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New York City bekommt eigene Kryptowährung

New York City soll eine eigene Kryptowährung bekommen und wird alle zehn Minuten daran verdienen – aufgrund ihrer bloßen Existenz.
Miami hat bereits seine eigene Münze und hat bis jetzt rund 21 Millionen Dollar Einnahmen daraus gehabt, ohne dass jemand einen Finger gerührt hätte.

New York hat lange Zeit Kryptounternehmen abgeschreckt und ist einer der strengsten Us-Bundesstaaten, in denen man Unternehmen betreiben kann. Das scheint sich mit einem neuen Bitcoin-freundlichen Bürgermeister, der die Führung der stadt New York übernimmt, zu ändern. Jetzt wird New York City seine eigene Kryptowährung bekommen und möglicherweise ebenfalls Millionen Dollar an Einnahmen haben.

Mit Eric Adams, dem designierten Bürgermeister von New York City, kommt frischer Wind in die Krypto-Community im Big Apple und darüber hinaus. Er hat sein Amt noch nicht offiziell angetreten, ist aber bereits zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Branche geworden. Er verspricht, New York zu einem Bitcoin-Hub zu machen und setzt sich für Blockchain-Unterricht in Schulen ein. Sein Gehalt will in Bitcoin bekommen.

Mehr zum Thema: New Yorks designierter Bürgermeister will Krypto- und Blockchain-Unterricht an Schulen

Bereits diese Ankündigungen haben sich gelohnt. CityCoins hat NYC als nächste Großstadt ausgewählt, um eine gemeinschaftsgeführte Kryptowährung einzuführen. Das Projekt arbeitet mit dem Stacks-Protokoll und entwickelt stadtbasierte Token, die ein passives Einkommen für die Stadt generieren.

NYC kämpfte mit Austin um den nächsten City-Token, aber Bürgermeister Adams gab mit seinem offenen Eintreten für Bitcoin den Ausschlag zugunsten seiner Stadt. Patrick Stanley von der CityCoins-Community, sagte Bloomberg:

„Wir haben darüber abgestimmt, welche Stadt die nächste sein sollte. Die ersten beiden Kandidaten waren New York City und Austin. Nach der Rede von Bürgermeister Adams in der vergangenen Woche hat die Community für New York gestimmt

.“

We’re glad to welcome you to the global home of Web3! We’re counting on tech and innovation to help drive our city forward. https://t.co/SY9pv1Ebct

— Eric Adams (@ericadamsfornyc) November 8, 2021

New York konkurriert mit Miami als Kryptozentrum

New York hat sich innerhalb weniger Wochen von einer Stadt, die von Krypto-Unternehmen gemieden wurde, zu einer Bitcoin-Oase entwickelt, was bewundernswert ist. In der Vergangenheit haben bekannte Unternehmen und Führungskräfte den Staat New York kritisiert, insbesondere dessen Finanzaufsichtsbehörde NYDFS, die versucht hat, Kryptowährungsunternehmen durch ihre harte BitLicense einzudämmen.

Kraken ist eins der Unternehmen, die sich aus New York verabschiedet haben. Sein CEO beschrieb die BitLicense als eine Kreatur, die so übel ist, „dass nicht einmal Kraken den Mut oder die Kraft besitzt, sich ihren großen, spitzen Zähnen zu stellen…“

Auf der Consensus 2018-Konferenz nahm ShapeShift-Gründer Erik Voorhes die BitLicense ebenfalls aufs Korn und sagte, sie halte New York von einem neuen Aufbruch im Finanzwesen ab:

„Hier sind wir zwei Meilen von der Freiheitsstatue entfernt, und Sie können CryptoKitties in diesem Staat ohne diese Lizenz nicht verkaufen. Das ist die Absurdität dessen, was hier passiert ist.“

Lolli, ein weiteres Bitcoin-Startup, das New York verlassen hat, bezeichnete die BitLicense als ein gescheitertes Experiment, das Regulierung durch Strangulierung betreibe.

Doch nun gibt es neuen Optimismus für Bitcoin-Unternehmen. Bürgermeister Adams will New York zu einem Bitcoin-Hub machen und der Stadt Miami in Florida nacheifern. Miami hat einen Vorsprung, da sein Bürgermeister Francisco Suarez bereits gute Bedingungen für die Kryptobranche geschaffen hat. In Miami gibt es bereits eine Stadtmünze, den MiamiCoin. Er wurde im August eingeführt und in nur drei Monaten hat die Stadt 21 Millionen Dollar dadurch eingenommen, denn  ein bestimmter Prozentsatz des Minings von MiamiCoin geht an das Wallet der Stadt.

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