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Ripple-Chef: Dogecoin ist nicht gut für den Kryptomarkt

Brad Garlinghouse ist der Meinung, dass Dogecoin trotz seiner Popularität nicht gut für den Markt ist, da er unter dem gleichen inflationären Druck leide wie Fiat-Währungen.
Er erkennt die Dynamik von Bitcoin an und sagt, dass er ein System neu verdrahte, das seit Jahrzehnten besteh, was nicht einfach sei.

Mittlerweile hat sich jeder zweite Vordenker der Kryptowährungen über Dogecoin, den Anführer der Meme-Coin-Bewegung, geäußert. Brad Garlinghouse, CEO von Ripple Labs, gehört zu der Gruppe derer, die nicht davon überzeugt sind, dass Dogecoin eine gute Sache für den Markt ist, obwohl die Münze zu den beliebtesten Token bei der Google-Suche gehört  und von Prominenten wie Elon Musk unterstützt wird.

Garlinghouse, der zusammen mit Ripple und Chris Larsen von der SEC wegen Verstoßes gegen das Wertpapierrecht angeklagt ist, sprach heute während eines Panels auf der Fintech Abu Dhabi Veranstaltung. Er ist nicht der erste, der den umstrittenen Meme-Coin kritisiert. Mehrere andere führende Persönlichkeiten haben sich über den mangelnden Nutzen von Dogecoin beklagt, und das zu Recht, denn konkrete Anwendungen gibt es nicht. Charles Hoskinson ritt vor ein paar Monaten eine der vernichtendsten Attacken auf Dogecoin, und auch Barry Silbert von Grayscale ließ sich nicht lumpen.

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„Der Dogecoin wurde als Witz entwickelt und bekam dann von einigen prominenten Leuten wie Elon Musk Auftrieb. Dogecoin hat eine inflationäre Dynamik, die mich zögern lassen würde, ihn zu halten.“

Trotzdem ist DOGE immer noch eine der größten Kryptowährungen der Welt. Mit einer Marktkapitalisierung von über 30 Milliarden Dollar rangiert sie derzeit auf Platz 10, höher als Terra Luna, Uniswap, Polygon, Chainlink und Avalanche, von denene aber jede einzelne mehrere Anwendungen hat. Wie wir berichteten, ist Doge in den USA bei Google-Suchanfragen sogar beliebter als Bitcoin.

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Ripple-CEO: Bitcoin gestaltet das Finanzsystem neu

Obwohl er kein Fan von Dogecoin ist, ist Ripple-Chef Garlinghouse optimistisch gegenüber Bitcoin. Er sieht den Anstieg auf 70.000 Dollar als Ausdruck der Inflation, die die Weltwirtschaft erlebt. Die Leute sehen Bitcoin als „Inflationsabsicherung du jour“.

„Wir erleben eine Inflation, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. Wenn die Menschen sich Sorgen machen, weil sie eine Fiat-Währung halten, die sich aufbläht und abwertet, dann überlegen sie sich: „Wie kann ich andere Vermögenswerte halten, die nicht dieselbe inflationäre Dynamik aufweisen?““

Garlinghouse glaubt, dass es mehrere andere Kryptowährungsprojekte gibt, die eine echte Veränderung bewirken. Diese Projekte kämpften gegen ein System, das sich seit Jahrzehnten durch unverantwortliches Gelddrucken auszichnet, aber ein System zu ändern, sei nie einfach.

„Ich denke, wenn man einen Schritt zurücktritt und eine langfristige Perspektive einnimmt … das sind echte Technologien, die unsere Finanzinfrastruktur grundlegend umgestalten, und ich bin sehr optimistisch, was den längerfristigen Horizont anbelangt.“

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