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Rio de Janeiro will 1 Prozent des städtischen Vermögens in Bitcoin investieren

Im Rahmen der Rio Innovation Week kündigt Bürgermeister Eduardo Paes spektakuläre Pläne für seine Stadt an.

Eduardo Paes, der Bürgermeister der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro, will 1 % des städtischen Vermögens in Bitcoin (BTC) investieren, wie Cointelegraph Brazil berichtet.

Laut der großen brasilianischen Tageszeitung O Globo geht dies aus den neuen Plänen des Bürgermeisters hervor, mit denen dieser Rio de Janeiro in „Crypto Rio“, also das brasilianische Mekka der Kryptobranche, verwandeln will.

Diese Pläne hat Paes am gestrigen Donnerstag im Rahmen der Rio Innovation Week vorgestellt, als er im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Francis Suarez, dem Bürgermeister der amerikanischen Großstadt Miami, über die städtische Nutzung von Kryptowährungen debattierte. Suarez ist selbst bekennender Krypto-Fan, so bezieht dieser seit November 2021 seine Gehaltszahlungen in BTC und will seine Stadt ebenfalls zum wichtigen Standort für die Branche machen.

„Wir werden Crypto Rio auf den Weg bringen und dazu 1 % des städtischen Vermögens in Kryptowährungen investieren. Auch Regierungen dürfen sich am Markt beteiligen“, so Paes. Dem fügte er an, dass der brasilianische Staat bereits steuerliche Begünstigungen für die Kryptobranche planen würde.

Ein weiterer Diskussionsteilnehmer war der städtische Finanzrat Pedro Paulo, der offenlegte, dass Rio zudem einen Nachlass von 10 % auf Vermögenssteuerzahlungen, die mit Bitcoin getätigt werden, plant. „Wir müssen zunächst noch die rechtliche Grundlage dafür prüfen“, wie Paulo dahingehend ergänzte.

Diese Entwicklung steht vor dem Hintergrund, dass sich die brasilianische Regierung zuletzt immer mehr für Bitcoin und die Kryptobranche öffnet. So hat der Parlamentarier Luizão Goulart jüngst einen Gesetzentwurf eingebracht, der Kryptowährungen zum legalen Zahlungsmittel machen soll. Darüber hinaus hat die große südamerikanische Kryptobörse MercadoPago im Dezember ihre Pforten in Brasilien geöffnet, wodurch es den Anlegern des Landes nun möglich ist, auf der Handelsplattform mit Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether (ETH) zu hantieren.

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