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SBI plant ersten Krypto-Investmentfonds Japans noch für dieses Jahr

Abhängig vom Erfolg des Projekts erwägt die SBI sogar noch einen zweiten Krypto-Investmentfonds.

Der japanische Finanzkonzern SBI Holdings soll noch für dieses Jahr den ersten Krypto-Investmentfonds Japans planen.

Wie aus einem entsprechenden Bericht von Bloomberg hervorgeht, will die SBI ihren Krypto-Investmentfonds bereits im November auf den Markt bringen, und den japanischen Anlegern damit eine indirekte Möglichkeit anbieten, in Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), XRP und weitere investieren zu können. Tomoya Asakura aus der Gescäftsführung der SBI geht davon aus, dass der Wert des Fonds mehrere Millionen US-Dollar betragen könnte, denn der Finanzkonzern sieht Mindestinvestitionen in Höhe von 1 – 3 Mio. Yen bzw. 9.000 – 27.000 US-Dollar vor.

„Ich möchte, dass die Anleger verstehen, wie nützlich es sein kann, Kryptowährungen und andere Finanzprodukte zusammen in einem diversifizierten Portfolio zu besitzen“, wie Asakura dahingehend ausführt. Dem fügt er an, dass die SBI sogar einen zweiten Krypto-Investmentfonds in Erwägung zieht, falls der erste erfolgreich sein sollte.

Noch ist unklar, ob der Konzern eine Genehmigung von der japanischen Finanzaufsicht FSA erhalten wird, denn die Behörde ist bisher sehr streng, was Investitionen in den Kryptomarkt angeht.

Asakura will mit dem neuen Krypto-Investmentfonds erreichen, dass sowohl die japanische Öffentlichkeit als auch die FSA verstehen, dass Kryptowährungen sinnvolle Ergänzungen für Investmentportfolios sein können, und keine „hochriskanten Spekulationsmittel“ sind. Die Planungen für den Krypto-Fonds sollen bereits seit vier Jahren laufen, wobei sich die SBI einen „anonymen Partner“ ins Boot geholt hat, der bei der Finanzierung helfen soll.

„Die Anleger werden verstehen, dass wir Kryptowährungen nicht als Spekulationsmittel sehen“, wie sich Asakura im Vorfeld zuversichtlich zeigt.

Die japanische Regierung bemüht sich darum, die Kryptowährungen auf globaler Ebene zu regulieren. Wie Cointelegraph im Juli berichtet hatte, will das Finanzministerium neue Fachkräfte einstellen, um mit der weltweit agierenden Kryptobranche Schritt halten zu können.

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