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Nach dreimonatigem Verbot setzt der Iran das Krypto-Mining fort

Die neue Regierung von Präsident Ebrahim Raisi  das Krypto-Mining-VerbotDas aufgehoben.
Das Mining hilft dem Iran, die Sanktionen der USA zu umgehen.

Der Iran will nach einem dreimonatigen Verbot das Krypto-Mining im Land wieder zulassen. Der vormalige Präsident Rouhani hatte das Verbot Anfang des Jahres am 26. Mai 2021 verhängt. Das Verbot wurde wegen Bedenken hinsichtlich der Stabilität des unzuverlässigen Stromnetzes des Landes verhängt. Damals kam es im Iran während des Sommers zu Stromausfällen aufgrund der extremen Hitze. Die Temperaturen erreichten Spitzenwerte von 50 Grad. Angesichts der grassierenden Stromausfälle und der Wasserknappheit verbot die Regierung das Krypto-Mining. Die neue Regierung von Präsident Ebrahim Raisi hat ihre  Optionen nun neu überdacht und das Mining-Verbot wurde aufgehoben. Der Iran entwickelte sich so in letzter Zeit zu einer Hochburg für Krypto-Mining-Aktivitäten.

Das liegt daran, dasses dort einen der weltweit günstigsten Stromtarife gibt. Das liegt an den reichlich vorhandenen Ressourcen an fossilen Brennstoffen wie Erd-Gas und-Öl. Der Iran leistet inzwischen einen Beitrag von 4,5 % bis 7% zum weltweiten Krypto-Mining.

Umgehung der US-Sanktionen

Außerdem könnte Irans Haltung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen generell freundlicher werden. Das Land steht der Kryptowirtschaft positiv gegenüber, da diese ihm die Umgehung der US-Sanktionen erleichtert. Die Sanktionen haben die Wirtschaft des Landes bisher stark beeinträchtigt. Daher scheint das Krypto-Mining eine sinnvolle Option zu sein. Berichten zufolge bringt das Mining dem Land geschätzte Einnahmen in Höhe von 1 Milliarde Dollar ein.

Jüngste Nachrichten besagen jedoch, dass auch während des Verbots ein Teil des Minings im Untergrund fortgesetzt wurde. Kürzlich berichtete ein staatliches Medium, dass an der Teheraner Börse auch während des Verbots weiterhin Krypto-Mining betrieben wurde. Nach dieser Nachricht musste Ali Sahraee, der Direktor der Börse, zurücktreten.

Interessanterweise kommt die Entscheidung des Irans genau zu dem Zeitpunkt, da China ein völliges Verbot von Kryptowährungen verhängt hat. Viele Miner haben ihre Mining-Rigs bereits an andere Standorte verlegt. Obwohl ein großer Teil von ihnen nach Nordamerika umgezogen ist, profitiert auch der Iran davon.

Die chinesische Regierung hat eine äußerst feindselige Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Vor allem in den letzten Monaten hat sie das Mining in China praktisch zum Stillstand begbracht. Kürzlich sagte Elon Musk, dass das von China verhängte Verbot des Mining auf die Stromknappheit im Land zurückzuführen sein könnte:

„Ein Teil davon könnte auf die Stromknappheit in vielen Teilen Chinas zurückzuführen sein. In weiten Teilen Südchinas kommt es derzeit zu Stromausfällen, weil der Strombedarf höher ist als erwartet. Das Krypto-Mining könnte dabei eine Rolle spielen.“

Der Beitrag Nach dreimonatigem Verbot setzt der Iran das Krypto-Mining fort erschien zuerst auf Crypto News Flash.

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