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SEC genehmigt Volt Equity´s Kryptoaktien-ETF – kommt nun ein Bitcoin-ETF?

Als ersten ETF überhaupt hat die SEC den Volt Equity´s Kryptoaktien-ETF an der New Yorker Börse unter dem Ticker „BTCR“ zugelassen.
Der Fonds wird in Unternehmen investieren, die Bitcoin und die Blockchain-Industrie unterstützen. 

Die US-Börsenaufsicht SEC hat erstmals einen Krypto-ETF zugelassen – den Volt Crypto Industry Revolution and Tech ETF mit dem Ticker „BTCR“.

In einem SEC-Prospekt, der am 1. Oktober veröffentlicht wurde, erklärte die Kommission, dass der Fonds nicht direkt in Krypto investieren wird. Stattdessen wird der Volt Equity´s in Unternehmen investieren, die Bitcoin und die Bitcoin-Blockchain-Industrie unterstützen.

Das ist in der Tat ein großer Schritt auf dem Weg zum Kryptohandel in den USA. Die Zulassung erfolgte vor dem Hintergrund der zunehmenden Nachfrage von Anlegern nach einer höheren Anerkennung im Mainstream-Handelssystem. Außerdem gab es in den USA bisher keine Zulassung für ETFs mit direktem Engagement in Bitcoin. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC zögert mit der Zulassung von ETFs, da sie der Meinung ist, dass der Anlegerschutz nicht ausreicht. SEC-Chef Gary Gensler betonte die Notwendigkeit eines Rahmens für die ETF-Regulierung, bevor es zu einer Zulassung kommen könne.

Volt Bitcoin ETF

Der neu zugelassene Volt-ETF wird in den USA und auch in ausländische Unternehmen in diesem Bereich investieren, die im Prospekt als Bitcoin Industry Revolution Companies definiert werden.

Laut Prospekt handelt es sich bei Bitcoin Industry Revolution Companies um Unternehmen, die im vergangenen Jahr einen großen Prozentsatz ihres Nettovermögens in Bitcoin gehalten haben. Außerdem handelt es sich bei diesen Unternehmen um Firmen, bei denen ein Großteil der Einnahmen in den letzten zwölf Monaten direkt aus dem Mining, der Kreditvergabe, den Transaktionen in Bitcoin oder der Herstellung von Bitcoin-Mining-Equipment stammt. Kanadische ETFs, private Fonds und GBTC gehören jedoch nicht zu diesen Unternehmen.

Unter normalen Umständen wird der Volt Bitcoin ETF mindestens 80% seines Nettovermögens in Bitcoin Industry Revolution Companies und Technology Companies investieren. Der Prozentsatz wird auch in Optionen auf die ausgewählten Unternehmen und ETFs mit einem Engagement in diesen Unternehmen fließen. Was den verbleibenden Prozentsatz des Nettovermögens anbelangt, erklärt der SEC-Prospekt:

„Der Rest des Nettovermögens des Fonds, der zur Erfüllung des oben genannten 80%-Tests verwendet wird, wird in Technologieunternehmen investiert, und auch mindestens 15% des Nettovermögens des Fonds werden in Technologieunternehmen investiert.“

Technologieunternehmen sind laut SEC-Bericht Unternehmen, die mindestens 50% ihres Umsatzes mit Technologie-Hardware, -Software und/oder -Produkten erzielen, die selbst entwickelte Prozessorchips oder KI-Chips nutzen. Darüber hinaus kann der Fonds bis zu 20% seines Portfolios auf ein breites Aktienmarkt-Engagement ausrichten.

Galaxy Digital und Investco legen zwei Krypto-ETFs auf

Im vergangenen Monat ging die Investmentgesellschaft Invesco eine Partnerschaft mit Galaxy Digital für Krypto-ETFs ein. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurde eine Reihe von Krypto-ETFs aufgelegt, zwei davon gemeinsam. Es handelt sich um den Invesco Alerian Galaxy Crypto Economy ETF (SATO) und den Invesco Alerian Galaxy Blockchain Users and Decentralized Commerce ETF (BLKC).

Angesichts der grassierenden Ransomware- und anderer Cyber-Kriminalität erwägt die Regierung Biden eine weitreichende Durchführungsverordnung zur Regulierung von Kryptowährungen. Aus zuverlässigen Quellen ist zu erfahren, dass die vorgeschlagene Richtlinie die Behörden damit beauftragen würde, Vorschläge zur wirtschaftlichen Innovation und finanziellen Regulierung zu unterbreiten.

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