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Promi-Finanzexperte Kevin O’Leary sieht in NFTs mehr Potenzial als in Bitcoin

Obwohl Kevin O’Leary damit rechnet, dass NFTs irgendwann Bitcoin überholen, setzt er doch auf beide Seiten.

Der erfolgreiche Unternehmer und prominente Finanzexperte Kevin O’Leary meint, dass der Markt für Non-Fungible Tokens (NFT) zukünftig größer sein könnte als Bitcoin (BTC).

Zu dieser Einschätzung gelangte der als „Mr. Wonderful“ bekannte O’Leary jüngst im Gespräch mit CNBC. So argumentierte er hier, dass NFTs ein größeres Potenzial haben, Investitionskapital anzuziehen als Bitcoin, weil in den Non-Fungible Tokens selbst materielle Vermögenswerte wie Immobilien, Luxusuhren und Autos „tokenisiert“ bzw. verbrieft werden können:

„Es wird viel Bewegung in Sachen Digitalisierung von Verträgen und Vermögenswerten geben, was NFTs zu einem viel interessanteren und agileren Markt macht als Bitcoin.“

Allerdings will Mr. Wonderful nicht ausschließlich auf diese Theorie setzen, weshalb er letztendlich „auf beide Seiten wettet.“

Der ehemalige Krypto-Kritiker hatte in einem aktuellen Interview mit Cointelegraph bestätigt, dass seine Meinungsänderung gegenüber Kryptowährungen allen voran darin begründet liegt, dass die Regulierungsbehörden zunehmend grünes Licht für Krypto geben.

Nicht alle Experten halten einen Vergleich zwischen Bitcoin und den NFTs für zulässig. So meint CoinGecko-Geschäftsführer Bobby Ong zum Beispiel, dass es „wahrscheinlich nicht fair ist, eine einzelne Kryptowährung wie Bitcoin mit einer ganzen Anlageklasse an NFTs zu vergleichen“.

Doch auch Ong rechnet den NFTs großes Potenzial zu, denn deren Adoption würde im neuen Jahr nur noch schneller voranschreiten:

„Ich denke, wenn man sich die NFTs insgesamt anschaut, dann war das Jahr 2021 eigentlich das erste richtige Jahr der Adoption und es gibt noch viel Luft nach oben.“

Es gibt inzwischen schon einige etablierte NFT-Projekte aber ich glaube, dass wir erst einen Bruchteil davon gesehen haben, was NFTs überhaupt können, besonders wenn das Metaverse erst mal so richtig in Schwung kommt, wird es interessant“, so der Experte weiter.

CoinGecko hat vor kurzem ein Buch namens „How To NFT“ veröffentlicht, in dem Grundlagen über NFTs und den Handel mit der neuen Anlageklasse zusammengefasst sind. Auf die Frage, ob der CoinGecko-Chef die Kunst als wichtigsten Verwendungszweck für Non-Fungible Tokens hält, antwortet Ong:

„Digitale Kunst und Sammelgegenstände werden immer ein wichtiger Verwendungszweck sein, weil sie am einfachsten zu verstehen und am benutzerfreundlichsten sind. Allerdings bieten NFTs auch einen Nutzen, der darüber hinaus geht, weshalb es interessant sein wird, wie einige NFT-Projekte den Spagat zwischen Kunst und praktischem Nutzen schaffen.“

„Ein gutes Beispiel dafür ist BAYC, denn dieser NFT ist gleichzeitig Mitgliedsausweis für eine Community, weshalb dadurch zusätzlich ein Gefühl der Gemeinschaft und Identität erzeugt wird“, wie Ong abschließend noch ein Beispiel nennt.

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