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Kraken-Bericht: Bitcoin soll auf historischen Daten basierend 100.000 Dollar erreichen

Basierend auf den durchschnittlichen Renditen der 4. Quartale der vergangenen Jahre könnte Bitcoin in die Nähe von 100.000 Dollar steigen.
Die Volatilität der Ethereum-Gebühren hat sich mit EIP-1559 verringert, aber ein Rückgang der DeFi- und NFT-Aktivitäten könnte die deflationäre Wirkung des Upgrades aufheben.

Seit ihren Anfängen haben Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen zahlreiche unterschiedliche Preisprognosen erhalten, sowohl von Optimisten als auch von Skeptikern. Kraken, eine der führenden Krypto-Börsenplattformen, glaubt, dass Trendsetter Bitcoin noch vor Ende des Jahres die 100.000-Dollar-Marke erreichen könnte.

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht zitiert Kraken Daten aus den vergangenen Jahren und hebt den Kursanstieg von Bitcoin vierten Quartal eines jeden Jahres hervor. Dieser Zeitraum hat, wie die Börse sagt, „immer eine durchschnittliche Rendite von 119% beziehungsweise 58% gebracht“. Demnach könnte Bitcoin bei durchschnittlichen Erträgen das Jahr mit einem Preis von fast 100.000 Dollar abschließen. Wie Kraken feststellt,

„Bei einem Bitcoin-Quartalsschlusskurs von 43.800 Dollar würde eine Rendite von 119 % im vierten Quartal 2021 Bitcoin auf etwa 96.000 Dollar bringen.“

Bitcoin-Kurs übersteigt im Dezember 100.000 Dollar

Sollten jedoch die mittleren Renditen dominieren, könnte Bitcoin das Jahr bei 70.000 beenden. Unsere Daten zeigen, dass er unter den Kryptowährungen in diesem Oktober Höchststände erreicht hat, die zuvor im April verzeichnet wurden. Bitcoin wechselte bei Redaktionsschluss den Besitzer bei 56.502 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 1 Billion.

Bemerkenswerterweise spiegelt der optimistische Kraken-Bericht fast den des anonymen Kryptoanalysten PlanB wider, der Bitcoin bis Dezember bei 135.000 Dollar sieht. Die Stimmung wird auch durch einen Bericht von JPMorgan gestützt, der ein erhöhtes Interesse der Investoren an digitalen Vermögenswerten als Inflationsschutz zeigt.

Mehr zum Thema: Bitcoin- und Ethereum stehen laut Analysen von PlanB vor anhaltendem Höhenflug

Krypto-Skeptiker wie der renommierte Hedgefonds-Manager Michael Burry und der Goldfan Peter Schiff halten jedoch weiterhin an der Überzeugung fest, dass Kryptowährungen nur eine weitere Blase sind, die bald platzen muss. Andere Analysten, wie der Wirtschaftswissenschaftler Steve Hanke, warnen vor einem möglichen Absturz von Bitcoin, wenn der „Gier-Index“ ansteigt.

Ethereum und die Gasgebühren

Ansonsten befasste sich der Kraken-Bericht mit dem Erstplatzierten, Ethereum (ETH). Die Börse stellte fest, dass das EIP-1559-Upgrade eine positive Auswirkung auf die volatile Natur der Ethereum-Gebühren hatte. Darüber hinaus werden der tägliche Burn von Ether und die anschließende deflationäre Aktion hauptsächlich von den hohen Aktivitäten in Bezug auf NFTs und dezentrale Börsen angetrieben. Ein Rückgang in diesen beiden Bereichen würde daher dazu führen, dass ETH weniger desinflationär wird und die Nachfrage demzufolge vorübergehend schwächer wird.

Seit der Einführung des Upgrades ist der Wert von ETH laut unseren Daten von etwa 2.818  auf 3.581 Dollar bei Redaktionsschluss gestiegen. Tausende ETH wurden verbrannt, was den Wert des Tokens im Gleichschritt mit der Knappheit erhöhte.

Wie der chinesische Journalist Wu Blockchain jedoch feststellt, wurden die Ethereum-Gasgebühren durch das EIP-1559-Upgrade nicht wie erwartet geändert. Miner geben keine „Basis- und Prioritätsgebühr“ an, worum es bei dem Standard eigentlich ging. Das zeigt, dass das Upgrade von Ethereum lediglich die Vorhersehbarkeit der Gebühren erhöht hat. Die Gasgebühren von Ethereum sind aufgrund der Überlastung durch die NFT- und DeFi-Raserei weiterhin hoch. Die mit Spannung erwartete ETH 2.0 wird jedoch das Sharding beinhalten, was die Netzwerkbandbreite drastisch erhöhen und die Gaskosten senken dürfte.

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