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Ripple-Manager: Wenn XRP eine Bankmünze ist – dann ist Bitcoin eine Drogendealer-Münze

Ripple-Labs-Manager Matt Hamilton sagte, die SEC „bevorzuge“ Kryptowährungen wie XRP gegenüber anderen

Etwa 8% des Bitcoin-Gesamtangebots werden von institutionellen Anlegern gehalten, während es bei XRP weniger als ein Prozent ist

Der Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und Ripple Labs über die Rolle von XRP hat in den letzten Monaten viele Kommentare hervorgerufen. Während einige das Vorgehen der SEC gegen XRP als gerechtfertigt ansehen, kritisieren es viele andere: Die SEC habe ihre Ungleichbehandlung von Kryptowährungen unter Beweise gestellt. Tatsächlich sind viele Akteure in der Kryptobranche überzeugt, die Kommission schone populäre Münzen wie Bitcoin und Ethereum ganz bewusst, während sie gegen andere vorgehe.

Ripple Labs-Manager kritisiert Ungleichbehandlung seitens der SEC

In einem kürzlich geführten Interview wies der Direktor für Entwicklerbeziehungen bei Ripple, Matt Hamilton, ebenfalls auf diese Ungleichbehandlung durch die SEC hin. Er bezog sich dabei auf den Direktor der Abteilung für Unternehmensfinanzierung, William Hinman. Er behauptete, dass insbesondere Hinman auf die gleiche Weise agiert habe.

Darüber hinaus äusserte sich Hamilton über die verschiedenen Stereotypen im Zusammenhang mit XRP. So behauptete er, dass XRP keinen intrinsischen Wert habe. Er sagte, XRP werde meist als „Bankermünze“ betrachtet, die sich auf die Befriedigung der Interessen von Finanzinstituten konzentriere. Außerdem betrachteten viele Kunden die Münze nicht als „echte“ Kryptowährung. Das liege vor allem an den Behauptungen über seine Entwickler, von denen einige besagen, XRP-Entwickler konzentrierten sich mehr auf den Ledger als auf die Kryptowährung selbst.

In Bezug auf den XRP-Ledger sagte Hamilton, dass der Ledger den kompletten Status jedes Kontos im Netzwerk in jedem Block speichere. Finanzinstitute wie die Santander Bank und American Express die die ersten Nutzer der XRP-Münze. Dies geschah vor dem massenhaften Interesse der Institutionen an Bitcoin. Im Gespräch erklärte Hamilton:

„Wenn Sie XRP als Bankmünze bezeichnen, dann ist Bitcoin die Drogendealer-Münze… als Prozentsatz des Gesamtangebots wird mehr Bitcoin von Banken gehalten als XRP in demselben Zeitraum von Banken gehalten wird.“

Institutionen halten weniger als ein Prozent von XRP

Weiter sprach Hamilton über die Doppelmoral der BTC-Fans, die Bitcoins institutionellen Anwendungsfall und Investitionen verherrlichen, während sie XRP aus genau demselben Grund kritisieren. Derzeit halten institutionelle Anleger etwa 8% des Bitcoin-Bestands, aber ihr Engagement in XRP ist geringer als 1%.

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Außerdem sprach Hamilton über die Einstufung von XRP als „dezentralisiert“. Erstens werde die Kryptowährung vollständig vorgemined und verfüge über keinen Mining-Mechanismus. Vor allem gehöre Ripple eine große Menge des gesamten XRP-Bestands. Der Unterschied zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung sei sehr subjektiv. Hamilton erklärte:

„Ripple besaß und betrieb etwa 5% der Knoten im XRP-Ledger… das gibt ihnen keine Macht über den XRP-Ledger. Wenn die Community beschließt, dass sie tatsächlich eine Änderung des XRP-Ledgers will, würde das effektiv Ripples XRP verbrennen.“

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