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New Yorker Beamter betreibt illegales Krypto-Mining in Stadtverwaltung

Ein Stadtbeamter im New Yorker Suffolk County hat mit mehr als 40 Geräten illegales Mining betrieben.

Christopher Naples, ein Systemadministrator in der Stadtverwaltung von Suffolk County bei New York, soll seinen Zugang zu den Kapazitäten seines Arbeitgebers für illegales Krypto-Mining missbraucht haben.

Dabei ging geradezu heimtückisch vor, indem er im Riverhead Center 46 Mining-Geräte an verschiedenen Orten wie „einem unbenutzten Stromkasten oder im Unterboden“ installiert hat, wie die AP News berichtet.

Der Abbau von Kryptowährungen ist unheimlich kostenintensiv, denn einerseits ist das spezielle Equipment teuer und andererseits ist der Stromverbrauch in der Regel enorm. Darüber hinaus können die Geräte auch noch hohe Wärme erzeugen, die ebenfalls gekühlt werden muss.

Dementsprechend erklärt auch Timothy Sini, Staatsanwalt von Suffolk County, in diesem Zusammenhang: „Das Krypto-Mining benötigt einen massiven Ressourcenverbrauch, weshalb für Miner sehr hohe Stromkosten entstehen“. Dem fügt er an, dass Naples für dieses Problem zwar eine Lösung gefunden hat, die allerdings auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen wird.

So hätte der Systemadministrator dem Suffolk County bereits einen Schaden in Höhe von 6.000 US-Dollar verursacht.

Naples sieht sich deshalb gleich mit einer Reihe von Anklagepunkten konfrontiert, wobei ihm eine Strafe von bis zu 15 Jahren Haft droht. Der Beamte ist nun zunächst ohne Kaution frei, und wartet seinen Prozess ab.

Staatsanwalt Sini hat in einem weiteren Bericht klar kommuniziert, dass ein solches Verhalten von der Stadt nicht toleriert wird:

„Wir werden ein solches Verhalten von Beamten aus der Stadtverwaltung nicht akzeptieren, denn sie werden durch öffentliche Gelder bezahlt, stehlen Steuergelder und nutzen Ressourcen auf illegale Weise, um sich selbst daran zu bereichern.“

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