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Präsident Putin: Kryptowährungen können in Zukunft zum Anlegen verwendet werden

Kryptowährungen könnten in Zukunft als Anlage dienen, doch für den Handel mit Rohstoffen sind sie derzeit zu volatil und energieaufwändig.
Die USA schwächen den eigenen Dollar durch massives Gelddrucken.

Der russische Präsident Wladimir Putin hält nicht viel von Kryptowährungen, obwohl er davon spricht, dass Moskau sich gegen den schwächelnden US-Dollar absichert. In einem Interview am 14. Oktober im Anschluss an das 20. Russische Energieforum in Moskau kritisierte der Präsident die Geldpolitik Washingtons, die die Position des Dollars als Weltreserve-Währung lähme. Er sagte, die Länder würden aus dem Dollar gedrängt, weil dieser als Sanktionsinstrument eingesetzt werde. Diese Politik führe auch zu steigender Verschuldung und Inflation, fügte er hinzu.

Dennoch ist Putin der Meinung, dass es noch „etwas zu früh“ sei, um sich eine Meinung über digitale Währungen zu bilden. Sie könnten in Zukunft gehortet werden, wenn der Markt ausgereift sei. Ein Einsatz im Rohstoffhandel komme jedoch nicht in Frage, sagte er.

In der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet Hortung den Kauf und die Lagerung großer Mengen eines Rohstoffs, beispielsweise Gold. Der Käufer beabsichtigt in der Regel, von künftigen Preissteigerungen des zu profitieren. Einige Kryptowährungsenthusiasten, sagen, dass sie digitale Vermögenswerte in Erwartung eines langfristigen Preisanstiegs halten.

Kryptowährungen sind zu volatil und ungesichert für den Rohstoffhandel

Der russische Präsident räumt die Möglichkeit ein, dass Öl- und Gasgeschäfte im Land in Kryptowährungen abgewickelt werden. Er hält sie jedoch immer noch für zu instabil und unsicher, um sie im Öl- und Gashandel einzusetzen. Er fügte hinzu;

„Es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen, denn Kryptowährungen können natürlich eine Rechnungseinheit sein, aber sie sind sehr instabil. Sie können verwendet werden, um Geld von einem Ort zum anderen zu transferieren, ja, aber für den Handel, geschweige denn den Handel mit Energieressourcen, ist es meiner Meinung nach noch zu früh.“

Außerdem vertritt Putin die Ansicht, dass Kryptowährungen durch nichts gedeckt sind. Dennoch stellte er fest, dass zahlreiche Entwicklungen stattfinden und man ihnen erlauben sollte, zu wachsen.

„Aber alles entwickelt sich, alles hat seine Daseinsberechtigung. Wir werden sehen, wie es weitergeht, vielleicht wird es eines Tages auch ein Mittel zur Akkumulation sein.“

Bitcoin-Energieverbrauch

Ein weiterer Einwand gegen Kryptowährungen als Zahlungsmittel sei ihr enormer Energieaufwand. Putin wies darauf hin, dass energiehungrige Krypto-Mining-Operationen hauptsächlich auf traditionelle Energieerzeugungsmethoden angewiesen sind, die einen hohen Kohlenstoff-Fußabdruck haben. Es ist derselbe Grund, den Tesla-Chef Elon Musk im Juni anführte, nachdem er die Bezahlung von Elektrofahrzeugen in Bitcoin nicht mehr zuließ.

Doch El Salvador beispielsweise hat jedoch einen umweltfreundlichen Weg gefunden, um die benötigte Energie für das Mining von Bitcoin, der jetzt gesetzliches Zahlungsmittel des Landes ist, zu liefern: das Land nutzt geothermische Energie aus Vulkanen.

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