Kategorien
News

Nach SEC-Drohung: Coinbase gibt Krypto-Kreditprogramm auf

Coinbase erklärte, das Krypto-Kreditprodukt nicht auf den Markt bringen zu wollen. Grund dafür seien Schwierigkeiten mit der regulatorischen Klarheit für die Kryptobranche.

Die US-Kyptowährungskurse Coinbase hat bekannt gegeben, sie werde ihr Krypto-Kreditprogramm aufgeben.

In einer Mitteilung vom 17. September, die auf dem Blog veröffentlicht wurde, auf dem das Programm im Juni angekündigt wurde, hat Coinbase erklärt, das Krypto-Kreditprodukt nicht auf den Markt bringen zu wollen. Grund dafür seien Schwierigkeiten mit der regulatorischen Klarheit für die Kryptobranche. Der Börse zufolge hätten bereits “hunderttausende von Kunden aus dem ganzen Land” sich für dieses Programm angemeldet, dass eine jährliche Rendite von 4 Prozent für Einlagen in USD Coin (USDC) bot.

Zwei Wochen zuvor hatte die US-Wertpapieraufsicht SEC Coinbase mit rechtlichen Schritten gedroht, wenn die Börse Lend auf den Markt bringen sollte. Dieses Programm ist nach Auffassung der Aufsichtsbehörde ein Wertpapier. Der Leiter der Rechtsabteilung bei Coinbase Paul Grewal hat daraufhin behauptet, dass Kreditprodukt sei kein “Investment-Kontrakt”. Er stellte die Entscheidung der SEC damit infrage und bemängelte die mangelnde Klarheit. Damals sagte die Börse, sie werde die Markteinführung des Programms “mindestens bis Oktober” verschieben.

In diesem Zusammenhang: Probleme mit Regulierung und Datenschutz nach SEC-Drohung an Coinbase

Coinbase ist eine der größten Kryptobörsen in den USA und weltweit. Das tägliche Handelsvolumen der Börse beläuft sich auf 6,3 Milliarden US-Dollar, wie es auf CoinMarketCap heißt. Diesen Monat gab die Börse bekannt, 1,5 Millionen US-Dollar aufbringen zu wollen, um die Bilanzen des Unternehmens zu stärken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.