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Ripple-Gründer macht neuen Vorschlag zur Energieeffizienz beim Bitcoin-Mining

Ripple-Vorstandsmitglied Chris Larsen hält die Umstellung des Bicoin-Mining von Proof-of Work auf Proof-of-Stake langfristig für „netto-positiv“
Er hat einen Plan, wie Bitcoin-Miner und deren Investoren von der Umstellung auf PoS profitieren können.

Chris Larsen, der Vorstandsmitglied und Mitgründer von Ripple Labs, hat einen interessanten Vorschlag für Bitcoin-Miner. In seinem jüngsten Blogbeitrag schlägt er vor, dass Bitcoin-Miner vom bestehenden Proof-of-Work-Algorithmus auf den Proof-of-Stake-Algorithmus umsteigen. Er bezeichnet diesen Schritt als positiv für ihre Lebenserwartung.
Die Bitcoin-Blockchain basiert seit langem auf dem Proof-of-Work-Konsens, der die Bitcoin-Transaktionen im Netzwerk absichert. Das Problem: Er verbraucht Unmengen an Strom.

Mehr zum Thema: Ripple co-founder Chris Larsen: Bitcoin should switch to Proof-of-Stake, PoW is outdated

Zum Vergleich: Die Bitcoin-Blockchain verbraucht pro Jahr ebensoviel Strom wie rund 12 Millionen US-Haushalte. Infolgedessen arbeiten auch andere PoW-Plattformen wie Ethereum an einem Übergang zum PoS-Protokoll. Am 10. November veröffentlichte Ripple-Manager Chris Larsen einen Blogbeitrag, in dem er schrieb:

„Die sich unter Klimaexperten abzeichnende Lösung ist, dass der Code von Bitcoin auf einen energiesparenden Konsensalgorithmus umgestellt werden muss, wie er von fast allen anderen nennenswerten Krypto-Protokollen verwendet wird. Während Bitcoin zum Beispiel die Energie von etwa 12 Millionen US-Haushalten pro Jahr verbraucht, würden andere Methoden diesen Wert auf weniger als 100 US-Haushalte senken.“

Der Vorschlag von Larsen dürfte jedoch auf Kritik von Bitcoin-Minern stoßen, die sich bei ihren Einnahmen stark auf PoW verlassen haben. Außerdem haben Bitcoin-Mining-Unternehmen Millionen Dollar in den Kauf weiterer Hardware investiert. Larsen hat jedoch auch für sie einen Vorschlag.

900 Bitcoin Pro Tag an die Miner

Der Ripple-Manager hat einen Verteilungsschlüssel vorgeschlagen, bei dem 900 Bitcoin pro Tag an die Bitcoin-Miner gehen würde. Nach seiner Rechnung bedeutet das, dass etwa 2,1 Millionen zusätzliche Bitcoin bis zum Jahr 2140 verteilt werden müssten.
Er schlägt außerdem einen „am wenigsten störenden Weg“ für die Energieprobleme von Bitcoin vor. Chris Larsen schrieb:

„Erstellen Sie eine Momentaufnahme der aktuellen Hash-Rate der bestehenden Miner und belohnen Sie die Miner dann auf einer anteiligen Hash-Power-Basis. Bereits tätige Miner hätten einfach ein Anrecht auf zukünftige Bitcoin-Belohnungen, ohne dass sie zusätzliche Energie aufwenden oder zusätzliche Investitionen in Mining-Anlagen tätigen müssten.“

Larsen fügte hinzu, dass sein Plan den Minern zusätzliche wirtschaftliche Vorteile und lukrative Gewinne bringen würde. „Zukünftige Belohnungen […] könnten gehalten und in Token umgewandelt werden“, sagt er. Zwar würde der Prozess, diese Pläne im Konsens der Bitcoin-Gemeinschaft umzusetzen, Zeit brauchen. doch die Vorteile würden die Risiken bei weitem überwiegen.

„Diese Vermögenswerte könnten für bestehende Miner extrem lukrativ sein, insbesondere wenn Bitcoin von seinem derzeitigen Klimakatastrophenstatus zu einer wirklich grünen Finanztechnologie der Zukunft wird.“

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