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Vitalik Buterin sieht London-Upgrade als vollen Erfolg

Buterin sieht London als Beleg dafür, dass Ethereum in der Lage ist, beträchtliche Änderungen vorzunehmen.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht die gestrige Einführung der lang ersehnten London-Hardfork als vollen Erfolg, der den Umstieg auf Eth 2.0 umso leichter macht.

Dahingehend meint Buterin im Gespräch mit Bloomberg News, dass das EIP-1559 „der wichtigste Teil von London ist“. Die Verbesserung EIP-1559 hat entscheidende Änderungen an der Funktionsweise der Transaktionsgebühren von Ethereum vorgenommen, durch die unter anderem nun immer ein Anteil der Gebühren unmittelbar verbrannt wird.

Bei Redaktionsschluss wurden bereits mehr als 3.500 ETH verbrannt, seit das Upgrade an den Start gegangen ist. Dies entspricht einem Gegenwert von knapp 9,8 Mio. US-Dollar.

Buterin bewertet die Einführung der London-Hardfork als großen Erfolg, der „einen Beleg dafür liefer, dass das Ethereum-Ökosystem in der Lage ist, beträchtliche Änderungen vorzunehmen“. Dem fügte er an:

„Dies macht mich umso zuversichtlicher für den baldigen Umstieg.“

Laut Planung wird das Mainnet von Ethereum zukünftig vom Proof-Of-Work (PoW) Konsensverfahren in das Proof-Of-Stake (PoS) Konsensverfahren übergehen, was bedeutende Vorteile für die Skalierbarkeit des Netzwerks mit sich bringen soll. Diesem Umstieg auf Eth 2.0 gehen allerdings noch einige Schritte voraus, weshalb die Freude über die erfolgreiche Umsetzung eines weiteren wichtigen Meilensteins umso größer ist.

Nach dem Umstieg wird das Ethereum-Netzwerk zukünftig in der Lage sein, Smart Contracts über das PoS-Verfahren zu betreiben, wodurch energie- und zeitaufwändiges Mining gänzlich entfällt. Der Stromverbrauch der zugehörigen Blockchain könnte damit um bis zu 99 % gesenkt werden.

Neben dem „Verbrennen“ der Transaktionsgebühren führt das London-Upgrade auch flexible Blockgrößen ein, durch die wiederum die Transaktionsgeschwindigkeit beschleunigt werden kann. So können die zu verarbeitenden Blöcke nun leichter an die Menge der ausstehenden Transaktionen angepasst werden. Buterin ist überzeugt, dass diese Änderung für eine größere Benutzerfreundlichkeit sorgt:

„So kann eine Transaktion viel leichter noch in den nächsten Block aufgenommen werden, und das ist sehr wichtig für die Benutzerfreundlichkeit.“

Das Upgrade beeinflusst, die Stimmungslage um Ethereum bereits positiv. Das Nachrichtenmagazin Forbes meint sogar, dass ETH sich damit in Stellung gebracht hätte, um zukünftig Marktführer Bitcoin (BTC) zu übertreffen.

Bei Redaktionsschluss verzeichnet Ether ein Plus von 3 % in den letzten 24 Stunden, was den Kurs laut CoinGecko auf knapp 2.800 US-Dollar anhebt. Zuvor konnte ETH sogar satte 37 % zulegen, wobei über das Jahr ein massiver Zugewinn von 280 % zu Buche steht.

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Das Weiße Haus unterstützt Portman-Änderungsvorschlag zur Steuerbefreiung von Krypto-Minern

Portman-Änderungsantrag zum Ausschluss von Minern von Steuer- und Meldepflichten wird vom Weißen Haus befürwortet.
Der Änderungsantrag, der mit dem früheren Toomey-Änderungsantrag konkurriert, ist stark kritisiert worden, weil er Netzwerke, die Proof-of-Stake und andere Konsensmechanismen verwenden, stranguliert.

Das Weiße Haus unterstützt formell den Krypto-Änderungsantrag von Warner-Portman-Sinema und nicht den Vorschlag von Toomey-Wyden-Lummis. Ersterer zielt darauf ab, Proof-of-Mining und Verkäufer von Hardware- und Software-Wallets von der erweiterten Besteuerung von Krypto-Transaktionen auszunehmen und neue Meldepflichten für „Krypto-Makler“ einzuführen. Krypto-Entwickler und Proof-of-Stake-Validierer würden jedoch weiterhin dieser Steuerpflicht unterliegen. Die Risikokapitalfirma Andreesen Horowitz, die stark in Kryptowährungen involviert, hat den Plan als „undurchführbar“ bezeichnet.

Der Vorschlag wurde am Donnerstag als „Last-Minute-Änderung“ von den Senatoren Mark Warner und Rob Portman eingebracht. Die Portman-Änderung war Teil der Krypto-Bestimmungen des überparteilich eingebrachten Infrastrukturpakets. Die Regierung versucht, 28 Milliarden Dollar der 550 Milliarden Dollar für die Infrastrukturfinanzierung durch Krypto-Steuern aufzubringen.

Toomey-Änderung kollidiert mit Portman-Änderung

Der ursprünglich vorgeschlagene Änderungsantrag enthielt mehr Ausnahmen, die von den Senatoren Cynthia Lummis, Pat Toomey und Ron Wyden vorgeschlagen worden waren. Jede Einrichtung, die „Transaktionen mit verteilten Ledgern validiert“, die „digitale Vermögenswerte oder die entsprechenden Protokolle entwickelt“ und Miner wurden ausgenommen. Toomey argumentierte, dass ihr Vorschlag „der Definition eines Brokers“ entspreche.

Laut Veröffentlichung der Electronic Frontier Foundation (EFF) vom 2. August definiert der Änderungsantrag einen  „Kryptowährungs-Broker“ als jede Person, „die für eine Dienstleistung verantwortlich ist und diese regelmäßig anbietet, die den Transfer von digitalen Vermögenswerten bewirkt“.

Damit argumentiert die EFF, dass fast jede Entität innerhalb des Krypto-Raums nun als „Broker“ angesehen wird. Die Stiftung fügte hinzu: „Die Berechtigung, Namen, Adressen und Transaktionen von Kunden zu sammeln, bedeutet, dass fast jedes Unternehmen, das auch nur im Entferntesten mit Kryptowährungen zu tun hat, plötzlich gezwungen sein könnte, seine Nutzer zu überwachen.“

Gegenwind von Krypto-Enthusiasten

Wie erwartet, wurde der Portman-Änderungsantrag von der Krypto-Community scharf kritisiert. Der Plan würde Proof-of-Work-Netzwerke wie Bitcoin extrem bevorzugen gegenüber anderen Netzwerken, die Proof-of-Stake und andere Konsensmechanismen verwenden. Auf FightForTheFuture.org wurde bereits eine Petition zur Zurückdrängung der Gesetzesänderung gestartet. Auf der Seite wird die neue Regierung vor einer „dramatischen Ausweitung der Finanzüberwachung“ und einer Beeinträchtigung der Innovationsfähigkeit gewarnt.

Auch der Geschäftsführer des Coin Center, Jerry Brito, missbilligte den Änderungsantrag von Portman und bezeichnete ihn als „katastrophal“. „Wenn das durchkommt, wählt der US-Kongress Gewinner und Verlierer aus,“ twitterte er. Cardano-Gründer Charles Hoskinson twitterte ebenfalls, dass der Portman-Plan die Regierung Biden in die Förderung der globalen Erwärmung verwickeln würde. Darüber hinaus behauptete Ryan Selkis von der Forschungsfirma Messari, dass es sich bei den Ereignissen um einen ausgeklügelten Plan zur Eliminierung aller Kryptowährungen handele.

Schritt 1: Verbot von PoS unter dem Vorwand der „Tax Compliance“

Schritt 2: Verbot von PoW unter dem Leitfaden der „Umweltverträglichkeit“.

Die endgültige Abstimmung über die Änderungsanträge wird am Dienstag erwartet. Die Unterstützung des Portman-Änderungsantrags durch Biden stärkt diesen enorm. Die meisten DeFi-Projekte kennen ihre Kunden nicht und können sie oft auch nicht identifizieren. Sollte der Portman-Vorschlag durchkommen, könnten die meisten von ihnen gezwungen sein, ihre Tätigkeit einzustellen oder die USA zu verlassen. Eine Reihe von Krypto-Akteuren haben geschworen, den Plan vor Gericht anzufechten, sollte er angenommen werden.

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Eher “Schock-to-Flow”? BTC-Kurs könnte nun stark steigen

Irgendjemand kaufte “viele” Bitcoin diese Woche. Die Stock-to-Flow-Abweichung hat ein Niveau erreicht, das in der Vergangenheit starke Anstiege nach sich gezogen hat.

Bei Bitcoin (BTC) könnte es ein Kursanstieg geben, wenn er sich so Verhält, wie in der Vergangenheit und das Stock-to-Flow-Modell recht behält.

In einem Tweet am Dienstag erklärte der Analyst William Clemente III, dass das BTC/USD-Paar eine bullische Sprungbrettzone auf dem Stock-to-Flow-Modell erreicht habe.

Dem Analysten “gefällt die Chance” auf einen positiven Trigger durch das Stock-to-Flow-Modell.

Obwohl Bitcoin auf Tagesbasis weit unter den Stock-to-Flow-Prognosen liegt, könnte er dieses zunächst bärisch wirkende Signal nun zu seinem Vorteil nutzen.

Eine derart große Stock-to-Flow-Abweichung, also der aktuelle Kurs im Verhältnis zur Prognose des Modells, kam in der Geschichte von Bitcoin nur fünf Mal vor.

Jedes Mal, wenn Bitcoin diese untere Grenze erreicht hat, ist er danach “absolut in die Höhe geschossen”.

“Mir gefällt die Chance”, so Clemente III im Kommentar zu einem Chart. 

BTC/USD Stock-to-Flow-Abweichung Chart. Quelle: William Clemente III/Twitter

Wie Cointelegraph berichtete, hat der Stock-to-Flow-Schöpfer PlanB, trotz Bedenken im Hinblick auf den jüngsten BTC-Kurseinbruch, an seinem Modell festgehalten. Er glaubt an einen Kurs von mindestens 135.000 US-Dollar bis zum Jahresende. Das wäre ihm zufolge sogar das “Worst-Case-Szenario”.

Augenmerk auf OTC-Käufer: BTC-Transaktionen schnellen in die Höhe

Ein großes Volumen hat bereits zum optimistischen Stock-to-Flow-Szenario beigetragen.

In diesem Zusammenhang: Von der FUD durch das Steuergesetz profitieren: 5 wichtige Dinge bei Bitcoin diese Woche

Laut den Daten der On-Chain-Analysewebseite CryptoQuant kauft eine unbekannte Marktkraft “eine Menge” BTC. Allerdings nicht über Börsen.

“Wenn große Namen ankündigen, dass sie kaufen, könnten die Bären in Schwierigkeiten geraten. Ich bin mir nicht sicher, ob sich der Kurs kurzfristig bewegen wird”, so der CEO Ki Young Ju auf Twitter.

Bitcoin-Geldfluss versus Token-Transaktion versus BTC/USD Monatschart. Quelle: Ki Young Ju/Twitter

Das Phänomen wurde bereits von Analysten erkannt. Sie mahnen jedoch zur Vorsicht beim Handel auf dem aktuellen Niveau, da das BTC/USD-Paar versucht, sich zu konsolidieren.

“Ich würde über 40.000 US-Dollar oder unter 36.000 US-Dollar kaufen”, fasste der beliebte Twitter-Trader CanteringClark am Dienstag zusammen.

“Genau hier sehen wir eine gehebelte Long-Positionen.”

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Venezuela will erneut staatliche Kryptowährung einführen – dabei ist das schon einmal total gescheitert

Venezuela wird in den nächsten Monaten einen digitalen Bolivar einführen und sich damit in die wachsende Liste der Länder einreihen, die CBDCs ausgeben.
Trotz des kolossalen Misserfolgs der bereits 2018 eingeführten ersten staatlichen Kryptowährung glaubt die Regierung, dass der digitale Bolivar die Inflation zähmen und die Währungssouveränität gewährleisten wird.

Die venezolanische Zentralbank hat bestätigt, dass sie im Oktober den digitalen Bolivar einführen wird. Die digitale Währung wurde erstmals im Februar angekündigt. Venezuela ist eines von vielen Ländern, die eine digitale Zentralbank-Währung (CBDC) präferieren. Dabei handelt es sich schlicht um eine digitale Form der traditionellen, bereits im Umlauf befindlichen Währung. Sie wird von der Regierung ausgegeben und ist zentralisiert, im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin, die sowohl in der Menge begrenzt, als auch dezentralisiert sind.

Es ist nicht das erste Mal, dass die venezolanische Regierung mit digitalen Zahlungsformen hantiert. Vor allem auf Betreiben des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte die Regierung im Jahr 2018 die Kryptowährung „Petro“ (PTR) ein. Damit war sie die erste staatlich geförderte Kryptowährung überhaupt. Das Token wurde durch die Ölreserven des Landes und andere Mineralvorkommen gedeckt. Das Projekt war jedoch in jeder Hinsicht ein Desaster. Ökonomen wie Kommentatoren hatten das Projekt damals als „Betrug, Schwindel und furchterregende Investition“ bezeichnet.

Mehr zum Thema: Venezuela überwacht seine Bürger mithilfe des Petro – Bitcoin Adaption steigt weiter

Die venezolanische Zentralbank hat nun auf ihrem Twitter-Account bestätigt, dass mit dem der digitalen Bolivar am 01. Oktober nun der zweite Versuch erfolgen wird.

COMUNICADO OFICIAL| A partir del 1° de octubre entra en vigencia el Bolívar Digital
#BCV https://t.co/635uhVu1sA pic.twitter.com/aErAOUvwHL

— Banco Central de Venezuela (@BCV_ORG_VE) August 5, 2021

Die Regierung hofft, damit die grassierende Inflation in den Griff zu bekommen, die die Wirtschaft des Landes plagt. Es wird erwartet, dass die Währung zu einer Währungsumstellung führen wird, bei der sechs Nullen gestrichen werden. Bei der Einführung des Petro hatte die Regierung fünf Nullen gestrichen. In den letzten 15 Jahren hat es insgesamt drei(!) Währungsumstellungen gegeben.

Macht Venezuela es dieses Mal richtig?

Mit der CBDC hofft die Regierung, neue geldpolitische Maßnahmen zur Eindämmung der Hyperinflation einleiten zu können. Die Denominierung aber wohl wenig bis keine Auswirkungen haben. Bei dem Versuch, eine neue Politik umzusetzen und die Transparenz im Finanzsystem der Regierung zu gewährleisten, könnte es jedoch zu einigen radikalen Änderungen kommen, die die Unabhängigkeit fördern. Die Zentralbank stellte fest:

„…ein freies und souveränes System, das in Venezuela und von Venezolanern geschaffen wurde und die Unabhängigkeit von ausländischen Systemen für nationale Bankgeschäfte fördert.“

Im Gegensatz zum staatlich gestützten Petro ist die CBDC recht unkompliziert. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass er die Folgen der Politik der korrupten Regierung, die die Wirtschaft in den Abgrund gerissen hat, neutralisieren kann, aber er könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, der die Auswirkungen mildern und künftige finanzielle Ausfälle eindämmen könnte.

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Über 11 Mio Ether nach Londoner Hardfork verbrannt – aber warum steigt der ETH-Gaspreis?

Der ETH-Verbrennungsmechanismus von EIP-1559 soll die Ethereum-Inflationsrate von 3,3% auf unter 2,65% drücken.
Ethereum-Ökosystem-Forscher trent.eth erklärt, was zum Anstieg der ETH-Gasgebühr geführt hat.

Am Donnerstag, den 5. August, wurde die lang erwartete Londoner Hardfork-Aktualisierung in das Ethereum-Blockchain-Netzwerk integriert. Die Implementierung erfolgte problemlos, und die Ethereum-Blockchain hat bereits begonnen, ETH zu verbrennen.

Das ist dem Ethereum Improvement Protocol (EIP) 1559 zu verdanken, das den Mechanismus des Verbrennens der Grundgebühr einführt. Das neue Verfahren soll die Transaktionsinflation für den bestehenden Proof-of-Work-Konsensmechanismus der Blockchain unter Kontrolle halten.

Seit die Londoner Hard Fork am Donnerstag live ging, haben Online-Tracker begonnen, die ETH-Verbrennungsrate zu verfolgen. In weniger als 24 Stunden wurden mehr als 4000 ETH-Münzen im Wert von 11 Millionen Dollar verbrannt. Nach den Daten von Etherchain beläuft sich die Gesamtzahl der verbrannten ETH-Münzen bei Redaktionsschluss auf 4081,3 Münzen. Die ETH-Verbrennungsrate pro Minute für die letzten 24 Stunden beträgt 2,84. Bei der derzeitigen Rate wird das Netzwerk also über 4000 ETH-Münzen pro Tag verbrennen.

Das klingt beeindruckend, doch das Ethereum-Angebot übertrifft immer noch die ETH-Verbrauchsrate. In den ersten sieben Monaten 2021 wurden 2,24 Millionen ETH ausgegeben. Selbst bei der aktuellen Versorgungsrate wird die ETH-Inflation um 3,3% pro Jahr oder 3,8 Millionen wachsen. Die ETH-Verbrennung reduziert also lediglich die Inflationsrate von Ethereum.

Bei der derzeitigen Verbrennungsrate würde die Inflation auf 1,25% bis 2,66% sinken. Der Bericht von Bankless stellt fest:

„Wie wir sehen können, besteht auf der Grundlage des aktuellen Angebots und der annualisierten Zahlen für 2021 eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ETH nach dem Übergang zu Proof-Of-Stake deflationär wird. Abhängig von der Verbrennungsrate kann die Inflationsrate von Ether auf bis zu minus 1,05 % fallen.“

ETH-Preis schießt über 2800 Dollar, Gasgebühr steigt

Die zweitgrößte Kryptowährung der Welt, Ethereum (ETH), setzte heute ihren Aufwärtstrend fort und überschritt die Marke von 2.800 US-Dollar. Bei Redaktionsschluss notierte Ethereum (ETH) 3,64% höher bei einem Preis von 2768 Dollar und einer Marktkapitalisierung von 325 Milliarden.

Allerdings gab es ein überraschendes Ereignis. In den letzten zwei Tagen sind die Ethereum-Gasgebühren gestiegen, nicht gesunken und. Der ETH-Gaspreis stieg um 70 Prozent auf 15 Dollar, wie die Daten auf BitInfoCharts zeigen. Die Ethereum-Ökosystem-Forscher von trent.eth erläutern den Grund dafür:

„Es gab einige große NFT-Ausfälle, die zu Überlastungen führten. Zweitens deaktivieren viele Dienste (Börsen beispielsweise) Funktionen in einem Zeitfenster um Netz-Upgrades herum. Diese aufgestaute Nachfrage wird freigegeben, sobald die Plattformen mit der Stabilität der Chain zufrieden ist. Einige Miner setzen ein Gaslimit von unter 30mm, was uns ein Ziel von ~13,5mm Gas gibt. Im Vergleich dazu lag das Gaslimit vor dem Upgrade bei 15mm, was zu weniger verfügbarem Blockspace und damit zu einer Verringerung des Durchsatzes führte. Ein positives Ergebnis führt somit zu einer Volatilität des ETH-Marktes, was wiederum zu einem Anstieg der Gaspreise führt.“

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Bergisch Gladbach: 390.000 Euro in Kryptowährung gestohlen

Einem 34-Jährigen aus Bergisch Gladbach sind Kryptowährungen mit einem umgerechneten Wert von 390.000 Euro gestohlen worden.

Ein 34 Jahre alter Mann aus Bergisch Gladback ist nach eigener Aussage um umgerechnet 390.000 Euro an Kryptowährung bestohlen worden, so eine Pressemitteilung der Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis vom 28. Juli.

Zugriff auf Krypto-Konto durch Unbekannte

Laut der inzwischen durch den Mann erstatteten Anzeige hatten sich unbekannte Täter vor wenigen Wochen Zugriff auf sein Kryptowährungskonto verschafft und in der Folge Kryptowährungen mit einem umgerechneten Wert von 390.000 Euro erbeutet.

Ob es sich dabei um Bitcoin oder andere Kryptowährungen handelte und bei welchem Wallet-Betreiber der Mann seine Kryptowährungen parkte, teilte die Polizei nicht mit. Man habe die “Ermittlungen aufgenommen”, heißt es in der Mitteilung kurz und knapp.

Verlustrisiko bei Hot-Wallets

Fälle von Diebstahl und Verlust von Kryptowährungen gibt es immer wieder. Sowohl Online-Wallets als auch Hardware-Wallets und ein Cold Storage bieten keinen perfekten Schutz dagegen, vor allem wenn Gewalt im Spiel ist. In Russland zwangen Räuber mit Gewalt einen Mann zur Überweisung seines Kapitals. Als dieser sich zunächst weigerte, verstümmelten sie sein Gesicht mit einem Messer, woraufhin dieser sein Krypto-Vermögen herausrückte.

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WEG Bank: BaFin genehmigt Tokenisierung eigener Aktien in Form von Blockchain Listed Shares

Die WEG Bank tokenisiert nach dem Erhalt der nötigen BaFin-Genehmigung ihr komplettes Eigenkapital in Form ihres Aktienregisters durch einen Umstieg auf die Blockchain.

Die WEG Bank hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Genehmigung einer vollständigen Tokenisierung ihres Aktien-Registers erhalten, so das Institut in einer Mitteilung vom 3. August.

Umzug auf die Blockchain

“Als erste Gesellschaft in der Geschichte der deutschen Finanzindustrie” werde man zu sogenannten Blockchain Listed Shares wechseln, schreibt die WEG Bank. 

Ein zusammen mit dem Umzug geplantes “öffentliches Fundraising” in Form junger Aktien sei von der BaFin ebenfalls genehmigt worden. Ab Oktober dieses Jahres plane man rund 2,8 Millionen neue Anteile auszugeben und “somit Eigenkapital und Rücklagen für das weitere erfolgreiche Wachstum” einzusammeln.

Die von der WEG Bank gewählte Bezeichnung “Blockchain Listed Shares” steht für ein digitales DLT-Aktienregister, bei dem jeder Blockchain-Eintrag den “tatsächlichen Eigentumsnachweis in Bezug auf die jeweilige Aktie” darstellt. Dies ermögliche ein weit höheres Maß an Rechtssicherheit, als dies bei herkömmlichen Verfahren der Tokenisierung möglich gewesen wäre, wirbt die WEG Bank für die neue Lösung.

Im Vergleich zu bisherigen Aktienregistern klassischer Form garantierten die “Blockchain Listed Shares” “Transparenz, Unmittelbarkeit, Überprüfbarkeit, Zensurresistenz und Datensicherheit”, so das Institut weiter.

Krypto-Pionier im deutschen Bankensektor

Die WEG Bank engagiert sich schon seit geraumer Zeit aktiv im Krypto-Sektor und machte etwa 2019 durch die Auszahlung ihrer Jahresboni in Form von Bitcoin von sich reden. Mit dem österreichischen Fintech Salamantex kooperiert die WEG Bank bei der Vermarktung von Krypto-Bezahldiensten in Form von Terminals und Kassenlösungen in Deutschland.

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Schweizer Krypto-Bank Seba ernennt Ex-Credit-Suisse-Banker als CEO für Asien

Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat einen ehemaligen Investmentbanker der Credit Suisse als CEO für den asiatischen Markt ernannt.

Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat den Investment-Banker Sam Lin als CEO für den asiatischen Markt ernannt, so eine Pressemitteilung der Bank.

Lokaler Experte für die Asien-Expansion

Lin bringt 15 Jahre Erfahrung im Investment-Banking mit und war zuvor bei Credit Suisse und davor bei Barclays tätig. Bei der Personalentscheidung dürfte insbesondere auch Lins Erfahrung im Fintech-Bereich eine Rolle gespielt haben. Seba schreibt zu der Personalie:

“Sam ist ein sehr erfahrener Fachmann im Bereich der Vermögensverwaltung und eine Führungskraft im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Finanztechnologielösungen für institutionelle Kunden.” 

Zudem war Sam Executive Director und Geschäftsführer und Finanzchef (CFO) eines an der US-Börse Nasdaq notierten Fintech-Unternehmens, das sich auf Finanzdienstleistungen für “mehr als 68 Millionen Nutzer” in Südostasien konzentriert. Er war “maßgeblich an der Beschaffung von 300 Millionen US-Dollar an vorbörslicher Finanzierung für das Unternehmen beteiligt und führte es erfolgreich an die Börse.”

Laut Seba-CEO Guido Bühler verfügt Lin über umfangreiches Wissen bei der Vermögensverwaltung in Asien und bringt zudem ein umfangreiches Netzwerk dort mit. 

Fokus auf Fintech und Krypto

Die auf Krypto-Dienstleistungen spezialisierte Seba-Bank hatte im August 2019 wie auch Mitbewerber Sygnum eine der ersten beiden Schweizer Banklizenzen für Krypto-Banken erhalten. Dienstleistungen für professionelle Investoren und Firmenkunden bietet die Seba Bank bereits seit November 2019 an. Das Unternehmen ging aus der Seba Crypto AG hervor, welche im Jahr 2018 von ehemaligen UBS-Bankern gegründet wurde.

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Bitcoin klettert zurück über 40.000 US-Dollar, Ether ebenfalls im Aufwind

Die beiden marktführenden Kryptowährungen können durch eine gute Nachrichtenlage deutlich zulegen.

Die Krypto-Anleger können sich heute sowohl bei Ether (ETH) als auch bei Bitcoin (BTC) über Zugewinne freuen, nachdem die lang ersehnte Ethereum-Hardfork London erfolgreich an den Start gegangen sind und eine Reihe neuer Bitcoin-ETFs beantragt wurden. Dadurch wurde BTC um 9 % nach oben katapultiert, während Ether sich über ein Plus von 11,75 % freuen konnte. Letzterer schwingt sich so wieder in Richtung der psychologisch wichtigen 3.000 US-Dollar Marke auf.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, war Bitcoin zunächst durch Verkaufsdruck am morgen auf 37.280 US-Dollar abgerutscht, woraufhin die Bullen jedoch angegriffen und die marktführende Kryptowährung auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 40.775 US-Dollar gehievt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die jüngsten Kommentare von Gary Gensler, dem Chef der amerikanische Börsenaufsicht, über die Legitimität von Bitcoin-ETFs führte dazu, dass kurze Zeit später gleich Anträge für mehrere neue Bitcoin-Indexfonds gestellt wurden. Die Kryptobranche hofft, dass die Chancen durch die Worte des SEC-Chefs nun endlich besser stehen.

SEC chairman said he’d be more open to a #Bitcoin ETF if it was based on futures.

24hrs later, both Invesco and ProShares have filed Futures-based #Bitcoin ETFs.

LFG!

— Bitcoin Archive (@BTC_Archive) August 5, 2021

Mit Blick auf die langfristige Kursentwicklung verweist Analyst Will Clemente im nachfolgenden Diagramm auf die gelbe Linie als entscheidende Leitlinie, die „schon beim Aufschwung von 2017 als Widerstand und im Januar 2021 als Support gewirkt hat, während der Kurs nach dem jüngsten Rekordlauf im Mai von hier aus eingebrochen ist“.

Kursniveaus für Bitcoin. Quelle: Glassnode

Dem fügt er an:

„;Meiner Meinung nach ist dies das entscheidende Level (ab 54.000 US-Dollar), das wir im Blick haben müssen (im Vergleich zu den Reaktionen von 2013 und 2017).“

Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt derweil bei 1,662 Bio. US-Dollar, wobei ein Marktanteil von 45,6 % auf Bitcoin entfällt.

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Coinbase-CEO Brian Armstrong lehnt neues Krypto-Steuergesetz ab

Auch der Chef der großen Kryptobörse Coinbase zeigt klare Kante gegen die Pläne der amerikanischen Politik.

Der Coinbase-CEO Brian Armstrong ist der nächste bekannte Kopf der Kryptobranche, der sich gegen die geplanten Änderungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen in den USA ausspricht.

Wie Armstrong am Mittwoch auf Twitter meinte, könnten die Vorschläge für die neue Krypto-Besteuerung „dramatisch negative Auswirkungen“ auf die amerikanische Kryptobranche haben, und diese dazu zwingen, ins Ausland abzuwandern.

Cointelegraph hatte berichtet, dass die besagten Änderungen sehr kurzfristig an ein 1 Bio. US-Dollar schweres Förderpaket für die amerikanische Infrastruktur angehängt wurden.

Der Coinbase-Chef bemängelt dabei allen voran die unkonkreten Formulierungen, die viel Spielraum für Interpretationen lassen. So weitet der Gesetzentwurf zum Beispiel den Begriff „Broker“ auf alles und jeden aus, der den Transfer von Kryptowährungen betreibt.

An dieser Formulierung stören sich einige Experten, denn demnach könnten auch Miner und Softwarehersteller unter strenge Steuerpflichten fallen.

„Das macht keinen Sinn“, wie Armstrong deshalb in Bezug auf die Definition meint. Dem fügt er an: „Smart Contracts sind doch zum Beispiel keine Unternehmen, und sie können nicht einfach so abgeändert werden, dass sie gemäß dem Steuergesetz Kundeninformationen einholen. Das ist einfach nur eine Software, die auf der Blockchain läuft, und von jedem genutzt werden kann.“

Dahingehend argumentiert der Coinbase-CEO weiter, dass die Politik die Pflicht habe, Innovation nicht zu behindern. Mike Novogratz, der CEO von Galaxy Digital, hatte Politik und Aufsichtsbehörden in den USA zuletzt ebenfalls dazu angehalten, sich tiefer mit der Materie zu befassen, ehe neue Gesetze und Richtlinien erlassen werden.

Als Alternative verweist Armstrong auf die Vorschläge von Abgeordneten wie Ron Wyden, Patrick Toomey und Cynthia Lummis, die Kryptowährungen allesamt offen gegenüberstehen, und für eine klarere Rechtslage eintreten.

Senator Toomey fordert zudem, dass Miner und Softwarehersteller explizit von der Definition des Gesetzentwurfes ausgenommen werden.

Abschließend bittet Armstrong die amerikanischen Krypto-Anleger darum, sich bei ihren lokalen Politikern gegen die geplanten Änderungen auszusprechen.