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Polygon erhöht seine Skalierbarkeit im Ethereum-Netzwerk

Polygon führt den rekursiven Proof Plonky2 ein, um die Skalierbarkeit im Ethereum-Netzwerk zu erhöhen.
Die Layer 2-Skalierungslösung kündigte auch die Einführung eines zk-rollup Hermez im zweiten Quartal 2022 an.

Polygon (MATIC) hat unter dem Namen „Plonky2“ ein rekursives SNARK – Succinct Non-Interactive Argument of Knowledge – eingeführt. Diese Entwicklung ist Teil der Mission, Ethereum durch die Unterstützung von ZK-Rollups skalierbar zu machen.

Plonky2 ist kompatibel mit der Ethereum Virtual Machine EVM und verbindet PLONK und FRI, um das Beste aus STARKS – Scalable Transparent Argument of Knowledge – zu machen. Es soll 100 Mal schneller sein als bestehende Alternativen mit Rekursionsunterstützung. Auf schnellen Computern wie dem Macbook Pro führt Plonky2 seinen rekursiven Beweis in nur 170 Millisekunden aus. Benutzer können die Verarbeitungszeit beschleunigen, wenn sie keine Rekursion benötigen.

Wie das Polygon-Team anmerkt, benötigt die Technologie kein Trusted Setup und kann dezentral eingesetzt werden. Da sie außerdem weniger ressourcenintensiv ist, reduziert sie die Verifikationskosten auf Ethereum.

Polygon führt die Skalierungstechnologie Plonky2 ein

Lösungen für die Skalierung der Schicht 2 (L2), die die ZK-Technologie nutzen, wurden mit großem Interesse aufgenommen. Da sie sich jedoch meist auf kryptografisch wenig anspruchsvoll sind, erweisen sie sich als ineffizient und eingeschränkt in der Skalierbarkeit. Dies hat den Wettbewerb unter den L2-Lösungen um den besten Durchsatz und die besten Netzwerkkosten verschärft.

Plonky2 ist nun das, was Polygon als „Durchbruch für den gesamten Raum“ bezeichnet. Es bringt dem Netzwerk einen Vorteil vor seinen Konkurrenten, indem es die Entwicklung eines besseren L2 ermöglicht. Der Blog von Polygon hebt hervor:

„Bis 2014 war die Rekursion rein theoretisch. Im Jahr 2019 dauerte die Erstellung rekursiver Beweise 120 Sekunden. 2020 benötigten rekursive Beweise auf Ethereum 60 Sekunden für die Erstellung. Jetzt, mit Polygon Zero, benötigen rekursive Beweise auf Ethereum nur noch 0,17 Sekunden.“

Hermes geht im Mainnet in Betrieb

Sanket Shah, Leiter der Strategieabteilung von Polygon, hat kürzlich eine weitere wichtige Ankündigung für das Netzwerk gemacht. Im August fusionierte Polygon mit der Roll-up-Plattform Hermez Network in einem 250-Millionen-Dollar-Deal. Nun plant das Netzwerk, Polygon Hermez im 2. Quartal 2022 im Mainnet zu starten.

Polygon Hermez is developing zkEVM and plans to launch the mainnet in Q2 2022 https://t.co/5cP2UErs1e pic.twitter.com/awKf5Hmg4q

— sourcex.nft (@sourcex44) January 9, 2022

Die erste Version der Lösung unterstützt nur den Werttransfer ohne EVM-Kompatibilität. Die vollständige Kompatibilität wird mit der Einführung von V2 gegeben sein.

Laut Mitbegründer Sandeep Nailwal wurden die Gasgebühren auf Polygon im Oktober erhöht. Die Idee war, durch die Preise Spam-Transaktionen auf der Plattform so unattraktiv wie möglich zu machen. Das betrifft jedoch auch Nutzer mit echten Transaktionen. Darüber hinaus führte die erhöhte Aktivität des auf Polygon basierenden Play-to-Earn-Ökosystems Sunflower Farmers ebenfalls zu einem Anstieg der Transaktionsgebühren. Es wird erwartet, dass die Einführung von Hermez eine gewisse Entspannung in Bezug auf die Gebühren bringen wird.

Im vergangenen Jahr hat Polygon wichtige Meilensteine erreicht – ein Tempo, das im neuen Jahr unvermindert gehalten werden soll. WIr berichteten kürzlich, warum diese Entwicklungen den Weg für einen MATIC -Kurs von 10 Dollar zum Jahresende ebnen könnten. Bei Redaktionsschluss lag der Kurs bei 2,16 Dollar, ein Plus von 0,9 Prozent im Tagesverlauf.

Mehr zum Thema: Analyst Lark Davis sieht Polygon bis Jahresende bei zehn Dollar

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