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SEC verschiebt Anträge über „direkte“ Bitcoin-ETFs von Bitwise und Grayscale

Die US-Börsenaufsicht verschiebt ihre Entscheidungen zu den beiden Bitcoin-Indexfonds auf Anfang Februar.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat ihre anstehenden Entscheidungen zu zwei „direkten“ Bitcoin-Indexfonds (ETFs) erneut aufgeschoben.

Wie die SEC dementsprechend in dieser Woche mitgeteilt hat, werden die Prüfungsfristen der Anträge für einen auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds von NYSE Arca/Bitwise und Grayscale jeweils verlängert.

Die Börsenaufsicht will nun bis zum 1. Februar ein Urteil über den Bitwise Bitcoin ETP Trust fällen, die Prüfung des Grayscale Bitcoin Trust Bitcoin ETFs soll wiederum bis zum 6. Februar abgeschlossen werden.

„Die Kommission erachtet es als sinnvoll, längere Prüfungsfristen für die Entscheidungen über die beantragten Einführungen, und damit einhergehenden Regulierungsänderungen, einzuräumen, damit diese sorgfältig abgewogen können und Feedback eingeholt werden kann“, so die SEC in ihrer Begründung.

Wie zuvor berichtet, hatte die Vermögensverwaltung Bitwise Asset Management am 14. Oktober bereits ihren direkten Bitcoin-ETF beantragt, der den Investoren Zugang zu „tatsächlichen BTC“ ermöglichen soll, anstatt dass diese über einen Indexfonds nur in Bitcoin-Futures oder andere Derivate investieren können. Den eigenen Bitcoin-Futures-ETF hatte die Firma im November schon wieder vom Markt genommen, da es inzwischen eine Fülle vergleichbarer Produkte gibt.

Die große Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale, die mehr als 45,6 Mrd. US-Dollar in Krypto-Investitionsprodukten verwaltet, hatte am 19. Oktober wiederum ersucht, ihren marktführenden Bitcoin-Investmentfonds in einen ETF umzuwandeln.

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