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Kongress-Unterausschuss veranstaltet Anhörung zu Umweltauswirkungen von Krypto-Mining

Der US-Kongresses plant in naher Zukunft eine Anhörung zu den Umweltauswirkungen des Krypto-Minings.

Anlass Anhörung sind die jüngsten Ereignisse in New York im Zusammenhang mit der Zunahme von Bitcoin-Mining und den dadurch ausgelösten Protesten.

Ein Unterausschuss des US-Kongresses bereitet eine Anhörung vor, um die Umweltauswirkungen des Krypto-Minings zu erörtern, wobei der Schwerpunkt auf dem Bitcoin-Netzwerk liegt.

Beim Krypto-Mining geht es insbesondere um die Validierung von Transaktionen und die Aufrechterhaltung der Netzwerksicherheit, wofür es Belohnungen gibt. Obwohl das Bitcoin-Mining angeblich umweltfreundlicher wird, haben viele Menschen Bedenken wegen des hohen Energieverbrauchs in Verbindung mit der Verwendung umweltschädlicher Energiequellen.

Kongressanhörung zum Krypto-Mining

Laut Kreisen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, hat der Unterausschuss für Aufsicht und Ermittlungen des Energie- und Handelsausschusses des Repräsentantenhauses noch keinen Termin für die Anhörung festgelegt. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass sie vor Ende Januar stattfindet. Der Unterausschuss ist dabei, stellt eine Liste von Zeugen zusammenzustellen, die Klarheit über den Energieaufwand des Proof-of-Work (PoS)-Algorithmus von Bitcoin schaffen sollen.

Das Thema Krypto-Mining sei zu einem heißen Eisen geworden, so ein Teilnehmer an den Diskussionen im Unterausschuss zu dem Thema. Die jüngsten Ereignisse im Bundesstaat New York haben die Anhörung notwendig gemacht, um herauszufinden, wie die Politik sich dazu am besten verhalten sollte.

Als das Krypto-Mining in China praktisch zum Erliegen kam, flohen etliche Bitcoin-Miner in die USA. Das Land nun einen Anteil an Mining-Hashrate dfür Bitcoin von 35,4%. Mehrere zuvor in china operierende Mining-Betriebe zogen in die Nähe veralteter Kraftwerke in Upstate New York, in Texas und Wyoming. Der Staat New York verfügt über billige Energie aus dem Niagara, während Texas mit anderen Anreizen wie einem deregulierten Stromnetz aufwarten konnte. Auch der Bundesstaat Wyoming in Gestalt von Senatorin Cynthia Lummis, eine der Pro-Bitcoin-Politikerinnen in den USA, lud Bitcoin-Miner ein, sich dort niederzulassen.

Mehr zum Thema: Krypto-Mining spaltet den Staat New York – die Front verläuft zwischen Umweltschutz- und Wirtschaftsinteressen

Mining-Streit im Staat New York

Der Miner-Zustrom nach New York hat die Aufmerksamkeit der Medien, der Umweltschützer und der Politiker des Bundesstaates besonders auf sich gezogen. Im Oktober 2021 schrieben mehr als 70 Umweltgruppen an die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und des Senats und beklagten Umweltprobleme durch die Neuansiedlungen. Anfang Dezember schrieb Senatorin Elizabeth Warren – eine entschiedene Gegnerin des Bitcoin-Minings – an die Greenidge Generation Holdings. Das Unternehmen steht seit einiger Zeit im Zentrum der Kontroverse um das Krypto-Mining in New York. Warren forderte das Unternehmen auf, Rechenschaft über die Verwendung von Erdgas im Mining-Betrieb abzulegen. Kurz darauf veröffentlichte die New York Times einen Bericht, in dem sie den Anstieg der Mining-Aktivitäten in dem Bundesstaat scharf kritisierte.

Darüber hinaus hat sich Anna Kelles, Abgeordnete des Bundesstaates, dafür eingesetzt, dass New York sich vom Bitcoin-Mining fernhält. Im Mai letzten Jahres schlug sie ein dreijähriges Mining-Moratorium vor. Sie und andere Kritiker sagten, die Mining-Anlagen seien veraltet. Sie zitierten ein Gesetz aus dem Jahr 2019, das den staatNew York verpflichtet, seine Kohlenstoffemissionen und seinen Energieverbrauch in den kommenden Jahrzehnten deutlich zu senken.

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