelle: Bybt

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