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Iran will Bitcoin-Mining-Verbot ab September aufheben

Bitcoin-Miner mit Lizenz dürfen den Betrieb wieder aufnehmen, wenn die Stromsparmaßnahmen während der heißen Sommermonate in Iran enden.

Der Iran will ab der letzten Septemberwoche Bitcoin- und Krypto-Minern wieder erlauben, im Land tätig zu sein.

Wie es in einem Bericht der iranischen Zeitung Financial Tribune heißt, hat Tavanir, der Stromanbieter des Landes, diese Entscheidung bereits im August bekannt gegeben.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat die iranische Regierung im Mai Bitcoin (BTC) und Krypto-Mining verboten. Diese Entscheidung wurde getroffen, um zu verhindern, dass Miner das Stromnetz in den heißen Sommermonaten zu sehr belasten.

Die ständigen Stromausfälle und Stromengpässe im Iran wurden auf Bitcoin-Miner zurückgeführt. Das Problem wurde so groß, dass der Iran Stromexporte in das Nachbarland Afghanistan vorläufig einstellen musste.

Im April nahmen chinesische Investoren das größte Bitcoin-Mining-Zentrum des Landes wieder in Betrieb, nachdem es vier Monate lang aufgrund von Beschwerden im Zusammenhang mit übermäßigem Stromverbrauch den Betrieb einstellen musste

Das illegale Krypto-Mining soll jedoch der wahre Grund für die beträchtliche Belastung in der Stromversorgung sein. Daher werden nur zugelassene Miner den Betrieb wieder aufnehmen dürfen, sobald das Moratorium im September aufgehoben wird.

Im Juni vergab das iranische Handelsministerium 30 Krypto-Mining-Lizenzen. Die iranischen Behörden drängen unterdessen weiterhin auf eine Regulierung des Kryptowährungs-Mining.

Im Juni beschlagnahmte die Polizei in Teheran über 7.000 Geräte aus illegalen Mining-Betrieben in der ganzen Stadt.

In diesem Zusammenhang: Lizenzierte iranische Krypto-Miner müssen Produktion “komplett” einstellen

Der Iran hat im Jahr 2020 mit der Legalisierung des Bitcoin-Minings begonnen und im Januar 2020 über 1.000 Lizenzen vergeben. Die Regierung ist jedoch sehr daran interessiert, ihren Krypto-Mining-Sektor lokal zu halten. Das Parlament erwägt sogar einen Gesetzesentwurf, der die Verwendung von “im Ausland geminten” Kryptowährungen für Zahlungen im Land verbietet.

Die Regierung geht davon aus, dass sich Bitcoin und Krypto-Mining zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig im Land entwickeln werden, und prognostizierte bereits im Mai Einnahmen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar. Das Sommerverbot könnte jedoch dazu führen, dass das Ziel zumindest für 2021 nicht erreicht wird.

Die iranische Krypto-freundliche Politik könnte könnte sich deutlich ausweiten, da auch die Steuerbehörde des Landes kürzlich einen gesetzlichen Rahmen für Krypto-Handelsaktivitäten forderte.

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Bitcoin: Bullische Überkreuzung macht 225.000 US-Dollar möglich

Der wöchentliche MACD hat bei der letzten bullischen Überkreuzung für einen Anstieg um das 5,5-fache gesorgt.

Bitcoin (BTC) konnte sich den Tag über lange über 50.000 US-Dollar halten. Das hat den Markt sehr beeindruckt, aber ein sehr positiver Indikator sagt voraus, dass es noch viel größere Zuwächse geben könnte.

Die Daten von TradingView zeigen nun deutlich, dass der wöchentliche MACD für das BTC/USD-Paar von rot auf grün übergegangen ist.

Weiterer BTC-Kursanstieg um das 5,5-fache?

Diesen Monat zeigen sich viele Indikatoren im Hinblick auf den Bitcoin Kurs sehr optimistisch: Von den Börsenbilanzen bis hin zu den Fundamentaldaten des Netzwerks sind alle Indikatoren positiv.

Der MACD hat Anfang August eine seltene Überkreuzung verzeichnet. Das deutet darauf hin, dass die kommenden Kurszuwächse wesentlich größer ausfallen könnten, als der Markt bisher erlebt hat.

Wie Cointelegraph berichtete, ist das ein zuverlässiger Indikator, um die allgemeine Entwicklung eines Vermögenswerts zu bestimmen. Bitcoin bildet da bisher keine Ausnahme. 

Das letzte Mal, als es eine bullische Überkreuzung gab, verzeichnete das BTC/USD-Paar einen 5,5-fachen Kursanstieg. Damals stieg er von 11.500 US-Dollar im Oktober 2020 auf sein Allzeithoch von 64.500 US-Dollar.

Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte Bitcoin bis Ende des Jahres oder Anfang 2022 bei über 220.000 US-Dollar landen.

BTC/USD 1-Wochen-Kerzenchart (Bitstamp) mit MACD. Quelle: TradingView

Pomp glaubt an neue Bitcoin-“Blow-off-Top”

Diese Vorhersage übertrifft sogar die optimistischsten Schätzungen für die zweite Hälfte des Jahres 2021. Darunter ist auch das “Worst-Case-Szenario” von PlanB zu nennen, der im schlimmsten Fall mit 135.000 US-Dollar bis Dezember rechnet.

In diesem Zusammenhang: Neue Daten deuten auf “Double Bubble Top” für Bitcoin im Jahr 2021 hin

Selbst bekannte Namen glauben weiter an ein Aufwärtstrend. Das machen sie auch in Mainstream-Medien sehr deutlich.

“Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Ich denke, dass wir bis zum Ende dieses Jahres einen sehr, sehr schnellen Kursanstieg erleben werden”, so Anthony Pompliano, der Mitbegründer von Morgan Creek Digital, am Montag gegenüber CNBC.

“Im Jahr 2017 stieg Bitcoin innerhalb von 18 Tagen von 10.000 US-Dollar auf 20.000 US-Dollar. Es würde mich nicht überraschen, wenn so etwas Verrücktes noch vor Ende des Jahres noch einmal passieren würde.”

Über den Monat betrachtet Bitcoin derzeit über 20 Prozent im Plus.

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Verlagsplattform Substack akzeptiert nun Bitcoin-Zahlungen

Substack Hat über 500.000 Abonnenten, aber die Bitcoin-Zahlungen werden zunächst einer ausgewählten Gruppe von Krypto-Publikationen angeboten.

Durch eine Integration mit dem Zahlungsabwickler OpenNode kann die Content-Plattform Substack Bitcoin (BTC) -Zahlungen auf der Chain akzeptieren und das Lightning Network nutzen.

In einer Ankündigung am Montag sagte OpenNode, die Plattform habe eine Partnerschaft mit Substack geschlossen. Dabei geht es darum, es “für Autoren und Publikationen einfach zu machen, Zahlungen in Bitcoin anzunehmen”. Laut OpenNode und Substack wird die Integration nur für “eine ausgewählte Gruppe von Krypto-Publikationen” auf der Plattform verfügbar sein.

Die Verlagsplattform bietet Autoren die Möglichkeit, ihre Werke direkt an die Leser zu schicken. Sie hat über 500.000 Abonnenten und die beliebtesten Autoren verdienen jährlich große sechsstellige Beträge. Die ausgewählten Substack-Leser werden ihre Abonnements in Bitcoin bezahlen können. Bestimmte Publikationen dürfen ihre Einnahmen dann auch in Krypto behalten.

Der Produktdesigner von Substack Nick Inzucch deutete an, die Plattform werde ihr Krypto-Zahlungsangebot später auf andere Autoren ausweiten, um ihnen “mehr Flexibilität und Freiheit” zu bieten. Mehrere prominente Persönlichkeiten aus dem Kryptobereich veröffentlichen ihre Werke derzeit über Substack. Darunter etwa der Analyst Willy Woo und der Wachstumsleiter von Kraken Dan Held.

In diesem Zusammenhang: Zweitgrößter US-Hypothekenkreditgeber will dieses Jahr Kryptozahlungen akzeptieren

Substack wurde im Jahr 2017 gegründet und wurde von den Risikokapitalfirmen Andreessen Horowitz, Y Combinator, Fifty Years und anderen finanziert. Nach einer Finanzierungsrunde im März, die von Andreessen Horowitz geleitet wurde, wurde die Plattform mit etwa 650 Millionen US-Dollar bewertet.

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Plutos Vermögensverwaltung nimmt Kryptowährungen ins Programm

Kunden der Frankfurter Vermögensverwaltung Plutos können künftig auch Kryptowährungen in ihren Portfolios professionell managen lassen.

Die Plutos Vermögensverwaltung aus Frankfurt nimmt Kryptowährungen in ihr Angebot für gemanagte Kundenportfolios auf, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom 17. August.

Bitcoin und Co. für gemanagte Portfolios

Plutos-Vorstand Kai Heinrich reagiere damit auf die hohe Nachfrage seitens seiner Mandanten und passe seine Dienstleistungen an eine wichtige und zukunftsträchtige Finanzmarktentwicklung an. 

“Kryptowährungen sind aus der Finanzwelt nicht mehr wegzudenken und werden in Zukunft eine wichtige Rolle beim Optimieren von Rendite und Risiko in Portfolios spielen”, so Heinrich zu der Entscheidung.

Mit der Aufnahme von Kryptowährungen in das Produktportfolio sei Plutos einer der ersten Vermögensverwalter in Deutschland, der seinen Kunden den Zugang zu dieser Anlageklasse ermögliche.

Für das neue Angebot kooperiert Plutos mit der Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG mit Sitz in Frankfurt als Krypto-Händler und der Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG mit Sitz in München als Finanzkommissionär und treuhänderischer Krypto-Verwahrer. Wie Plutos betont, sind beide Kooperationspartner voll Bafin-regulierte Finanzinstitute.

Welche Kryptowährungen mit welcher Gewichtung gekauft und verkauft werden, entscheidet Plutos im Auftrag seiner Kunden. Insgesamt stehen Plutos mehr als 30 Kryptowährungen für das Portfoliomanagement zur Verfügung, darunter Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Chainlink, Uniswap, Polkadot.

Krypto-ETPs als Alternative

Für Kundeninvestments in Kryptowährungen können Vermögensverwalter mittlerweile auch auf zahlreiche börsengehandelte Investmentprodukte zurückgreifen. Darunter finden sich inzwischen auch Short-Zertifikate, Optionen und Futures für Bitcoin, Ether und Co.

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Cardano-Kurs kurz vor 3 US-Dollar: Moglicher Rückgang um 40 Prozent

Das ADA/USD-Paar klettert weiterhin überverkauften Bereich. Das bedeutet, es könnte zu einer Korrektur kommen.

Der native Vermögenswert der Cardano Blockchain ADA erreichte am Montag ein neues Rekordhoch. Investoren hoffen, dass die geplante Smart-Contracts-Funktion die Akzeptanz der Kryptowährung ankurbelt.

Der ADA/USD-Kurs erreichte heute einen Höchststand von 2,899 US-Dollar und nun hoffen Trader, das er in den kommenden Tagen über 3 US-Dollar geklettert.

Viele Analysten, darunter der Chart-Ersteller PostyXBT, stellten fest, dass der Cardano-Token in einer Preisfindungsphase ist. Unterdessen deutete David Gokhshtein an, dass ADA seinen Bullenlauf bis zum 12. September fortsetzen könnte. An diesem Tag wird Cardano mit dem “Alonzo”-Upgrade eine Smart-Contracts-Funktion in seine Blockchain integrieren.

$ADA is just a monster right now.

I’m trying to figure out it’s price before 9/12/2021.

— David Gokhshtein (@davidgokhshtein) August 23, 2021

Das Alonzo-Upgrade führt eine native Smart-Contracts-Entwicklungssprache namens Plutus in das Cardano-Ökosystem ein. Plutus ist bereits zum Testen verfügbar und bringt eine funktionale Programmierung zur Smart-Contract-Erstellung für alltägliche Nutzer mit sich.

ADA-Bullen erwarten daher, dass die Akzeptanz des Tokens in den kommenden Tagen massiv steigt, da Cardano damit noch attraktiver für dezentralisierte Anwendungsentwickler ist. Diese sind in den aufkommenden Bereichen der dezentralen Finanzierung und NFTs tätig.

Risiko eines Überkaufs

Die technischen Indikatoren von Cardano sagen jedoch einen kurzfristigen Schock voraus. Das könnte dazu führen, dass ADA um bis zu 40 Prozent zurückgeht. Der langfristige Trend tendiert allerdings weiter nach oben.

Der tägliche RSI (RSI) des Cardano-Tokens ist tiefer in den überkauften Bereich gerutscht und liegt nun bei etwa 83. Händler betrachten Token mit einem RSI-Wert über 70 als überbewertet. Das gibt den Anlass dazu, den Vermögenswert zu verkaufen, um maximale Gewinne zu erzielen.

ADA/USD-Tageschart mit RSI-Korrektur-Fraktal. Quelle: TradingView

So hat beispielsweise ein Anstieg des ADA/USD-Kurses im ersten Quartal 2021 den RSI-Wert auf über 90 steigen lassen. Daraufhin konsolidierte das Paar und fand in der Nähe seines gleitenden 50-Tage-Durchschnitts eine Unterstützung.

In diesem Zusammenhang: Cardano steigt um 100 Prozent: Peter Brandts Befürchtung bewahrheitet sich nicht

Der ADA-Kurs hat über den Monat betrachtet um 114 Prozent zugelegt und seit Jahresbeginn sogar um 1.511 Prozent. Ein überverkaufter RSI bedeutet meistens, dass es vorläufige Gewinnmitnahmen gibt. Wenn sich also das Fraktal Q1/2021 wiederholt, liegt die nächste Unterstützung für ADA in der Nähe des 50-Tage-EMA bei 1,73 US-Dollar und damit fast 40 Prozent unter dem aktuellen Kurs von 2,83 US-Dollar.

$ADA Alonzo fork is in less than 3 weeks. Allegedly 100+ launches coming

And a major Summit

My first targets are going to be above $3 for TP1

I don’t know how high this goes in price discovery so will just play it as we go. Exciting weeks ahead https://t.co/47tnpZS3Rw pic.twitter.com/0ZRUZrMcpy

— Pentoshi Wont DM You (@Pentosh1) August 19, 2021

Aber eine Korrektur wird dem langfristigen Aufwärtstrend von Cardano nicht unbedingt ein Ende setzen. Wenn das Alonzo-Upgrades so erfolgreich ist, wie erwartet, könnte der Token durch Spekulanten sogar noch weiter steigen. Das heißt, ADA/USD-Kurs bleibt wohl weiterhin der Preisfindungsphase.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Derivatebörse Eurex: Einführung regulierter Bitcoin-Futures im September

Ab September werden Kunden der Derivatebörse Eurex auch Bitcoin-Futures mit Exchange Traded Notes (ETN) für die Kryptowährung als Basiswert handeln können.

Die zur Deutsche-Börse-Gruppe gehörende Derivatebörse Eurex plant für den 13. September die Einführung sogenannter ETN-Futures auf Bitcoin, so eine Mitteilung des Unternehmens vom 20. August.

Bitcoin-Wetten auf der Derivatebörse

Mit dem neuen Investmentprodukt entsteht laut Eurex der erste regulierte Markt für Bitcoin-bezogene Derivate in Europa. Marktteilnehmer erhalten “zugang zum Preis von Bitcoin in einem regulierten, börsengehandelten und zentral abgewickelten Umfeld”, hebt das Unternehmen die Bedeutung des neuen Angebots hervor.

Ähnlich wie bei Optionen können Käufer mit Futures gehebelt auf zukünftige Preise wetten. Beide Vertragsparteien sind dabei jedoch verpflichtet, den Basiswert zum festgelegten Preis am Ende der Laufzeit zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Als Basiswert für die geplanten Bitcoin-Futures dienen die an der Frankfurter Börse gehandelten Bitcoin-Exchange Traded Notes (ETN) ”BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto” mit der ISIN: DE000A27Z304. Die in Euro gehandelten Bitcoin-ETN sind vollständig besichert und in Bitcoin einlösbar. Die Implementierung bietet Kunden eine Reihe von Vorteilen, so die Eurex in ihrer Mitteilung:

“Sowohl der zugrundeliegende ETN als auch die Futures werden über die etablierte Infrastruktur der Gruppe Deutsche Börse gehandelt, verbucht und abgewickelt. Wie alle anderen an der Eurex gehandelten Derivate werden auch ETN-Futures auf Bitcoin zentral gecleart. Dabei kommen die Standardprozesse für Abwicklung, Clearing und Risikomanagement zum Einsatz. Dies reduziert das Ausfallrisiko der Gegenpartei sowie die operativen Kosten für die Marktteilnehmer.”

Ersatz für eingestellte Bitcoin-Futures von Binance

Bitcoin-Futures konnten lange Zeit auch von europäischen Kunden über die Kryptobörse Binance gehandelt werden. Aufgrund des regulatorischen Drucks hatte Binance den Handel von Krypto-Derivaten für EU-Bürger aber vor wenigen Wochen eingestellt. Mit den Eurex-Futures steht diesen nun eine von einem etablierten Börsenbetreiber angebotene Alternative zur Verfügung.

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Bitcoin Suisse und Worldline starten Krypto-Bezahllösung für Schweizer Händler

Der Schweizer Krypto-Broker Bitcoin Suisse und der Zahlungsdiensleister Worldline starten in der Schweiz eine integrierte Payment-Lösung für Kryptowährungen.

85.000 Händler in der Schweiz können ihren Kunden ab sofort Zahlungen in Kryptowährungen über ein von Bitcoin Suisse und Worldline bereitgestelltes System anbieten. Dies gaben die Unternehmen am 19. August in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Kryptowährungen auf Point of Sale- und E-Commerce-Bezahllösung

Das von Bitcoin Suisse und Worldline entwickelte, integrierte Payment-Service-System WL namens Crypto Payments kann von allen bestehenden Woldline-Kunden genutzt werden und ermöglicht Zahlungen vor Ort und im E-Commerce mit Bitcoin und Ether.

Die nötige Software steht als App im Google Play Store zur Verfügung. Für Onlineshops stellt Worldline ein Plug-In bereit.

Kunden können die Krypto-Zahlungen direkt aus ihrer gewohnten mobilen Krypto-Wallet-App veranlassen. Die in Franken von den jeweiligen Händlern angegebenen Preise werden in der Bezahl-Lösung zu Echtzeitkursen in Kryptowährung um- und abgerechnet. Dies entlaste Händler von dem Volatilitätsrisiko stark fluktuierender Kurse.

WL Crypto Payments ermöglicht den Händlern, Zahlungen in Kryptowährungen zu akzeptieren, ohne dabei einem Volatilitätsrisiko ausgesetzt zu sein. Dies ist möglich, da die Krypto-Transaktion umgehend nach der Bestätigung in Schweizer Franken umgerechnet wird. Händler profitieren zudem von der Abwicklung in Schweizer Franken und den mit anderen Zahlungsmitteln – wie Kreditkarten – gebündelten Auszahlungen.

Salamantex aus Österreich mit ähnlichem Angebot

Bei einer möglichen Expansion außerhalb der Schweiz wird sich die neue Bezahllösung mit einem vergleichbaren Angebot des österreichischen Startups Salamantex messen müssen. Mit dem deutschen Bezahlterminalanbieter Concardis besteht eine ähnliche Kooperation wie zwischen Bitcoin Suisse und Worldline.

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Google entfernt acht betrügerische Krypto-Apps von Play Store

In einem Bericht vonTrend Micro heißt es, dass über 120 gefälschte Krypto-Apps noch im Play Store angeboten werden. Einige davon wurden über 100.000 mal heruntergeladen.

Google hat acht mutmaßlich betrügerische mobile Apps aus seinem Play Store entfernt, mit denen Krypto-Enthusiasten betrogen wurden. Bei diesen Apps wurden Gebühren für einen angeblichen Cloud-Mining-Dienst einkassiert.

Betrügerische mobile Anwendungen sind ein immer beliebter dass die Mittel, mit denen unvorsichtige Nutzer oft hereingelegt werden. Trend Micro hat in einer Studie acht Android-Anwendungen entdeckt, bei der Krypto Nutzer mit einem angeblichen Cloud-Mining-Dienst getäuscht werden. Dieser wird als echt dargestellt und eine Gebühr verlangt.

Eine Analyse ergab, dass die von Google gehosteten bösartigen Anwendungen, die sich als Krypto-Mining-Apps tarnen, Nutzer dazu bringen, bezahlte Werbung zu sehen und für einen Cloud-Mining-Dienst zu bezahlen, der gar nicht existiert.

Dem Bericht zufolge mussten Nutzer nicht nur eine monatliche Gebühr in Höhe von etwa 15 US-Dollar bezahlen, sondern auch für die Aktivierung von “erweiterten Mining-Funktionen”. Bei einigen dieser Apps wurde vom Nutzer sogar eine Vorauszahlung verlangt.

Unter den betrügerischen Krypto-Apps sind die Mining-Dienste BitFunds, Bitcoin Miner, Daily Bitcoin Rewards, Crypto Holic, MineBit Pro, Bitcoin 2021 und Ethereum – Pool Mining Cloud. Unter dem betrügerischen Apps ist auch der angebliche Krypto-Wallet-Dienst namens Bitcoin – Pool Mining Cloud Wallet.

Die oben genannten Erkenntnisse wurden Google Play gemeldet und aus dem Play Store entfernt. Trend Micro sagt aber, es gebe noch viele weitere betrügerische Apps, die über 100.000 mal heruntergeladen wurden. Aus den Daten des Unternehmens geht hervor, dass noch über 120 gefälschte Apps im Play Store sind:

“Diese Apps haben gar keine Kryptowährungs-Mining-Funktionen und bringen Nutzer dazu, In-App-Werbung zu sehen. Von Juli 2020 bis Juli 2021 sind weltweit mehr als 4500 Nutzer betroffen.”

In diesem Zusammenhang: Google erlaubt mit neuer Richtlinie wieder Krypto-Anzeigen

Am 3. August überarbeitete Google seine Anzeigerichtlinien. Kryptobörsen und Wallet-Dienste dürfen auf Google nun wieder für ihre Produkte werben. Werbetreibende müssen bei der Regulierungsbehörde FinCEN als “Gelddienstleister einem Bundesstaat als Geldübermittler oder auf Bundes-oder Bundesstaatsebene als zugelassenes Bankinstitut” registriert sein.

Initial Coin Offerings, Unternehmen und Prominente dürfen jedoch keine Kryptowährungen bewerben. Der Social-Media-Riese TikTok hat Kryptoanzeigen auf seiner Plattform vollständig verboten. Damit folgt die Plattform dem Beispiel von Google im Jahr 2018.

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Cashlink beantragt BaFin-Lizenz für Krypto-Wertpapierregister

Das Frankfurter Fintech-Startup Cashlink hat bei der Finanzmarktaufsicht BaFin eine Absichtsanzeige zum Aufbau eines Kryptowertpapierregisters eingereicht.

Das Fintech-Startup Cashlink aus Frankfurt will ein deutsches Kryptowertpapierregister aufbauen und hat bei der Bafin eine diesbezügliche Absichtsanzeige eingereicht, so eine Mitteilung des Unternehmens vom 19. August.

Register für Kryptowertpapiere

Man erwarte zwei Monate nach dem Einreichen der Absichtsanzeige die Erteilung einer vorläufigen Bafin-Erlaubnis zur Kryptowertpapierregisterführung. Noch in diesem Jahr will das Startup einen vollständigen Erlaubnisantrag einreichen.

Cashlinks Plan für ein Kryptowertpapierregister baut auf dem seit Juni 2021 geltenden Gesetzes über elektronische Wertpapiere (eWpG) auf. “Durch das Gesetz ergeben sich spannende neuen Möglichkeiten und wir begrüßen, dass der Gesetzgeber den Umbruch zu einem DLT-basierten Kapitalmarkt 2.0 vorantreibt”, sagt Cashlink-CEO Michael Duttlinger.

Durch das eWpG ist es ab sofort möglich, Wertpapiere ohne Urkunde in Papierform rein elektronisch auszugeben. Das geplante Cashlink-Register bezieht sich ausschließlich auf die Erfassung von Kryptowertpapieren und nicht auf andere elektronische Zentralregisterwertpapiere, welche in einem zentralen elektronischen Wertpapierregister eingetragen werden, so das Unternehmen.

Cashlink auch im Bereich Tokenisierung aktiv

Cashlink ist bereits mit einer selbst entwickelten Tokenisierungslösung im STO-Bereich aktiv. Diese soll in angepasster Form unter anderem in einer STO-Plattform des Hamburger Fintechs Neofin zum Einsatz kommen.

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Umfrage in Finanzbranche: 81 Prozent der Führungskräfte sehen Blockchain im Mainstream

Obwohl die Finanzdienstleistungsbranche sehr optimistisch im Hinblick auf Blockchain und Krypto ist, geben die Befragten an, dass Cybersicherheit immer noch eine der größten Hürden für eine Massenakzeptanz sei.

Blockchain, die Technologie hinter Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), hat laut einer Umfrage der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte unter globalen Finanzmanagern bereits ihren Weg in den Mainstream gefunden.

Laut der Deloitte-Umfrage mit dem Titel “2021 Global Blockchain Survey” glauben 81 Prozent der Führungskräfte aus der Finanzdienstleistungsbranche (FDB), dass die Blockchain-Technologie “weitgehend skalierbar” sei und eine Massenakzeptanz erzielt habe.

Bei dieser Umfrage, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, wurden 1.280 Fachleute aus der Finanzdienstleistungsbranche in Brasilien, China, Deutschland, Hongkong, Japan, Singapur, Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und den Vereinigten Staaten befragt. An der Umfrage nahmen Leute aus dem Finanzbranche Teil, die “zumindest ein allgemeines Verständnis” von Blockchain und Kryptowährungen haben. Aber auch “Pioniere der Finanzbranche” oder Befragte, die bereits Blockchain-Tools in ihrem Unternehmen oder ihrer Produktion eingesetzt haben.

Etwa 73 Prozent der Umfrage Teilnehmer zeigten sich besorgt, dass die Unternehmen die Chance auf einen Wettbewerbsvorteil verlieren würde, wenn sie Blockchain oder digitale Vermögenswerte nicht nutzen. Unter den Pionieren gaben 97 Prozent an, dass Blockchain-Anwendungen für ihr Unternehmen entscheidend seien, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Quelle: Deloitte

Obwohl die Umfrage die positive Haltung der Finanzbranche gegenüber Blockchain und digitalen Vermögenswerten aufzeigt, gaben 71 Prozent der Befragten an, die Cybersicherheit sei das größte Hindernis für eine Massenakzeptanz von digitalen Vermögenswerten. 73 Prozent der Befragten Pioniere nannten regulatorische Hindernisse als größte Hürde für die Akzeptanz von Kryptowährungen. 65 Prozent aller Befragten gaben an, die bestehende Finanzinfrastruktur sei das größte Hindernis für eine Massenakzeptanz der Blockchain.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Sicherheit für viele institutionelle Anleger immer noch ein Problem

“Im letzten Jahr gab es eine klare Verlagerung im Hinblick darauf, wie das globale Finanzökosystem neue Geschäftsmodelle betrachtet, die mit digitalen Vermögenswerten arbeiten. Und auch die Haltung über der Rolle in der Finanzinfrastruktur hat sich geändert “, so Linda Pawczuk, Leiterin von Deloitte Consulting. Sie fügte hinzu, die Umfrage zeige, dass das Fundament des Bankwesens “grundlegend überholt” sei.

In der globalen Blockchain-Umfrage von Deloitte vom letzten Jahr gaben fast 40 Prozent der Befragten großen Technologieunternehmen an, Blockchain in der Produktion zu nutzen. Fast 90 Prozent glaubten, dass Blockchain in den nächsten drei Jahren an Bedeutung gewinnen würde.

Zusätzliche Berichterstattung von Samuel Haig.