Kategorien
News

„Mr. Wonderful“ – Shark-Tank-Star will bis zu 20 % in Kryptowährungen investieren

Kevin O’Leary meint, dass klare Regulierungsvorschriften dafür sorgen können, dass Institutionen große Teile ihrer Vermögen in Stablecoins anlegen.

Der erfolgreiche Investor und Shark-Tank-Star Kevin O’Leary, auch bekannt unter seinem Spitznamen „Mr. Wonderful“, gibt an, dass er die Krypto-Investitionen in seinem Portfolio auf bis zu 20 % ausbauen würde, sobald es klarere gesetzliche Vorschriften für Stablecoins gibt.

O’Leary, der lange Zeit ein heftiger Kritiker von Bitcoin (BTC) war, setzt sich nun ebenso leidenschaftlich für Kryptowährungen ein, die inzwischen mehr als 10 % seines Portfolios ausmachen.

Allen voran an den US-Dollar gebundene Stablecoins sieht „Mr. Wonderful“ als effektives Absicherungsmittel gegen Inflation, denn allein durch das Staking von Stablecoins könnte er eine Rendite von bis zu 6 % erzielen. Dahingehend erklärt er im Interview mit Cointelegraph:

„Wenn die Inflation bei 6% liegt, dann ist die Kaufkraft in den letzten 12 Monaten um 6 % zurückgegangen. Das ist ganz schön viel. […] Deshalb bin ich ein großer Fan von Stablecoins als Lösung dieses Problems.“

Ein klarer Rechtsrahmen würde es O’Leary und anderen Großinvestoren ermöglichen, große Bargeldvermögen in Stablecoins anzulegen. Zurzeit kann der prominente Unternehmer nicht mehr als 5 % in die (wert-)stabilen Kryptowährungen investieren, weil schlicht die Rechtsgrundlage fehlt.

„Meine eigene Rechtsabteilung bewertet Stablecoins als Eigenkapital, also genauso wie eine Aktie“, wie er dahingehend ausführt.

Wie O’Leary angibt, teilen viele institutionelle Investoren seine Begeisterung für Stablecoins, weshalb diese „im Hintergrund bereits still und heimlich daran arbeiten“, entsprechende Investitionen zu tätigen, sobald von rechtlicher Seite grünes Licht kommt.

Neben Stablecoins investiert Mr. Wonderful auch in Bitcoin, Ether (ETH) und andere Kryptowährungen. Angesichts der hohen Volatilität der Anlageklasse hält er es jedoch für unwahrscheinlich, dass institutionelle Investoren jemals große Teile ihrer Portfolios in diese anlegen werden.

„Institutionelle werden niemals 20 – 30 % in Bitcoin investieren, das wird einfach niemals passieren. Stablecoins haben allerdings dieses Potenzial“, so der Experte.

Das gesamte Interview mit Kevin O’Leary seht ihr auf der YouTube-Seite von Cointelegraph. Like und Abo nicht vergessen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.