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PayPal prüft Ethereum, Polkadot, Solana und Algorand auf ihre Skalierungsfähigkeiten

PayPal evaluiert Ethereum, Polkadot, Solana und Algorand auf der Suche nach der Blockchain, die seine Zahlungstechnologie am besten skalieren kann
Das Unternehmen möchte auch NFTs aufgrund der Nutzernachfrage unterstützen, führt aber technische Schwierigkeiten beim Kauf dieser Sammlerstücke an.

Die Online-Zahlungsplattform PayPal evaluiert jetzt aktiv Plattformen der ersten und zweiten Ebene, die sich mit der Skalierung von Zahlungsvorgängen befassen. Dazu gehören Ethereum, Polkadot, Solana und Algorand. Der Zahlungsdienstleister prüft, ob und wie diese Netzwerke und ihre Währungen in seine Pläne für eine skalierbare Zahlungsinfrastruktur passen.
Im Oktober letzten Jahres hat PayPal den Handel und das Halten von vier Kryptowährungen auf der Plattform ermöglicht. Es sind Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash. In seinem letzten Quartalsbericht versprach das Unternehmen, sein Angebot an Kryptowährungen in Zukunft zu erweitern, und es scheint, dass es nun soweit ist. Die herausragende Performance von Kryptowährungen hat viele Zahlungsdienstleister dazu veranlasst, sich mit Kryptowährungen zu befassen. Dazu gehören Visa, Mastercard und jetzt auch PayPal.
In einem kürzlich erschienenen Podcast äußerte sich Jose Fernandez, Senior Vice President und General Manager für Blockchain, Krypto und digitale Währungen bei PayPal und sagte, dass die Entscheidung des Unternehmens, Krypto-Dienste anzubieten, mehrere Gründe habe. Einer davon sei die gestiegene Nachfrage von Verbrauchern und Händlern, Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu nutzen. Ein weiterer Grund sei die Haltung der Regulierungsbehörden, die die Legalität der Kryptoindustrie erklären. Fernandez sagte:

„Wir sahen es als Teil unserer Verantwortung an, dazu beizutragen, dass diese Anlageklasse der Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht wird.“

PayPal und Krypto

In der Krypto-Community wird gemunkelt, dass PayPal einen eigenen Stablecoin plant. Der Geschäftsführer des Unternehmens dementierte jedoch und sagte, dass sich das Unternehmen noch nicht zu solchen Ausmaßen entwickelt habe. Er fügte hinzu, dass die meisten verfügbaren Stablecoins für den Handel oder den dezentralen Finanzsektor nützlich sind. Es gebe zwar lobenswerte Anwendungen, doch PayPal habe noch keinen Stablecoin gefunden, der speziell für Zahlungen entwickelt wurde. Stattdessen hoffe man nun auf die Nutzung von Blockchains, die skalierbare Zahlungen unterstützen. Fernandez:
„Ich bin sicher, wenn Sie mich in sechs Wochen fragen, könnte ich Ihnen vier oder fünf verschiedene Namen nennen. So spannend ist das“.
Neben digitalen Vermögenswerten und Blockchains hat PayPal auch Interesse an nicht-fungiblen Token (NFTs). Dieses Interesse beruht auf der Nachfrage von Händlern und Partnern des Unternehmens, insbesondere aus der Medienbranche.
Laut der Analyseplattform DappRadar betrug das NFT-Handelsvolumen im dritten Quartal 2021 10,67 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 704% gegenüber dem Vorquartal. Fernandez ist der Meinung, dass es „eine Rolle für uns bei NFTs gibt“. Allerdings halten technische Komplikationen beim Kauf und Halten von NFTs viele davon ab, sich in diesem Sektor zu engagieren.

„Die Erfahrung, die man heute beim Kauf eines NFT macht, besteht darin, dass man eine ganze Reihe von Hürden überwinden muss.“

Dies begünstige weder den „Early Adopter“ noch den „neugierigen, aber nicht anspruchsvollen Nutzer“, fügt er hinzu.

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