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Oberstes Gericht von Nigeria gibt grünes Licht für eNaira

Mit der eNaira bekommt Nigeria eine Zentralbank-Digitalwährung, die die bestehende Landeswährung ergänzt.

Der Oberste Gerichtshof von Nigeria ist das nächste hohe Regierungsorgan, das sich für die Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) ausspricht. Die eNaira, also die digitale Version der nigerianischen Landeswährung, wird über die Zentralbank herausgegeben und von einer eNaira-Wallet begleitet.

Grünes Licht für die Herausgabe der CBDC in Nigeria hat am gestrigen 2. Oktober Richter Taiwo Abayomi Taiwo gegeben, wie nigerianische Medien berichten. Auf der offiziellen Seite zur eNaira heißt es bereits, dass diese für jeden Bürger zugänglich und „haltbar“ sein soll.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, war die Einführung der Digitalwährung für den 61. Nationalfeiertag des Landes geplant. Die eNaira läuft ergänzend zur Naira, und soll eine schnellere, günstigere und sicherere Zahlungsmöglichkeit mit der Landeswährung bieten.

Allerdings gilt es festzuhalten, dass die Naira derzeit so schlecht steht wie zuletzt 2003. Die Herausgabe einer komplementären CBDC könnte also auch in dieser Hinsicht einen strategischen Zweck erfüllen.

Ein aktueller Bericht von Cointelegraph zeigt, dass in Afrika die Länder Kenia, Südafrika, Nigeria und Tansania führend bei der Adoption von Kryptowährungen sind. Von Juli 2020 bis Juni 2021 wurde dabei gar ein Wachstum von 1.200 % festgestellt.

Daten von Chainalysis belegen wiederum, dass P2P-Plattformen, ein zugangsbeschränktes Bankwesen und Angst vor Inflation die treibenden Kräfte der Krypto-Adoption in Afrika sind. Dies erkennen inzwischen auch viele Unternehmen als Geschäftsmöglichkeit, weshalb das Krypto-Unternehmen Yellow Card in einer Finanzierungsrunde 15 Mio. US-Dollar Investitionskapital einnehmen konnte, um auf dem Kontinent zu expandieren.

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