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Shanghai nimmt das Metaverse in seinen Fünfjahresplan zur Entwicklung elektronischer Informationen auf

Shanghai dokumentiert sein Interesse am Metaverse, indem es ein entsprechendes Projekt in den kommenden Fünfjahresplan aufgenommen hat.
Tausende von in China ansässigen Unternehmen haben Interesse an der neuen Technologie, trotz mehrfacher staatlicher Warnungen vor Gefahren.

Shanghai, die bevölkerungsreichste Stadt Chinas, hat in ihrem am 30.12.2021 veröffentlichten Fünfjahresplan auch ein Metaversum-Projekt aufgenommen. Fünfjahrespläne werden von den chinesischen Ministerien und lokalen Behörden erarbeitet. Bislang gab es in China 14 solcher Pläne. Der neueste Fünfjahresplan ist der einzige, in dem die Begriffe „Blockchain“ und „Metaversum“ vorkommen.
Die städtische Kommission für Wirtschaft und Informationstechnologie in Shanghai führt das Metaversum in den Entwicklungsplänen für die elektronische Informationsindustrie als eine der vier zu erforschenden Sphären auf.

Shanghai nennt Metaverse-Entwicklungspläne

In einer Mitteilung der Kommission heißt es, man wolle die Anwendung des Metaversums in Bereichen wie öffentlicher Dienst, Geschäftsbüros, soziale Unterhaltung, industrielle Fertigung, Produktionssicherheit und elektronische Spiele fördern. Darüber hinaus will die Kommission die weitere Erforschung und Entwicklung der zugrundeliegenden Technologien fördern, darunter Sensoren, Echtzeit-Interaktionen und die Blockchain-Technologie. Konkrete Zeitpläne für diese Leistungen wurden jedoch nicht genannt.
„Metaverse“ ist zu einem der neuesten Schlagworte geworden, da es das Potenzial hat, die nächste Generation des Internets zu prägen. Die Technologie hat so viel Aufmerksamkeit auf ihre Möglichkeiten gelenkt, dass sogar der Social-Media-Riese Facebook sich in „Meta“ umbenannt hat. Anfang dieses Monats sagte Microsoft-Gründer Bill Gates voraus, dass die meisten beruflichen Meetings schon in den nächsten 2 bis 3 Jahren im Metaverse stattfinden werden.
China hat sich immer sehr für neue Technologien interessiert, auch wenn es sich manche, wie die Kryptowährungen nicht zueigen macht. Doch die Entwicklung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung ist von allen gleichartigen Projekten am weitesten fortgeschritten. Das Land hat auch eine digitale biometrische Hardware-Wallet für den kommenden virtuellen Yuan entwickelt.
Nun nimmt das Interesse am Metaverse zu. In dieser Woche hat das in Peking ansässige Technologieunternehmen Baidu nach eigenen Angaben die erste Metaverse-Konferenz des Landes abgehalten. Die Veranstaltung lenkte die Aufmerksamkeit der Entwickler auf die Metaverse-App des Unternehmens, XiRang, die in den nächsten sechs Jahren vollständig eingeführt werden soll. Weitere chinesische Unternehmen, die intensiv an der Entwicklung von Metaverse-Technologien arbeiten, sind das Tech-Unternehmen Tencent und der E-Commerce-Riese Alibaba. Darüber hinaus haben mehr als 1.000 Unternehmen in China Zehntausende von Metaverse-Markenanmeldungen eingereicht.

Mehr zum Thema: Chinesische Firmen wollen Markenschutz im Metaverse – trotz Zentralbank-Warnung

Skepsis seitens Zentralbank und staatlicher Medien

All das geht vor sich, obwohl die People’s Bank of China im November eine Warnung vor genau diesem Metaverse und vor nicht-fungiblen Token (NFTs) ausgesprochen hat. Auch die staatlichen Medien des Landes haben mehrere Beiträge zu dem Thema veröffentlicht, in denen allerdings überwiegend die Betrugsgefahr hervorgehoben wird.
Winston Ma, außerordentlicher Professor für Recht an der New York University, hält neue Regeln für das Metaverse für wahrscheinlich. Ma sagt, der Grund dafür sei, dass bestimmte Aspekte des Metaversums mit Kryptowährungen und NFTs zusammenhängen, die beide in China nicht wohlgelitten sind, jedenfalls, was das kommunistische Regime betrifft.

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