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WEG Bank: BaFin genehmigt Tokenisierung eigener Aktien in Form von Blockchain Listed Shares

Die WEG Bank tokenisiert nach dem Erhalt der nötigen BaFin-Genehmigung ihr komplettes Eigenkapital in Form ihres Aktienregisters durch einen Umstieg auf die Blockchain.

Die WEG Bank hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Genehmigung einer vollständigen Tokenisierung ihres Aktien-Registers erhalten, so das Institut in einer Mitteilung vom 3. August.

Umzug auf die Blockchain

“Als erste Gesellschaft in der Geschichte der deutschen Finanzindustrie” werde man zu sogenannten Blockchain Listed Shares wechseln, schreibt die WEG Bank. 

Ein zusammen mit dem Umzug geplantes “öffentliches Fundraising” in Form junger Aktien sei von der BaFin ebenfalls genehmigt worden. Ab Oktober dieses Jahres plane man rund 2,8 Millionen neue Anteile auszugeben und “somit Eigenkapital und Rücklagen für das weitere erfolgreiche Wachstum” einzusammeln.

Die von der WEG Bank gewählte Bezeichnung “Blockchain Listed Shares” steht für ein digitales DLT-Aktienregister, bei dem jeder Blockchain-Eintrag den “tatsächlichen Eigentumsnachweis in Bezug auf die jeweilige Aktie” darstellt. Dies ermögliche ein weit höheres Maß an Rechtssicherheit, als dies bei herkömmlichen Verfahren der Tokenisierung möglich gewesen wäre, wirbt die WEG Bank für die neue Lösung.

Im Vergleich zu bisherigen Aktienregistern klassischer Form garantierten die “Blockchain Listed Shares” “Transparenz, Unmittelbarkeit, Überprüfbarkeit, Zensurresistenz und Datensicherheit”, so das Institut weiter.

Krypto-Pionier im deutschen Bankensektor

Die WEG Bank engagiert sich schon seit geraumer Zeit aktiv im Krypto-Sektor und machte etwa 2019 durch die Auszahlung ihrer Jahresboni in Form von Bitcoin von sich reden. Mit dem österreichischen Fintech Salamantex kooperiert die WEG Bank bei der Vermarktung von Krypto-Bezahldiensten in Form von Terminals und Kassenlösungen in Deutschland.

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Schweizer Krypto-Bank Seba ernennt Ex-Credit-Suisse-Banker als CEO für Asien

Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat einen ehemaligen Investmentbanker der Credit Suisse als CEO für den asiatischen Markt ernannt.

Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat den Investment-Banker Sam Lin als CEO für den asiatischen Markt ernannt, so eine Pressemitteilung der Bank.

Lokaler Experte für die Asien-Expansion

Lin bringt 15 Jahre Erfahrung im Investment-Banking mit und war zuvor bei Credit Suisse und davor bei Barclays tätig. Bei der Personalentscheidung dürfte insbesondere auch Lins Erfahrung im Fintech-Bereich eine Rolle gespielt haben. Seba schreibt zu der Personalie:

“Sam ist ein sehr erfahrener Fachmann im Bereich der Vermögensverwaltung und eine Führungskraft im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Finanztechnologielösungen für institutionelle Kunden.” 

Zudem war Sam Executive Director und Geschäftsführer und Finanzchef (CFO) eines an der US-Börse Nasdaq notierten Fintech-Unternehmens, das sich auf Finanzdienstleistungen für “mehr als 68 Millionen Nutzer” in Südostasien konzentriert. Er war “maßgeblich an der Beschaffung von 300 Millionen US-Dollar an vorbörslicher Finanzierung für das Unternehmen beteiligt und führte es erfolgreich an die Börse.”

Laut Seba-CEO Guido Bühler verfügt Lin über umfangreiches Wissen bei der Vermögensverwaltung in Asien und bringt zudem ein umfangreiches Netzwerk dort mit. 

Fokus auf Fintech und Krypto

Die auf Krypto-Dienstleistungen spezialisierte Seba-Bank hatte im August 2019 wie auch Mitbewerber Sygnum eine der ersten beiden Schweizer Banklizenzen für Krypto-Banken erhalten. Dienstleistungen für professionelle Investoren und Firmenkunden bietet die Seba Bank bereits seit November 2019 an. Das Unternehmen ging aus der Seba Crypto AG hervor, welche im Jahr 2018 von ehemaligen UBS-Bankern gegründet wurde.

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Bitcoin klettert zurück über 40.000 US-Dollar, Ether ebenfalls im Aufwind

Die beiden marktführenden Kryptowährungen können durch eine gute Nachrichtenlage deutlich zulegen.

Die Krypto-Anleger können sich heute sowohl bei Ether (ETH) als auch bei Bitcoin (BTC) über Zugewinne freuen, nachdem die lang ersehnte Ethereum-Hardfork London erfolgreich an den Start gegangen sind und eine Reihe neuer Bitcoin-ETFs beantragt wurden. Dadurch wurde BTC um 9 % nach oben katapultiert, während Ether sich über ein Plus von 11,75 % freuen konnte. Letzterer schwingt sich so wieder in Richtung der psychologisch wichtigen 3.000 US-Dollar Marke auf.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, war Bitcoin zunächst durch Verkaufsdruck am morgen auf 37.280 US-Dollar abgerutscht, woraufhin die Bullen jedoch angegriffen und die marktführende Kryptowährung auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 40.775 US-Dollar gehievt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die jüngsten Kommentare von Gary Gensler, dem Chef der amerikanische Börsenaufsicht, über die Legitimität von Bitcoin-ETFs führte dazu, dass kurze Zeit später gleich Anträge für mehrere neue Bitcoin-Indexfonds gestellt wurden. Die Kryptobranche hofft, dass die Chancen durch die Worte des SEC-Chefs nun endlich besser stehen.

SEC chairman said he’d be more open to a #Bitcoin ETF if it was based on futures.

24hrs later, both Invesco and ProShares have filed Futures-based #Bitcoin ETFs.

LFG!

— Bitcoin Archive (@BTC_Archive) August 5, 2021

Mit Blick auf die langfristige Kursentwicklung verweist Analyst Will Clemente im nachfolgenden Diagramm auf die gelbe Linie als entscheidende Leitlinie, die „schon beim Aufschwung von 2017 als Widerstand und im Januar 2021 als Support gewirkt hat, während der Kurs nach dem jüngsten Rekordlauf im Mai von hier aus eingebrochen ist“.

Kursniveaus für Bitcoin. Quelle: Glassnode

Dem fügt er an:

„;Meiner Meinung nach ist dies das entscheidende Level (ab 54.000 US-Dollar), das wir im Blick haben müssen (im Vergleich zu den Reaktionen von 2013 und 2017).“

Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt derweil bei 1,662 Bio. US-Dollar, wobei ein Marktanteil von 45,6 % auf Bitcoin entfällt.

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Coinbase-CEO Brian Armstrong lehnt neues Krypto-Steuergesetz ab

Auch der Chef der großen Kryptobörse Coinbase zeigt klare Kante gegen die Pläne der amerikanischen Politik.

Der Coinbase-CEO Brian Armstrong ist der nächste bekannte Kopf der Kryptobranche, der sich gegen die geplanten Änderungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen in den USA ausspricht.

Wie Armstrong am Mittwoch auf Twitter meinte, könnten die Vorschläge für die neue Krypto-Besteuerung „dramatisch negative Auswirkungen“ auf die amerikanische Kryptobranche haben, und diese dazu zwingen, ins Ausland abzuwandern.

Cointelegraph hatte berichtet, dass die besagten Änderungen sehr kurzfristig an ein 1 Bio. US-Dollar schweres Förderpaket für die amerikanische Infrastruktur angehängt wurden.

Der Coinbase-Chef bemängelt dabei allen voran die unkonkreten Formulierungen, die viel Spielraum für Interpretationen lassen. So weitet der Gesetzentwurf zum Beispiel den Begriff „Broker“ auf alles und jeden aus, der den Transfer von Kryptowährungen betreibt.

An dieser Formulierung stören sich einige Experten, denn demnach könnten auch Miner und Softwarehersteller unter strenge Steuerpflichten fallen.

„Das macht keinen Sinn“, wie Armstrong deshalb in Bezug auf die Definition meint. Dem fügt er an: „Smart Contracts sind doch zum Beispiel keine Unternehmen, und sie können nicht einfach so abgeändert werden, dass sie gemäß dem Steuergesetz Kundeninformationen einholen. Das ist einfach nur eine Software, die auf der Blockchain läuft, und von jedem genutzt werden kann.“

Dahingehend argumentiert der Coinbase-CEO weiter, dass die Politik die Pflicht habe, Innovation nicht zu behindern. Mike Novogratz, der CEO von Galaxy Digital, hatte Politik und Aufsichtsbehörden in den USA zuletzt ebenfalls dazu angehalten, sich tiefer mit der Materie zu befassen, ehe neue Gesetze und Richtlinien erlassen werden.

Als Alternative verweist Armstrong auf die Vorschläge von Abgeordneten wie Ron Wyden, Patrick Toomey und Cynthia Lummis, die Kryptowährungen allesamt offen gegenüberstehen, und für eine klarere Rechtslage eintreten.

Senator Toomey fordert zudem, dass Miner und Softwarehersteller explizit von der Definition des Gesetzentwurfes ausgenommen werden.

Abschließend bittet Armstrong die amerikanischen Krypto-Anleger darum, sich bei ihren lokalen Politikern gegen die geplanten Änderungen auszusprechen.

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Lang ersehnt – London-Hardfork geht auf Ethereum an den Start

Durch eine Neuaufstellung der Transaktionsgebühren könnte das vorhandene Angebot an ETH stetig sinken, und der Kurs womöglich nach oben gehen.

Die lang ersehnte London-Hardfork von Ethereum hat am heutigen Donnerstag fast eine Punktlandung hingelegt, als sie um 12:33 Uhr (UTC) bei Block 12.965.000 auf dem Blockchain-Netzwerk das sogenannte Ethereum Improvement Proposal (EIP) 1559 eingespielt hat.

Durch die Einspielung des Upgrades erfährt allen voran die Funktionsweise der Transaktionsgebühren des Netzwerks ein paar grundlegende Änderungen, die von großer Tragweite sein könnten.

Das EIP-1559 sieht unter anderem vor, dass jede Transaktion auf dem Ethereum-Netzwerk den Gegenwert der anfallenden Transaktionsgebühr automatisch „verbrennt“, wodurch die verfügbare Umlaufmenge an Ether (ETH) gleichsam sinkt.

Mehrere Kryptobörsen wie die Binance haben die Auszahlungen und Einzahlungen für Ethereum während der Durchführung der Hardfork vorübergehend abgeschaltet.

Einige Experten sind der Auffassung, dass Ether durch diesen neuen Mechanismus zu einem „deflationären“ Investitionsprodukt wird, da Transaktionen die Umlaufmenge bzw. das vorhandene Angebot nach und nach kleiner machen, was den Kurs bei gleichbleibender Nachfrage wiederum in die Höhe treiben sollte.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, ist ConsenSys-Mitgründer Joseph Lubin der Meinung, dass das Upgrade für Ether ein wichtiger Schritt ist, um zu richtigem Geld zu werden.

Die London-Hardfork und das zugehörige EIP-1559 markieren zudem einen Meilenstein für den Umstieg auf Ethereum 2.0, durch den das Smart-Contract-Netzwerk vom Proof-Of-Work (PoW) Konsensverfahren auf das Proof-Of-Stake (PoS) Konsensverfahren wechselt.

Nachdem „London“ für mehr Block-Elastizität sorgt und die Transaktionsgebühren neu regelt, steht als nächstes die Shanghai-Hardfork auf dem Programm, die gegen Ende des Jahres erfolgen soll.

Im Vorlauf auf das jüngste Upgrade ist der Kurs von ETH bereits merkbar in die Höhe geklettert. Ein Trend, der sich fortsetzt, denn bei Redaktionsschluss liegt der Kurs auf 2.610 US-Dollar, womit die zweitgrößte Kryptowährung ihren höchsten Wert seit Anfang Juni erreicht.

Nichtsdestotrotz befindet sich Ether damit noch deutlich hinter dem neuen Rekordhoch von Mitte Mai, das bei über 4.200 US-Dollar aufgestellt wurde. Als Marktführer Bitcoin (BTC) in den Folgemonaten um 50 % eingebrochen ist, ging es für die Altcoins durchschnittlich sogar um 70 % nach unten.

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Swisscom wird Oracle-Nodebetreiber bei Chainlink

Durch die Teilnahme am Chainlink-Netzwerk als Nodebetreiber will Swisscom helfen, die Weiterentwicklung der Kryptobranche voranzutreiben.

Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom will sich dem Oracle-Netzwerk von Chainlink als Nodebetreiber anschließen.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung hervorgeht, wird der größte schweizerische Telekommunikationsanbieter im Rahmen eines Pilotprojekts als Oracle-Nodebetreiber im Netzwerk von Chainlink mitwirken, und damit in den Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) vorstoßen.

„Zuverlässige Off-Chain-Daten für dezentralisierte Netzwerke verfügbar zu machen, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Kryptobranche“, wie Dominic Vincenz, der Fintech-Innovationsmanager von Swisscom Digital Business, in diesem Zusammenhang erklärt.

Die Swisscom sieht großes Potenzial in den DeFi angesichts der Tatsache, dass „Transaktionen, Verträge und Vermögenswerte zunehmend auf Blockchain-Infrastrukturen wandern“. Obwohl das Schweizer Unternehmen zunächst nur als Nodebetreiber bei Chainlink mitwirken wird, lässt die Abteilung für Digital Business ein weiterreichendes Engagement offen, denn „noch ist keine Ende in Sicht, was die Entwicklung Dezentralisierter Finanzdienstleistungen angeht“.

Cointelegraph hatte im Juli berichtet, dass Chainlink mittlerweile knapp 1,4 neue Partnerunternehmen pro Tag einbindet. Allein 300 Krypto-Unternehmen haben sich dem Oracle-Netzwerk in diesem Jahr bereits angeschlossen. Dazu gehören neben dem Krypto-Datendienst Coin Metrics andere Dienstleister, die der Plattform durch den Einsatz von Smart Contracts beträchtliche Summen einspielen könnten.

Die Swisscom, die zu 51 % der Schweizer Regierung gehört, beschäftigt mehr als 19.000 Mitarbeiter und hat mehr als 6 Mio. Kunden.

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XRP gegen SEC – Ripple darf Unterlagen von Binance einsehen

Unterlagen der Kryptobörse Binance könnten die entscheidenden Beweise dafür liefern, dass es sich bei XRP nicht um ein unrechtmäßiges Wertpapier handelt.

Im Fall zwischen Blockchain-Zahlungsdienstleister Ripple und der amerikanischen Börsenaufsicht SEC gibt es eine neue Wendung, denn dem Unternehmen wurde Einsicht in relevante Daten der marktführenden Kryptobörse Binance gewährt.

US-Richterin Sarah Netburn hat am 3. August dem entsprechenden Antrag von Ripple-Chef Brad Garlinghouse stattgegeben. So heißt es in dem Gerichtsdokument:

„Dem Antrag auf Einsicht wurde stattgegeben. Das Gericht wird mit den Anwälten die Einholung der Informationen abstimmen.“

Im Rahmen des Rechtsstreits, in dem es darum geht, dass die Herausgabe der Ripple-Kryptowährung XRP einen unrechtmäßigen Wertpapierverkauf konstituiert, wird Garlinghouse beschuldigt, über Kryptobörsen den Vertrieb von 357 Mio. XRP organisiert zu haben.

Um diesen Vorwurf zu entkräften haben die Anwälte von Garlinghouse am 2. August Einsicht in „für den Fall relevante Dokumente“ von der Binance Holdings Limited gefordert, die auf anderem Wege nicht einholbar ist.

Der Ripple-CEO begründet diese Forderung damit, dass Binance über einzigartige Unterlagen und Informationen verfügen soll, die für den Fall von entscheidender Bedeutung sind. Dabei handelt es sich um Aufzeichnungen über XRP-Transaktionen, die von Garlinghouse durchgeführt wurden und belegen könnten, dass der Ripple-Geschäftsführer diese Transaktionen außerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Börsenaufsicht getätigt hat.

Die Ripple-Anwälte argumentieren, dass ein unrechtmäßiger Wertpapierverkauf nach Absatz 5 des amerikanischen Wertpapiergesetzes lediglich für heimische Wertpapiere Anwendung findet. Die Verkäufe durch Garlinghouse hätten jedoch „überwiegend auf Krypto-Handelsplattformen außerhalb der USA“ stattgefunden, und würden deshalb nicht unter die Zuständigkeit der SEC fallen.

Im Juni hatte Garlinghouse die internationalen Behörden bereits dazu aufgefordert, ähnliche Dokumente von anderen ausländischen Kryptobörsen einzuholen, darunter Bitstamp, Huobi und Upbit.

Darüber hinaus ist Ripple der Auffassung, dass die SEC XRP nicht als Wertpapier einstufen kann, weil es sich dabei in erster Linie um ein Zahlungsmittel handelt, das für den internationalen Zahlungsverkehr benutzt wird. Mitte Juli hatte Richterin Netburn wiederum gestattet, dass Ripple die ehemalige SEC-Führungskraft William Hinman in den Zeugenstand laden darf. Dieser hatte in der Vergangenheit geäußert, dass er ETH nicht als Wertpapier einschätzt.

Das Gerichtsverfahren wurde im Dezember 2020 aufgenommen, als die US-Börsenaufsicht dem Ripple-Chef Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen zur Last gelegt hatte, mit dem Vertrieb der Kryptowährung XRP einen „unrechtmäßigen Wertpapierverkauf“ abgewickelt zu haben.

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Charles Hoskinson: Cardano Alonzo Hardfork Comibinator demnächst verfügbar

Charles Hoskinson erklärt, dass alles nach Plan verläuft, da die Tests für Node 1.4 ab nächster Woche beginnen.
Das Cardano Alonzo-Upgrade wird auch Smart-Contract-Funktionen ermöglichen.

Am Mittwoch, den 4. August, informierte Cardano-Gründer Charles Hoskinson die Cardano-Community über die bevorstehende Alonzo-Hardfork und die laufenden Entwicklungen.

Hoskinson teilte mit, dass die Rosetta-APIs und DB-Sinks alle vorhanden sind. Ab nächster Woche wird Cardano alle Börsenpartner, die Unterstützung anbieten, zusammenbringen und mit Live-Tests beginnen. Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass es in Kürze ein endgültiges Datum des Alonzo-Upgrades geben wird.

Der vorläufige Stand der Dinge ist, dass der Alonzo Hard Fork Combinator Event in der letzten Augustwoche oder in der ersten Septemberwoche stattfinden wird. Laut Hoskinson scheinen die Dinge ziemlich genau nach Plan zu laufen und es ist nichts in Sicht, das zu einer größeren Verzögerung führen könnte.

Alonzo Hardfork Combinator Event Date https://t.co/ktFKijCyYH

— Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) August 4, 2021

Hoskinson erklärte auch, dass das erste Ziel die Bereitstellung der Infrastrukturschicht ist. Später werden dann die Entwicklungswerkzeuge und neuen Funktionen im laufenden Betrieb hinzugefügt.

Mehr zum Thema: Cardano-Gründer Charles Hoskinson kritisiert das mit Kryptosteuern verbundene neue Infrastrukturgesetz

Die Alonzo White Hard Fork-Implementierung, die die Integration für die meisten DeFi-Anwendungen erleichtert, geschah bereits letzten Monat. Dass macht die Cardano-Blockchain noch mehr zum Konkurrenten des Ethereum-Blockchain-Netzwerks. Cardano-Gründer Charles Hoskinson kommentierte die Ergebnisse des Testnetzes damals mit den Worten:

„Die Dinge sehen gut aus, wir haben Fehler und Integrationsprobleme entdeckt, die wir auf dem Weg dorthin erwarten würden. Aber wir arbeiten uns durch sie durch – wir folgen einem strengen Prozess, aber insgesamt sind die Dinge ziemlich stabil.“

Smart-Contracts auf Cardano

Letzte Woche, während seines Live-Streams am 31. Juli, bestätigte Hoskinson, dass nach dem Upgrade Smart-Contracts für die Nutzer der Cardano-Blockchain verfügbar sein werden. Er fügte hinzu:

„Es gibt eine Art von zwei parallelen Spuren, die zur gleichen Zeit für den Start von Alonzo gehen, Spur Nummer eins ist die Hard Fork Combinator Veranstaltung, strikt über die Alonzo Fähigkeiten auf den Knoten zu bekommen, die andere Spur ist über den Aufbau der Infrastruktur um den Knoten, die Ihnen erlaubt, sowohl off-chain und on-chain Code laufen und bauen vollständige dApps.“

Es ist klar, dass Cardano in Bezug auf den Betrieb zu seinem größten Konkurrenten aufschließt. Der Cardano-Gründer fügte auch hinzu, dass die Raffinesse der Features, die auf Cardano aufbauen, im Lauf der Zeit nur besser werden. Jetzt gibt es zahlreiche Integrationspartner, die an dem Upgrade beteiligt sind.

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Ehemaliger CFTC-Beamter behauptet, für Krypto-Regulierungen sei die SEC gar nicht zuständig

Ein Ehemaliger CFTC-Vorsitzender behauptet, die Regulierung von Kryptowährungen falle ausschließlich in die Zuständigkeit der CFTC.
Die SEC beabsichtigt nach wie vor, ihre Befugnisse auf die Kyptobranche zu erstrecken, da es dort weitgehend an Anlegerschutz fehle.

Der ehemalige CFTC-Vorsitzende Christopher Giancarlo hat argumentiert, dass die US Commodity and Futures Trading Commission (CFTC) die einzige Behörde mit Erfahrung in der Regulierung von Kryptowährungen sei. Er behauptet, Kryptowährungen fielen nicht in die Zuständigkeit der SEC. Außerdem forderte er die Regierung Biden auf, einen CFTC-Vorsitzenden zu ernennen, wenn sie Kryptowährungen regulieren wolle.

Auch CFTC-Kommissar Brian Quintenz unterstützte diese Aussagen. Kurz nach Giancarlos Twitter-Bemerkungen twitterte auch Quintenz, dass die CFTC, nicht die SEC Kryptowährungen regulieren sollte. Er argumentierte, dass Kryptowährungen Waren seien und daher unter die Zuständigkeit der CFTC fallen. Die SEC hingegen befasse sich ausschließlich mit Wertpapieren.

„Nur damit wir uns alle im Klaren sind: Die SEC hat keine Befugnis über reine Rohstoffe oder deren Handelsplätze, egal ob es sich bei diesen Rohstoffen um Weizen, Golf, Öl… oder Kryptowährungen handelt.“

In der Folge äußerte sich der ständige Landwirtschaftsausschuss des US-Repräsentantenhauses ähnlich. Über seinen offiziellen Twitter-Account argumentierte er, dass Krypto „größer sei als die SEC“. Außerdem müsse der Kongress „die Verkehrsregeln aufstellen, um Investoren und Innovationen in der digitalen Wirtschaft zu schützen“.

CFTC oder SEC zur Regulierung von Krypto-Assets?

In letzter Zeit gab es viel Wirbel um den regulatorischen Status von Kryptowährungen, einschließlich Stablecoins und Krypto-Derivaten. In einer Rede auf dem Aspen Security Forum versicherte SEC-Vorsitzender Gary Gensler, dass das Mandat der SEC die Kryptoindustrie abdecke. Er forderte außerdem, dass die Behörde die Aufsicht über dezentralisierte Börsen ausweiten solle.

Dennoch hat der SEC-Chef in der Vergangenheit Bitcoin nicht als Wertpapier eingestuft. Zur Einstufung von Ethereum hat er sich jedoch trotz zahlreicher Nachfragen noch nicht geäußert. Vielmehr hat er betont, dass Krypto-Assets und ihre Handelsplattformen keinen ausreichenden Anlegerschutz bieten. Dies macht sie anfällig für Kursmanipulationen und andere illegale Aktivitäten.

Andererseits hat die CFTC schon vor Jahren erklärt, dass Krypto-Assets, einschließlich Bitcoin, Waren sind. Dies geht aus einer Erklärung auf der Website der Regulierungsbehörde hervor,

„Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind nach dem Commodity Exchange Act (CEA) als Waren eingestuft worden.“

Krypto-Regulierungschaos

2018 entschied das US-Bezirksgericht für den Bezirk Massachusetts, dass Kryptowährungen Waren sind. Die CFTC ist daher befugt, Betrugsfälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen zu verfolgen. Darüber hinaus wurde mit dem Digital Asset Market Structure and Investor Protection Act eine neue Aussage zur Krypto-Regulierung getroffen. Das Gesetz, das letzte Woche vom Abgeordneten Don Beyer eingebracht wurde, gibt der SEC die Befugnis über „Digital Asset Securities“. Die CFTC hingegen erhält „Befugnisse für digitale Vermögenswerte“.

In den letzten Jahren haben die CFTC und die SEC jedoch eng im Bereich des Verbraucherschutzes bei Kryptowährungen zusammengearbeitet. Gemeinsam haben sie eine Reihe von so genannten Investor Alters herausgegeben, um Anleger über digitale Währungen zu informieren. Zu den behandelten Themen gehören Fonds, die mit Bitcoin-Futures handeln, und Websites, die betrügerischen Kryptohandel fördern.

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Bitcoin rutscht unter 39.000 US-Dollar, Ethereum im Zweikampf weiter vorne

Bitcoin scheitert bei 40.000 US-Dollar, was den Zwiespalt zwischen Kursentwicklung und Datenlage weiter veranschaulicht.

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 5. August weiter abgerutscht, nachdem die psychologisch wichtige 40.000 US-Dollar Marke nicht zurückerobert werden konnte.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

LTHs leuchten den Weg

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD in den letzten Stunden durch ein Minus von 1,5 % auf ein zwischenzeitliches Tief von 38.700 US-Dollar gefallen.

Dabei konnte die marktführende Kryptowährung am Dienstag durch Äußerungen von Gary Gensler, dem Chef der amerikanischen Börsenaufsicht SEC, Aufwind generieren, doch für einen erneuten Sprung über die 40.000 US-Dollar Marke reicht dieser scheinbar noch nicht.

Der heutige Abschwung beendet gleichsam die Hoffnung, dass Bitcoin das Gleitende Mittel der letzten 21 Wochen (21-Week EMA) zum Positiven drehen kann. Das EMA gilt als Knackpunkt für einen neuen Aufwärtstrend.

#BTC is now in the process of retesting its 21-Week EMA as support

The 21-week EMA is a time-tested Bull Market indicator $BTC #Crypto #Bitcoin

— Rekt Capital (@rektcapital) August 4, 2021

Die Blockchain-Daten zeichnen derweil für Bitcoin wieder ein klar besseres Bild als die lauwarme Kursentwicklung. Allen voran das Kaufverhalten der langfristigen Anleger stimmt positiv, denn daraus wird ersichtlich, dass der Anteil der verfügbaren Angebotsmenge, der sich im Besitz der „Long-Term Holder“ (LTH) befindet, aktuell höher ist, als je zuvor. Die langfristigen Anleger sind also weiterhin überzeugt von Bitcoin, und nutzen den momentanen Kursstand als Kaufgelegenheit.

„In der Vergangenheit wurden vorherige Aufwärtstrend jeweils ausgelöst, als der Anteil der LTHs zwischen 63,6 % bis 71,5 % lag, allerdings hat das manchmal mehrere Monate gedauert“, wie das Krypto-Marktforschungsinstitut Glassnode in diesem Zusammenhang schreibt. Und weiter:

„Derzeit besitzen die LTHs 66 % der Umlaufmenge von Bitcoin.“

Besitzanteile der langfristigen und kurzfristigen Bitcoin-Anleger. Quelle: Glassnode/Twitter

Traders bullish on Ether after hard fork

Bei den Altcoins wird „Marktführer“ Ether (ETH) derweil seiner Vorreiterrolle gerecht, denn die zweitgrößte Kryptowährung ist in guter Position, um in den nächsten Monaten stark zuzulegen.

Grund dafür ist die Umsetzung einer neuen Hardfork, und die Tatsache, dass Ethereum zurzeit besonders stark im Vergleich mit dem großen Konkurrenten Bitcoin ist.

So liegt das Währungspaar ETH/BTC am 4. August bei 0,0693 BTC, der höchste Wert seit knapp zwei Monaten.

Bei 0,07 BTC befindet sich allerdings ein Widerstand, der seit dem generellen Abwärtstrend im Mai noch nicht wieder erreicht wurde.

Unter den „alternativen Kryptowährungen“ sticht die Stärke von ETH gegenüber Bitcoin ganz klar heraus, und durch die neue London-Hardfork, die auf dem Ethereum-Netzwerk die Verbesserung EIP-1559 einspielt, sollte diese Position weiter gefestigt werden können.

Für den Moment könnte der Höhenflug von Ether jedoch eine kurze Verschnaufpause machen.

„Ich gehe davon aus, dass wir bei ETH morgen eine vorübergehende Deckenbildung sehen“, wie Cointelegraph-Experte Michael van de Poppe meint. Dem fügt er an:

„Eine kleine Korrektur nach dem EIP-1559, ehe es in den stärksten bisherigen Aufwärtstrend geht.“
Ether-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView