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MicroStrategy kauft weitere 5000 Bitcoins für 242 Millionen Dollar

Mit dem jüngsten Kauf belaufen sich die Bitcoin-Bestände von MicroStrategy auf 114.042.
Der anonyme Kryptoanalyst Mr. Whale beschimpft Michael Saylor von MicroStrategy wegen angeblichen Betrugs und Täuschung.

Als der Bitcoin-Preis unter 45.000 Dollar fällt, wer geht da auf Einkaufstour? Genau, einer der glühenden Befürworter von Bitcoin, Michael Saylors MicroStrategy, kauft weitere 5050 Bitcoin im Wert von sage und schreibe 243 Millionen Dollar.

Der jüngste Kauf erfolgte zu einem durchschnittlichen Bitcoin-Preis von 48.099 Dollar. Damit beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand von MicroStrategy auf 114.042 Bitcoins – eine Netto-Gesamtinvestition von 3,16 Milliarden Dollar bei einem Durchschnittspreis von 27.743 Dollar.

MicroStrategy has purchased an additional 5,050 bitcoins for ~$242.9 million in cash at an average price of ~$48,099 per #bitcoin. As of 9/12/21 we #hodl ~114,042 bitcoins acquired for ~$3.16 billion at an average price of ~$27,713 per bitcoin. $MSTRhttps://t.co/2ESbTy6ad7

— Michael Saylor (@michael_saylor) September 13, 2021

Im letzten Jahr hat MicroStrategy aggressive Bitcoin-Käufe getätigt. Gründer Michael Saylor sieht in Bitcoin ein riesiges Potenzial und möchte es für das nächste Jahrzehnt halten. Wie wir heute bereits berichtet haben, haben Großanleger in der jüngsten Preiskorrektur große Mengen Bitcoin geradezu verschlungen. In der letzten Woche haben haben sie innerhalb von nur vier Tagen mehr als 50.000 Bitcoin im Wert von 2,2 Milliarden Dollar angehäuft. Dies zeigt deutlich, dass die großen Marktteilnehmer sich nicht die geringsten Sorgen um Bitcoin machen.

Mehr zum Thema: 2,2 Milliarden Dollar an Bitcoin-Käufen – trotzdem sinkt der Kurs um 3%

Außerdem bleibt das institutionelle Interesse an Bitcoin auf einem Höhepunkt. Mehrere Hedge-Fonds und andere traditionelle Marktteilnehmer engagieren sich in Bitcoin.

Während MicroStrategy seinen jüngsten Bitcoin-Kauf ankündigte, sahen sich das Unternehmen und sein Gründer Michael Saylor mit Vorwürfen des Betrugs und der Täuschung konfrontiert. Ein anonymer Kryptoanalyst, der auf Twitter als Mr. Whale bekannt ist, hat Saylor des „Pump and Dump“ beschuldigt.

Schwere Vorwürfe gegen Michael Saylor

Unter Berufung auf glaubwürdige Daten aus der Vergangenheit behauptet Herr Whales, dass Michael Saylor einer der Top-Verlierer während der Tech-Blase aka Dot-Com-Blase der späten 90er Jahre war. Der anonyme Kryptoanalytiker und Kritiker stellt fest, dass Michael Saylor die schwindelerregende Summe von 13,2 Milliarden Dollar verloren hat, was sich damals als der größte und schnellste finanzielle Verlust herausstellte. Zu dieser Zeit leitete sogar die US-Börsenaufsicht SEC eine Untersuchung von Saylors Geschäften ein und beschuldigte ihn des Betrugs. In einer scharf formulierten Kritik bezeichnet Whale Saylor als den „ultimativen Blender“. Er schreibt weiter:

„Während viele Bitcoin-Fans Saylor als Visionär sehen und die kleinen Bitcoin-Käufe von MicroStrategy als Beispiel für eine „massive institutionelle Nachfrage“ betrachten, wird eine geheimnisvollere Agenda sehr deutlich, wenn man in Michael Saylors korrupte, betrügerische, drogensüchtige und betrügerische Vergangenheit eintaucht.“

Er fügte hinzu, dass Saylors Versagen auf jahrelange „nachlässige Buchhaltungspraktiken und eine insgesamt schlechte Führung“ zurückzuführen sei. Außerdem zeigt der Analyst Beweise für Saylors frühere Kritik an Bitcoin.

Courtesy: Mr. Whale

Der Analyst weist auch auf die Ausstiegsstrategie von MicroStrategy hin. Was auch immer es ist, man kann nicht mit Sicherheit beurteilen was nun stimmt. Saylor erhält jedoch weiterhin großen Rückhalt von den Fans der Kryptobranche.

In einem Kommentar zu der jüngsten Ankündigung gratulierte der bekannte Krypto-Experte Anthony Pompliano Saylor mit den Worten: „Glückwunsch. Ihre Aktionäre können sich glücklich schätzen, dass Sie sie in die Zukunft führen :)“.

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