Kategorien
News

Sergey Nazarov von Chainlink: Institutionelle DeFi werden 2022 von Banken und NFTs angeheizt werden

Laut Sergey Nazarov, Mitgründer von Chainlink, steht 2022 ein massives Wachstum des institutionellen DeFi an, das von Banken und der aufblühenden NFT-Branche unterstützt wird.
Regulatorische Hürden und unzureichende Sicherheitskonfigurationen stehen dem Erfolg der Branche im Weg.

Sergey Nazarov, Mitgründer von Chainlink, ist davon überzeugt, dass 2022 eine größere institutionelle Akzeptanz des dezentralen Finanzwesens (DeFi) zu erwarten ist als in den vergangenen Jahren. Diese Ansicht äußerte er im Gespräch mit Solana-Mitgründer Anatoly Yakovenko während eines virtuellen Kamingesprächs auf der Solana Breakpoint Konferenz in Lissabon, Portugal.

Nazarov erwartet, dass „die meisten Unternehmen, Banken und Händler ihre Beziehungen zu privaten und institutionellen Kunden nicht verlieren wollen“. Zusätzliches DeFi-Wachstum wird, wie er sagt, durch Banken und den florierenden Markt für nicht-fungible Token (NFT) kommen.

„Ich erwarte, dass eine Reihe von Dingen rund um die DeFi-Rückgabe über Ihre Bank, den Kauf von NFTs über einen bestehenden Marktplatz oder ein bestehendes Universum von Web 2.0-Tools in Betrieb gehen werden.“

Institutionelle Anleger und das DeFi-Ökosystem

Mehr noch, er prognostiziert einen Fluss von verschiedenen Sicherheiten in der Chain und auch neue Märkte für Versicherungsprodukte.

„Ich denke, die Welt wird irgendwann – wahrscheinlich im Jahr 2022 – erkennen, dass es diesen großen Markt namens DeFi gibt.“

Doch die Branche in diesem Jahr bereits große Fortschritte gemacht. Laut DeFi Pulse hat der Sektor jetzt einen Gesamtwert von 113 Milliarden Dollar, was einen massiven Anstieg gegenüber den 26 Milliarden Dollar vom Januar bedeutet. Dieser Anstieg, so Nazarov, kann teilweise PayPal zugeschrieben werden. Der Zahlungsdienstleister sorgte Anfang des Jahres für Schlagzeilen, als er eine Funktion für den Kryptohandel anbot.

„Wenn PayPal seine Nachforschungen angestellt und beschlossen hat, diese Art von Web 2.0-Interaktion mit Kryptowährungen zuzulassen, warum um alles in der Welt glauben Sie dann nicht, dass Ihre Nutzer zu Ihnen kommen und auch mit Custody, DeFi etc. interagieren wollen?“

Auch Ripple ist der Meinung, dass das Angebot von Kryptohandel-Dienstleistungen nur dazu führt, dass Kunden mehr DeFi-Funktionen wie Staking und Yield Farming nutzen wollen. Aus diesem Grund ist das Fintech-Unternehmen bereits dabei, Finanzinstituten die Möglichkeit zu geben, solche Dienstleistungen über einen neu einzuführenden „Liquidity-Hub“ anzubieten.

Mehr zum Thema: Ripple startet neuen Dienst „Liquidity-Hub“ mit umfassendem Angebot für Finanzdienstleister

Die Kehrseite der Medaille

Doch auch wenn es Anzeichen für eine glänzende Zukunft gibt, steht die DeFi auf ihrem Weg zur Größe noch immer vor vielen regulatorischen Einschränkungen. Gesetzgeber und Regulierungsbehörden beobachten die Entwicklung mit Argusaugen.

Gary Gensler, Vorsitzender der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, hat bei mehreren Gelegenheiten eine stärkere regulatorische Überwachung der Branche gefordert. Er argumentierte, dass solche Plattformen wahrscheinlich Myriaden von nicht registrierten Wertpapieren beherbergen. Letzten Monat warnte Gensler, dass DeFi nicht gut enden werde, falls es keinen angemessenen Anlegerschutz gibt.

Mehr zum Thema: SEC-Vorsitzender Gary Gensler: DeFi birgt Risiken für Krypto-Investoren

Aber nicht nur die Regulierung scheint die Branche zu plagen, auch Sicherheitsmängel sind eine Bedrohung, wie die von Hackern gestohlenen Millionen zeigen. bZx und Cream Finance gehören zu den jüngsten Opfern, die jeweils 55 und 117 Millionen Dollar verloren haben.

Der Beitrag Sergey Nazarov von Chainlink: Institutionelle DeFi werden 2022 von Banken und NFTs angeheizt werden erschien zuerst auf Crypto News Flash.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.