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Laut Twitter-CFO ist Bitcoin ist als Anlageform derzeit nicht sinnvoll

Twitters CFO sagt in einem Interview, Twitter werde momentan keine Bitcoin kaufen, obwohl sein Chef Jack Dorsey ein großer Bitcoin-Fan ist.
Er ist begeistert von Bitcoin als Mittel zur Befreiung der Twitter-Nutzer und um ihnen mehr Kontrolle zu geben, sowie von dem Potenzial von NFTs.

Jack Dorsey ist einer der lautstärksten Bitcoin-Befürworter der Welt. Sein Unternehmen, Twitter, hat jedoch nicht vor, in naher Zukunft Bitcoin zu kaufen, zumindest wenn es nach seinem Finanzchef Ned Segal geht. In einem kürzlich geführten Interview sagte Segal, dass Bitcoin für den Social-Media-Riesen derzeit keinen Sinn macht, aber er ist begeistert davon, was Bitcoin für seine Kunden tun kann.

Dorsey wirbt seit geraumer Zeit für Bitcoin als die Währung des Internets. Er hat seinen Worten Taten folgen lassen, denn sein zweites Unternehmen, Square, ist ein Pionier im Mainstream-Bitcoin-Angebot und ermöglicht es seinen Kunden, die digitale Währung einfach zu kaufen. Es gibt sogar eine Abteilung namens Square-Crypto, die sich ausschließlich der Förderung der Einführung von Bitcoin widmet.

Mehr zum Thema: Jack Dorsey bestätigt: Neue Abteilung von Square baut dezentralisierte Bitcoin-Börse auf

Aber für Twitter sei Bitcoin vorerst nur ein Hirngespinst, sagte Segal kürzlich in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Das Unternehmen ziehe es vor, Vermögenswerte zu besitzen, die deutlich weniger volatil sind, als Bitcoin, etwa Wertpapiere und Anleihen, verriet er. „Wir müssten unsere Investitionspolitik ändern und uns für Anlagen entscheiden, die volatiler sind,“ sagte er.

Twitter kauft keine Bitcoin

Ende September verfügte Twitter nach eigenen Angaben über 3,47 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und Äquivalenten, 75% mehr als ein Jahr zuvor. Es meldete außerdem 4 Milliarden Dollar an kurzfristigen Investitionen. Wenn Twitter 5% seines Geldes in Bitcoin investieren würde – das ist der Schwellenwert, den die meisten Vermögensverwalter empfehlen – wären das 370 Millionen Dollar.

Square, das andere börsennotierte Unternehmen, das Dorsey gründete und leitet, investierte im Februar dieses Jahres 170 Millionen Dollar für 3.318 Bitcoin. Dies geschah zusätzlich zu den 4.709 Bitcoin,  die das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bereits hielt. Bitcoins machen nun 5% des Gesamtvermögens von Square aus.

In einem Interview im letzten Monat beschrieb Amrita Ahuja, CFO von Square, den Kauf von Bitcoin als eine langfristige Wette und erklärte:

„Wir haben Bitcoin für unsere eigene Bilanz gekauft, was unserer Meinung nach nicht nur zeigt, dass wir mit von der Partie sind, sondern weil es auch auf lange Sicht attraktive finanzielle Vorteile bieten könnte.“

Twitter-CFO Segal hatte zuvor gesagt, er sehe, dass Bitcoin viele Barrieren einreiße, insbesondere für Content Creators. Er sieht Bitcoin als ein Werkzeug, das den Handel auf Twitter erleichtert. Er ist auch optimistisch gegenüber NFTs und sagte gegenüber CNBC:

„Mit der Zeit werden Sie mehr Möglichkeiten für den Handel sehen, aber Handel muss nicht bedeuten, dass Sie eine physische Ware kaufen. Handel kann bedeuten, jemandem bei einer Transaktion zu helfen, wenn er einen neuen Dienst abonniert, es könnte bedeuten, eine NFT zu kaufen. Es muss nicht zwangsläufig etwas Physisches sein.“

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