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Theta-Blockchain setzt auf dezentralisierte Medien und Unterhaltung

Theta Blockchain plant, die Medien- und Unterhaltungsbranche zu dezentralisieren und gleichzeitig, beginnend 2021,  in NFTs zu investieren.
Das TDROP-Token wird unter anderem als Governance-Token für ThetaDrop und den NFT-Marktplatz dienen.

Theta Blockchain konzentriert sich nun auf die Entwicklung des Theta-Ökosystems für dezentrale Medien und die Unterhaltungsbranche. Zunächst lag der Schwerpunkt von Theta auf der Entwicklung des Protokolls und dessen Implementierung. Das Mainnet 3.0 wurde erfolgreich gestartet und über 40 Prozent der TFUEL mit über 8.000 Elite Edge Nodes eingesetzt. Ab sofort will Theta seinen Plan umsetzen, die führende globale Medien- und Unterhaltungsblockchain zu werden.

Um das zu erreichen, möchte Theta, dass alle Beteiligten davon profitieren. Dazu gehören unter anderem die Theta-Community, OOT/Videoplattformen, die ThetaDrop NFT-Community und Markenpartner. Einige der weltweit beliebtesten Videoplattformen wurden bereits in die Peer-to-Peer (P2P) Streaming-Infrastruktur von Theta integriert 1. Dazu gehören THETA.tv, CONtv Anime, Cinedigm, World Poker Tour, GameTalkTalk, GFUEL, MovieBloc und viele mehr.

Dezentrale Medien- und Unterhaltungs-Blockchain Theta

Derzeit führt Theta Gespräche mit weltweiten Video- und OTT-Plattformen über dezentralisiertes Streamen und Übertragen von Videos sowie NFTs. Da sich NFTs zu einer zunehmend profitablen Branche entwickeln, beinhalten die Gespräche die Entwicklung von NFTs auf der Theta Smart-Contract Plattform. Weitere Aspekte sind die Integration exklusiver NFT-Drops als Teil des Live-Erlebnisses bei Filmen und Serien über mehrere Staffeln hinweg, die Schaffung von Anreizen für das Ansehen von Filmen mit TFUEL und die Einführung eines Incentive-Programms zur Einbindung von Fans. Die erste globale Videoplattform, die eine Partnerschaft mit Theta eingeht, wird den First-Mover-Vorteil haben. Dazu gehören eine Senkung der Kosten für die Bereitstellung von Inhalten, eine bessere Nutzerbindung, höhere Einnahmen und Kontaktpunkte zwischen Urhebern und Fans.

Wichtig ist, dass das Theta-Edge-Netzwerk von der Video- und Datenbereitstellung über die Datenverarbeitung bis hin zur dezentralen Speicherung erweitert wird. Die Elite-Edge-Knoten von Theta sind am besten für die Speicherung und Bereitstellung aller Arten digitaler Medien geeignet. Bilder, Videos, Musik und alle anderen digitalen Inhalte stehen auf der Liste. Die Verwaltung und Sicherheit des Netzwerks ist gewährleistet, da mehr als 60 Prozent des Theta-Angebots abgesichert sind.

TDROP-Token

Das neue Theta TNT-20 Token, TDROP, ist nativ auf der Theta-Blockchain aufgebaut. Das Token belohnt das Schürfen von NFT-Liquidität, um Anreize für die Nutzung des ThetaDrop-NFT-Marktplatzes zu schaffen. Er belohnt auch Theta-Validierer und -Wächter.

Außerdem wird TDROP als Governance-Token für ThetaDrop und den NFT-Marktplatz dienen. Die Entwickler hielten es für notwendig, ein weiteres Token zu schaffen, da die Token THETA und TFUEL bereits andere Verwendungszwecke haben. Die Stakeholder können daher je nach Zweck und ihren Absichten wählen, welches Token sie verwenden möchten.

TDROP wird über einen festen Vorrat von 20 Milliarden Token verfügen und soll am 1. Februar 2022 eingeführt werden. Die Token werden den verschiedenen Interessengruppen in Tranchen zugeteilt, und es wird keinen TDROP-Tokenverkauf geben. Darüber hinaus wird sich die Verwendung von TDROP nicht mit der Verwendung von THETA- und TFUEL-Token überschneiden oder diese verändern. THETA-Staker werden jedoch 20 Prozent des Gesamtangebots an TDROP für das Staken und Betreiben von Theta-Knoten erhalten. Die Betreiber der Nodes hingegen erhalten 1 Prozent der TFUEL-Verkäufe, sobald der NFT-Speicher eingerichtet ist. Weitere Informationen zu Theta und dem TDROP-Token finden Sie im Whitepaper Theta Ecosystem 2022 & TDROP Token.

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Die American Bankers Association schlägt Partnerschaft mit Kryptounternehmen vor 

Ein 20-seitiger Bericht der America Bankers Association (ABA) schlägt vor, dass Banken mit Kryptounternehmen zusammenarbeiten sollten.

Er weist darauf hin, dass Gamification, Umweltbelange und dezentralisierte Finanzierung (DeFi) ernsthafte Probleme darstellen können.

Die American Bank Association (ABA) hat einen neuen 20-seitigen Bericht veröffentlicht, in dem sie den Banken vorschlägt, als Reaktion auf die wachsende Kundennachfrage und die enorme Rentabilität der Branche Partnerschaften mit Kryptounternehmen einzugehen. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über Krypto-Vermögenswerte, der ihre Aktivitäten mit Bank-Produkten und -Dienstleistungen abbildet. Bei den Krypto-Vermögenswerten hebt der Bericht Stablecoins, Kryptowährungen, Central Bank Digital Currency (CBDC) und Non-Fungible Tokens (NFTs) hervor.

Der Bericht listet beispielhaft einige der am stärksten nachgefragten Anwendungsfälle für Kryptowährungen auf, darunter Wertaufbewahrung, Depot- und Wallet-Dienstleistungen, zinstragende Konten, Kreditvergabe, Zahlungen, Broker-Dealer, Börsenhandel, Versicherungen, Netzwerksicherheit und Vermögensverwaltung.

Die wachsende Nachfrage nach diesen Dienstleistungen kann den Banken durch Dienstleistungsgebühren Gewinne bescheren.

80 Prozent der Bitcoin-Besitzer sind bereit, ihre Vermögen auf Banken zu übertragen

Dem Bericht zufolge freuen sich die Banken darauf, ihren Kunden Zugang zu Kryptowährungen zu verschaffen. Eine von NYDIG, einem institutionellen Krypto-Händler und Depot-Verwalter, durchgeführte Umfrage ergab, dass 80 Prozent der Bitcoin-Inhaber bereit sind, ihr Vermögen zu Banken zu verlagern. Das ist einer der Hauptgründe für die Überlegung, den Kunden Kryptoprodukte anzubieten. Die Banken werden angeregt, Partnerschaften mit Blockchain-gestützten Unternehmen in Betracht zu ziehen, um grenzüberschreitende Transaktionen schneller, effizienter und kostengünstiger abzuwickeln. Sie sollen auch Kryptounternehmen Bankdienstleistungen anbieten, etwa in den Bereichen digitale Identität, Reporting, KYC/AML und Banking.

„Mit der zunehmenden Rentabilität der Kryptoindustrie ist es für die Banken lukrativ geworden, Kryptounternehmen als Partner und deren Kunden selbst als Kunden zu gewinnen, während die Kryptounternehmen die Banken benötigen, um Zugang zum Zahlungssystem zu erhalten, damit sie Fiat-Geld ein- und auslagern können.“

Krypto-Vorschriften und Herausforderungen

Der Bericht gibt außerdem einen umfassenden Überblick über den regulatorischen Rahmen, der den Betrieb von Krypto-Diensten umgibt. Angebot und Verkauf von Kryptowährungen werden von der SEC reguliert, wenn sie nach einzelstaatlichem oder bundesstaatlichem Recht als Wertpapier eingestuft sind. In Bezug auf Geldtransaktionen wird in dem Bericht erläutert, dass FinCEN eine Registrierung als Money Services Business (MSB) sowie eine Money Transmitter License (MTL) verlangt. Für die Steuerberichterstattung erwähnt der Bericht, dass das Finanzamt Kryptowährungen als Eigentum klassifiziert.

„Die unsichere aufsichtsrechtliche Behandlung vieler Krypto-Vermögenswerte und die Neuartigkeit der Geschäftsmodelle führen jedoch häufig zu unklaren oder uneinheitlichen Anforderungen, die erhebliche Lücken in der Regulierung und Aufsicht hinterlassen können.“

Trotz des an die Banken gerichteten Vorschlags,  mit Kryptofirmen zusammenzuarbeiten, weist der Bericht darauf hin, dass Glücksspiel, Umweltbedenken und dezentralisierte Finanzen (DeFi) ein ernstes Problem darstellen könnten. Der Bericht erklärt, dass Kryptowährungen ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten könnten, insbesondere der unregulierte Spotmarkt, der auf einer kritischen Prüfung der gebührenfreien Online-Brokerage für Privatkunden beruht. Auch der Fokus des Finanzsystems auf die Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels könnte den Zugang in den Kryptomarkt behindern, da Vermögenswerte, die Proof-of-Work nutzen, viel Energie verbrauchen.

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Ripple-Anwälte verwickeln nun auch Binance in den Rechtsstreit mit der SEC

Die Ripple-Anwälte haben einen Antrag auf Anforderung von im Besitz von Binance befindlichen Dokumenten gestellt, die Beweise enthalten sollen, die „für den Fall relevant sind“
Das Unternehmen und seine beiden Top-Manager wurden letztes Jahr von der SEC verklagt, weil sie  illegal XRP-Token verkauft haben sollen.

Die Anwälte von Brad Garlinghouse fordern die Dokumente von Binance an, um die Klage der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple anzufechten. Garlinghouse, der Vorstandsvorsitzender von Ripple Labs, wurde Ende letzten Jahres zusammen mit Vorstandsmitglied Chris Larsen von der SEC verklagt. Die Aufsichtsbehörde behauptet, dass der Verkauf von XRP im Wert von über 1,38 Milliarden Dollar gegen das Wertpapiergesetz von 1933 verstoßen habe.

Nun ist auch Binance Holdings Limited, die auf den Kaimaninseln ansässige Tochtergesellschaft der weltweit größten Kryptobörse involviert. Dies ergibt sich aus der Einreichung eines entsprechenden Antrags beim zuständigen Gericht in New York im Namen von Garlinghouse am Montag. Die Anwälte von Garlinghouse bringen vor, die angeforderten Dokumente seien „für den Fall relevant und auf anderem Wege nicht zu erhalten“.

In dem Antrag wurden  US-Gesetze, die das Außenministerium betreffen und das Haager Übereinkommen angeführt. Die Anwälte von Garlinghouse beantragen ein offizielles Ersuchen des Gerichts an die Zentralbehörde der Kaimaninseln, um von Binance die Herausgabe von Beweismaterial zu erzwingen.

Inländische oder internationale XRP-Verkäufe

Im Einzelnen heißt es:

„Herr Garlinghouse beantragt die Offenlegung im Ausland aufgrund seiner gutgläubigen Überzeugung, dass [Binance Holdings Limited] über einzigartige Dokumente und Informationen zu diesem Fall verfügt, insbesondere zu dem Verfahren, mit dem die von Herrn Garlinghouse angeblich auf ausländischen Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte getätigten Transaktionen mit XRP durchgeführt wurden.“

Konkret fechten die Anwälte die Vorwürfe der SEC an, Ripple habe 357 Millionen XRP-Token rechtswidrig verkauft. Die SEC argumentiert, dass die Token über „weltweite“ Krypto-Handelsplattformen an Investoren „auf der ganzen Welt“ verkauft worden seien. Unter Berufung Abschnitt fünf des Securities Act von 1993 argumentieren die Anwälte, dass der angeblich illegale XRP-Verkauf nur für inländische Verkäufe und Angebote von Wertpapieren gilt. Die von Binance angeforderten Dokumente könnten Beweise enthalten, die dieses Argument stützen:

„Wie der SEC bekannt ist, wurden die XRP-Verkäufe von Herrn Garlinghouse überwiegend auf Plattformen für digitale Vermögenswerte außerhalb der Vereinigten Staaten getätigt […] die von Herrn Garlinghouse angestrebte Offenlegung wird für den Nachweis relevant sein, dass die von der SEC beanstandeten Angebote und Verkäufe nicht in diesem Land stattgefunden haben und nicht dem Gesetz unterliegen, auf das sich die SEC in diesem Fall beruft.“

Geschichte des Rechtsstreits

Seit letztem Jahr behauptet die Rechtsabteilung von Ripple, dass XRP-Token dasselbe wie Bitcoin und Ether sind. Beide werden von der SEC als Waren und nicht als Wertpapiere eingestuft. Der XRP-Verkauf sei daher kein „unregistriertes, laufendes Angebot von digitalen Wertpapieren“, wie die SEC behauptet.

In letzter Zeit hat Ripple jedoch versucht, den Unterschied zwischen inländischen und internationalen XRP-Verkäufen auszublenden. Im Juni reichten Garlinghouse und Larsen einen Antrag ein, um Zugang zu ihrer Meinung nach entscheidenden Beweise zu bekommen. Sie beantragten bei internationalen Behörden, Dokumente von einer Reihe von nicht in den USA ansässigen Kryptobörsen anzufordern. Dazu gehören Bitstamp, Huobi und Upbit. Dieses Antragsverfahren soll am 15. Oktober mit der vorprozessualen Beweisaufnahme abgeschlossen werden.

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Solarisbank wird “Einhorn” und übernimmt Wettbewerber Contis

Die nach einer Finanzierungsrunde als sogenanntes “Einhorn” bewertete Solarisbank hat die Übernahme des britischen Wettbewerbers Contis angekündigt.

Die im Krypto-Bereich sehr aktive Solarisbank aus Berlin ist zu einem sogenannten “Einhorn” aufgestiegen und will mit der Übernahme des britischen Wettbewerbers Contis weiter wachsen. Dies gab das Unternehmen am 26. Juli in einer Pressemitteilung bekannt.

Bewertungssprung und weitere Expansion

Als “Einhorn” werden Startups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar bezeichnet. Nach einer 190 Millionen Euro schweren Finanzierungsrunde wird die Solarisbank jetzt mit 1,4 Milliarden Euro (1,66 Milliarden US-Dollar) bewertet und übertrifft die Schwelle bei weitem.

Die Finanzierungsrunde wurde laut Solarisbank von Decisive Capital Management angeführt und von weiteren Growth-Investoren begleitet, darunter Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital. Bestehende Investoren unter der Leitung von Yabeo Capital sowie BBVA, Vulcan Capital und HV Capital beteiligten sich ebenfalls mit erheblichen zusätzlichen Investitionen an der Runde.

Der Zusammenschluss mit Contis soll der Solarisbank nach eigener Aussage den Aufstieg zum “unangefochtenen paneuropäischen Marktführer” im Banking-as-a-Service ermöglichen.

Die 2008 gegründete Contis hat sich mittlerweile zu einer der umfassendsten Banking-as-a-Service-Plattformen für Zahlungen in Europa entwickelt. 

Wie das Handelsblatt berichtet, hatte die Solarisbank ursprünglich mit dem Gedanken gespielt, eine britische Banklizenz zu beantragen und organisch zu wachsen. Durch die Contis-Übernahme sichere man sich dort jetzt den sofortigen Markteintritt, sowie in  Litauen und Indien, wo Contis ebenfalls Niederlassungen habe.

Aktivitäten im Krypto-Bereich

Die Solarisbank bietet zusammen mit der Krypto-Bank Bitwala seit Dezember 2018 ein Online-Girokonto mit eingebauter Handelsfunktion für Kryptowährungen an. Mit ihrer Tochtergesellschaft Solaris Digital Assets agiert das Unternehmen in Deutschland seit 2020 zudem als Krypto-Verwahrer

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Schweizer Gesetzesänderungen für DLT/Blockchain-Handelsplätze treten in Kraft

In der Schweiz sind am 1. August eine Reihe von Gesetzesänderungen für Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie in Kraft getreten.

In der Schweiz ist gemäß eines Beschlusses des Bundesrats vom 18. Juni eine Gesetzesänderung für DLT– und Blockchain-Handelsplattformen in Kraft getreten.

Lizenzpflicht für Kryptobörsen

Diese benötigen künftig eine Lizenz der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma. Die Finma hat bereits im Vorfeld zu dem Inkrafttreten mit der Ausstellung entsprechender Lizenzen begonnen. So erhielt etwa der Schweizer DLT-Marktplatz Taurus Digital eXchange im April dieses Jahres eine Lizenz als Wertpapierhaus. Die im Crypto Valley Zug ansässige Crypto Broker AG erhielt eine entsprechende Lizenz bereits im Februar.

Neben der Lizenzpflicht regelt eine ebenfalls zum 1. August in Kraft getretene Anpassung des Insolvenzrechts künftig die Aussonderung kryptobasierter Vermögenswerte im Konkursfall und erhöht damit die Rechtssicherheit der involvierten Parteien.

DLT-/Blockchain-Gesetz der Schweiz

Der regulatorische Rahmen für die Gesetzesänderungen war vom Schweizer Bundesrat bereits im September 2020 beschlossen worden. Der erste Teil der neuen Regeln war bereits am 1. Februar in Kraft getreten. Die Umsetzung des neuen regulatorischen Rahmens sollte dazu beitragen, die aufkommende Krypto- und Blockchain-Szene in der Schweiz zu verbessern.

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BTC-Kurs fällt um 6 Prozent: Bitcoin On-Chain-Daten verzeichnen Boom

Eine Periode der Abkühlung wird von Tradern begrüßt. Diese waren ganz überrascht vom guten Lauf in den letzten 10 Tagen.

Bitcoin (BTC) ist am 2. August unter 39.000 US-Dollar. Trader haben bereits seit längerem erklärt, dass das eine notwendige Reaktion auf die jüngsten Zuwächse sei.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin muss sich im mittigen Bereich von 30.000 US-Dollar halten

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass das BTC/USD-Paar am Dienstag auf Bitstamp ein lokales Tief von 38.915 US-Dollar erreichte.

Nach dem erfolgreichen Wochenende, in dessen Laufe sich die Situation dann wieder drehte, gab es zu Beginn der Woche ein gemischtes Bild. Unter Bitcoin-Bullen wurde neue FUD seitens der Regulierungsbehörden geschürt.

Der Cointelegraph-Mitarbeiter Michaël van de Poppe glaubt, ein Abschwung war nicht nur wahrscheinlich, sondern sogar notwendig.

“Angesichts der vertikalen Bewegung, die wir verzeichnet haben, wäre es sehr überraschend, wenn wir uns einfach weiter in Richtung 48.000 US-Dollar bewegen würden. Das ist nämlich der nächste interessante Punkt”, wie er in einem aktuellen YouTube-Video erklärte.

Van de Poppe sagte, das geringe Volumen beim Anstieg auf die lokalen Höchststände über 42.500 US-Dollar bestätige, dass es sich bei diesen Niveaus um einen sogenannten “Fakeout” handelte.

Sollte sich der Abwärtstrend durchsetzen, habe sich bei 38.500 US-Dollar eine potenzielle Erholungszone gebildet. Der Bereich zwischen 34.800 und 36.000 US-Dollar sei dabei als Unterstützung entscheidend, fügte er hinzu.

Beri Redaktionsschluss lag das BTC/USD-Paar wieder über 39.000 US-Dollar, hatte aber in den letzten 24 Stunden immer noch einen Rückgang von rund 5,6 Prozent verzeichnet.

On-Chain-Indikatoren deuten auf Retracement des Einbruchs hin

Trotz des geringen Volumens, zeigten die On-Chain-Daten, dass Bitcoin wieder in Form kommt.

In diesem Zusammenhang: Top-5-Kryptowährungen diese Woche: BTC, UNI, LINK, SOL, XMR

Wie Lex Moskovski, der Investmentleiter von Moskovski Capital, erklärte, sind die durchschnittlichen wöchentlichen Zahlen im Hinblick auf die aktiven Bitcoin-Netzwerkentitäten wieder auf dem Niveau, wie zuletzt vor dem BTC-Einbruch im Mai.

Bitcoin aktive Entitäten, gleitender 7-Tage-Durchschnitt Quelle: Lex Moskovski/Twitter

Das ist nicht der einzige Indikator, der den “Dump ausradiert” hat, wie Moskovski es nannte. Auch die Dominanz der BTC-Hodler im Hinblick auf das Angebot hat sich stark erholt. Das illiquide Angebot hat ein Allzeithoch erreicht.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass die gesamte realisierte Bitcoin-Kapitalisierung zu Beginn des Monats wieder anstieg. Laut PlanB, dem Entwickler des Stock-to-Flow-Modells, sei das ein bullisches Ereignis.

#bitcoin realized cap is rising again! Realized cap is the average price at which all 18.77M BTC were last transacted (calculated over all utxo’s). Also, the few sellers at the moment sell at a profit (not a loss like in May and June). IMO this is bullish. pic.twitter.com/q3mhSZ19oH

— PlanB (@100trillionUSD) August 1, 2021

Wie Cointelegraph berichtete, konnte die realisierte Marktkapitalisierung im Juni letzten Jahres seine Verluste vom Einbruch im März wieder reinholen. Das hat den derzeitigen Bullenmarkt ausgelöst.

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Marathon Digital kauft 30.000 weitere Bitcoin-Miner: 13,3 EH/s Hash-Leistung

Das Unternehmen will der größte Bitcoin-Miner in den Vereinigten Staaten werden und könnte das bis 2022 schaffen.

Marathon Digital erneut Bitcoin-Mining-Hardware von Bitmain gekauft, wie das Unternehmen bekannt gab.

Laut einer Mitteilung vom Montag hat der Bitcoin (BTC)-Mining-Riese aus den USA 30.000 Antminer S19j Pro für 120,7 Mio. US-Dollar gekauft.

Marathon baut damit sein Bitcoin-Mining-Inventar weiter aus. Bitmain will die neuen Geräte voraussichtlich bis Juni 2022 liefern.

Mit den 30.000 Geräten zusätzlich hat Marathon insgesamt über 133.000 Bitcoin-Miner und eine geschätzte Hashrate von 13,3 Exahashes pro Sekunde (EH/s).

Daten von BTC.com zeigen, dass die drei größten BTC-Mining-Pools zwischen 13,16 EH/s und 18,67 EH/s erreichen. Damit konkurriert die Firma zahlenmäßig nun mit diesen.

Mit 13,3 EH/s pro Sekunde kontrolliert Marathon effektiv über 12 Prozent der aktuellen Bitcoin-Mining-Hashrate.

Fred Thiel, der CEO von Marathon, sprach in der Ankündigung über die Vorteile einer derartigen Hashrate-Stärke im weltweiten Vergleich:

“Die Steigerung unseres Hashrate-Anteils am gesamten Netzwerk erhöht unsere Chancen, Bitcoin zu verdienen. Angesichts der äußerst günstigen Bedingungen im aktuellen Mining-Umfeld glauben wir, dass das ein guter Zeitpunkt ist, neue Miner zu kaufen.”

In diesem Zusammenhang: Vier nordamerikanische Bitcoin-Miner profitieren besonders von der Ost-West-Verschiebung

Chinas harter Durchgriff gegen das Bitcoin-Mining hat die weltweite Verteilung der Hashrate radikal geändert. Man erwartet, dass nordamerikanische Miner nun einen größeren Anteil am Netzwerk kontrollieren werden. Schon vor den Maßnahmen Pekings gegen das Krypto-Mining haben amerikanische und kanadische Mining-Riesen ihre Kapazitäten mit neuen Geräten der beiden großen Bitcoin-Mining-Hersteller Bitmain und MicroBT aufgestockt.

Die Migration der Hashrate von Ost nach West könnte auch dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck des Bitcoin-Minings zu reduzieren. Marathon ist unter den US-Minern, die sich immer stärker um “grünes Mining” bemühen.

Unterdessen lassen sich chinesische Miner in Kasachstan nieder. Das schlägt sich unmittelbar in einem Anstieg der Bitcoin-Mining-Hashrate nieder.

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Michael Saylor: Bitcoin kann man durchaus 100 Jahre lang halten

Laut dem MicroStrategy-CEO Michael Saylor muss man bei Bitcoin nichts übereilen: “Er ist die Zukunft des Eigentums”.

Michael Saylor, der CEO des Business-Intelligence-Unternehmens MicroStrategy, hat die bullische, langfristige Bitcoin (BTC)-Haltung des Unternehmens verteidigt. Er glaubt, Bitcoin habe das Potenzial, sich zur “Zukunft des Eigentums” zu entwickeln.

In einem Interview mit Bloomberg TV argumentierte Saylor, MicroStrategy baue auf Bitcoin, weil das die “Strategie mit dem höchsten Gewinn und dem geringsten Risiko” sei, die das Unternehmen verfolgen könne. Das Unternehmen hat sogar Anleihen genutzt, um weitere Bitcoin kaufen zu können.

“Einige Leute denken, dass Diversifizierung bedeutet, andere Arten von Kryptowährungen oder andere Arten von Aktien zu kaufen”, sagte er. “Wir glauben, dass wir durch das Halten von Bitcoin bereits diversifizieren. Denn wir können uns Bitcoin in den Bilanzen von Städten, Staaten, Regierungen, Unternehmen, kleinen und großen Investoren vorstellen. Letztendlich wird Bitcoin der Kern der technischen Innovation bei Apple, Amazon und Facebook sein, daher wollen wir die Bitcoin halten.” 

Auf die Frage, wie sich die Interessen großer, zentralisierter Riesen wie Twitter und Facebook mit einem dezentralen Netzwerk vereinbaren lassen, argumentierte Saylor, dass Bitcoin der Schlüssel zur Lösung ihrer endemischen Probleme im Zusammenhang mit Cybersicherheit und Spam sei. Die Integration von Bitcoin und insbesondere des Lightning Network für Mikrozahöungen könnte hier Abhilfe schaffen, indem ein Ökosystem integriert wird, das für Kreditwürdigkeit und Vertrauen bürgen kann:

“Wenn man die Benutzererfahrung auf diesen Technologieplattformen verbessern will, muss man selbst Hand anlegen. Und Bitcoin bietet allen Akteuren in der Cyber-Umgebung diese Möglichkeit. Dorsey ist sich dessen bewusst. Eine Killer-App wäre eine, die Cybersicherheit in ein internationales Vertrauensnetz integriert.”

Saylor sieht langfristiges Potenzial bei Bitcoin. Er könnte neue Funktionen im Web anbieten und sich zur Zukunft des Eigentums entwickeln. 

In diesem Zusammenhang: Trotz Verlustes in Milliardenhöhe in Q2: MicroStrategy will mehr BTC kaufen

MicroStrategy ist so optimistisch gegenüber Bitcoin, weil das Unternehmen glaubt, dass Bitcoin wie ein offenes Eigentumsnetzwerk von “Milliarden von Nutzern” verwendet werde. Für seine Strategie hat sich das Unternehmen umstrittenerweise 2,2 Mrd. US-Dollar zu einem Mischzinssatz von etwa 1,5 Prozent geliehen. Das Unternehmen verfolgt derzeit eine 10-Jahres-Strategie. Saylors Kommentare deuten darauf hin, dass er langfristig und maximalistisch denkt.

“Die Leute scherzen und sagen, dass Bitcoin nicht wirklich eine Handelsstrategie, sondern eine Ausstiegsstrategie sei. Wir wollen ein nicht-staatliches Wertaufbewahrungsmittel für immer halten. Ich habe eine Umfrage gemacht: gewöhnliche Twitter-Nutzer glauben, dass er 3500 Jahre bestehen bleiben wird. Niemand hat im Hinblick auf Bitcoin eilig. Wir denken, dass das die Zukunft des Eigentums ist.”

Unterdessen erfüllt der Coin jedoch auch die Bedürfnisse von Einzelhändlern, so Saylor. Mit Kryptowährungen können Nutzer von Apps wie Robinhood rund um die Uhr zu handeln. Seiner Ansicht nach mache es für Robinhood “absolut Sinn”, diese neue Anlageklasse intensiv zu unterstützen. Doch unter allen digitalen Vermögenswerten ist Bitcoin für Saylor der “risikofreie König aller Kryptowährungen” und “der Ort, an dem der ganze Verkehr und die ganze Aufregung stattfindet”.

Laut einer aktuellen Studie von Crypto.com hat sich die Zahl der Kryptonutzer weltweit von 100 Millionen im Januar dieses Jahres auf 221 Millionen im Juni mehr als verdoppelt. Bitcoin macht nach wie vor den Löwenanteil der Nutzer aus. Kleinere Altcoins übernehmen allerdings allmählich Marktanteile von dem ältesten Coin und der zweitgrößten Kryptowährung Ether (ETH).

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Ehemaliger Bitmain-CEO Jihan Wu bringt neues Kapital für eigene Firma auf

Matrixport ist Jihan Wus Unternehmen nach Bitmain und nun über 1 Mrd. US-Dollar wert.

Jihan Wu ist durch die Mitbegründung und den Börsengang von Bitmain Technologies im Jahr 2013 in der Kryptobranche prominent geworden. Sein jüngstes Unternehmen Matrixport brachte neues Kapital auf und ist nun 1 Mrd. US-Dollar wert. 

Matrixport konnte mit der Hilfe großer Risikokapitalfirmen, wie etwa Tiger Global, DST Global, C Ventures und K3 Ventures, in einer Finanzierungsrunde der Serie C über 100 Mio. US-Dollar aufbringen. Das Krypto-Finanzdienstleistungsunternehmen Matrixport will eine Wall-Street-ähnliche Struktur in das riesige Kryptowährungsökosystem implementieren.

Laut Ge Yuesheng, dem CEO von Matrixport und ehemaligen Bitmain-Investor, ist das Unternehmen eine Anlaufstelle für vermögende Personen, die “unterschiedliche Erwartungen in Sachen Risiko-Ertrag-Verhältnis haben”. Das Unternehmen verwaltet nach eigenen Angaben vom März 2021 ein Kundenvermögen in Höhe von über 10 Mrd. US-Dollar und will “in drei bis fünf Jahren” als Ausstiegsstrategie für seine Investoren an die Börse gehen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, wurde Matrixport von Wu nach dem Widerstand der Regierung gegen den Börsengang von Bitmain im Jahr 2019 gegründet. Letztes Jahr erzielte das Startup einen Umsatz in Höhe von 7 bis 8 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen warb während seines letzten Investitionszyklus damit, das Geld der Investoren bis 2020 verdoppeln zu können.

In diesem Zusammenhang: Ehemaliger Bitmain-CEO Jihan Wu: Regulatorischer Durchgriff kann gut für Krypto sein

Mit Verweis auf die strengen Maßnahmen gegen Krypto-Innovationen sprach Wu darüber, was er davon halte, “schlechte Akteure aus der Branche zu entfernen” und den Ruf der Branche zu verbessern. Vor dem Ausstieg Wus aus Bitmain wurde der Wert des Unternehmens im August 2019 auf 12 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Matrixport unterstützt derzeit die beliebtesten Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH), XRP, Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC) und Tether (USDT).

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Südkoreanische Finanzaufsicht schließt 11 Kryptobörsen

Anonyme Quellen behaupten, dass mittelgroße Kryptobörsen in Südkorea von der FSC keine Genehmigungen erhalten können.

Südkoreas Finanzaufsichtsbehörde FSC soll ein Dutzend lokaler Kryptowährungsbörsen schließen wollen, um die Betrugsvorwürfe laut geworden sind.

Die FSC will mindestens 11 mittelgroße Kryptobörsen in Südkorea wegen mutmaßlichen illegalen Aktivitäten und betrügerischen Sammelkonten schließen, wie die lokale Nachrichtenagentur The Korea Herald am Sonntag berichtete. Anonyme Quellen aus der Branche behaupteten gegenüber der Nachrichtenplattform, dass die Namen der Börsen noch nicht bekannt gegeben worden seien.

Die Quellen sagten, die genannten Kryptobörsen würden keine Betriebsgenehmigung durch die FSC erhalten. Im Bericht heißt es weiter, die Behörde plane strengere Vorschriften für kleinere Kryptobörsen in Südkorea.

In letzter Zeit hatten mehrere kleinere südkoreanische Kryptobörsen ihren Betrieb eingestellt. Die lokale Kryptobörse Bitsonic gab am Freitag auf ihrem offiziellen Telegram-Kanal bekannt, sie werde ihren Betrieb vorübergehend einstellen. Grund dafür seien “interne und externe Probleme”.

Auch die lokale Krypto-Handelsplattform CPDAX teilte mit, dass sie ihren Betrieb ab dem 1. September vollständig einstellen werde. Die Börse Darlbit soll seinen Betrieb eingestellt haben, nachdem sie im vergangenen Monat bereits Ein- und Auszahlungen ausgesetzt hatte.

Cointelegraph bat die FSC um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

In diesem Zusammenhang: Südkorea will gegen nicht registrierte Kryptobörsen vorgehen

Südkoreanische Kryptobörsen werden in letzter Zeit streng behördlich kontrolliert. Die Behörden fordern von den lokalen digitalen Vermögenswertdienstleistern, dass sie sich bis September registrieren und Handelskonten unter echtem Namen einrichten. Vor allem kleinere und mittelgroße Kryptobörsen sollen Schwierigkeiten haben, von den zuständigen Behörden Lizenzen zu erhalten. Große Kryptobörsen wie Upbit, Bithumb, Coinone und Korbit hingegen sollen es leichter haben.

Größere Börsen in Südkorea stießen in letzter allerdings auf andere regulatorische Hürden. Laut Yonhap News hat die Seoul Metropolitan Police Agency am Montag Ermittlung in einem mutmaßlichen Betrugsfall wieder aufgenommen, in den der ehemalige Vorsitzende von Bithumb, der größten Kryptobörse in Südkorea, verwickelt ist.