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Steile These des Cardano-Gründers: Hoskinson glaubt, KryptoWährung wird den Afghanen helfen

Cardano-Gründer Charles Hoskinson glaubt, dass Kryptowährungen eine wichtige Rolle im Krieg gegen die Taliban in Afghanistan spielen können.
Das Land hat Kryptowährungen schnell angenommen und rangiert auf Platz 20 des Chainalysis Global Crypto Adoption Index 2021.

„Kryptowährungen werden eine größere Rolle in Afghanistan spielen […] im Krieg gegen die Taliban-Kräfte.“ Das erwartet Cardano-Gründer Charles Hoskinson. Offenbar hat er noch nicht mitbekommen, dass der Krieg nun mit dem Abzug der letzten US-Soldaten vorbei ist. Jedenfalls ist er zuversichtlich, dass Kryptowährungen ein wichtiges Wertaufbewahrungsmittel sein werden und die finanzielle Privatsphäre der Afghanen bewahren werden. Das gelte insbesondere in Anbetracht des Abzugs der US-Streitkräfte und der Machtübernahme der Taliban. Seitdem überwachen die Taliban jeden Schritt der Bürger, einschließlich ihrer Finanzen und Social-Media-Aktivitäten, erklärte er am Mittwoch in einem Interview mit CNBC:

„Das digitale Leben der Afghanen steht nun auf dem Prüfstand; die letzten zwei Jahrzehnte werden von einem Regime überprüft, das mit Schikanen, Gefängnis und dem Tod droht, wenn man seine Meinung auf eine Weise äußert, die nicht mit seinen regressiven Ansichten übereinstimmt“

Es gibt nur wenige konkrete Angaben darüber, wie digitale Währungen der afghanischen Gemeinschaft zugute kommen werden. Die Einführung von Blockchain-Technologien, die die Privatsphäre schützen, würde sie jedoch vor der Überwachung der persönlichen Finanzen durch die Taliban schützen.

Kryptowährungen erlösen Afghanistan

Außerdem können digitale Vermögenswerte das stark vom Bargeld abhängige Land vor der Inflation schützen. Einigen Finanzanalysten zufolge ist eine Hyperinflation in Afghanistan sehr wahrscheinlich. Einer der vielen Gründe dafür ist eine Störung der Finanzmärkte und der Zahlungsmechanismen nach der Machtübernahme durch die Taliban aufgrund von „Tod, Inhaftierung oder Rückzug eines großen Teils der Bevölkerung in ein Versteck und der Rückzug von Frauen aus dem Arbeitsleben“, so die Analysten.

Die afghanische Währung, der Afghani (AFN), hat seit der Übernahme der Hauptstadt Kabul durch die Taliban bereits heftige Kursturbulenzen erlebt. Darüber hinaus wurden lokale Bankkonten eingefroren. Letzte Woche hat auch Western Union seine Dienste im Land bis auf weiteres eingestellt. All diese Maßnahmen haben zur Folge, dass afghanische Bürger ihre Vermögenswerte nur noch eingeschränkt ins Ausland transferieren können. Das Unternehmen sagte in einer Erklärung:

„Western Union hat Verständnis für den dringenden Bedarf der Menschen, Geld zu erhalten, und wir sind entschlossen, den Betrieb für unsere Kunden in Afghanistan wieder aufzunehmen, sobald es die Umstände erlauben.“

Verstärkte Einführung von Kryptowährungen in Afghanistan

Berichten zufolge haben viele gemeinnützige Organisationen begonnen, Spenden in Kryptowährungen anzunehmen. Dazu gehören Hearts & Homes for Refugees und Code to Inspire. Dies hat den Afghanen geholfen, Grundbedürfnisse, Bildung und medizinische Hilfe zu erhalten.

Darüber hinaus hat die Verbreitung von Kryptowährungen in Afghanistan in den letzten Jahren zugenommen. Laut Chainalysis Global Crypto Adoption Index 2021 rangiert das Land nun auf Platz 20. Andere Entwicklungsländer wie Venezuela, Pakistan, Vietnam und die Philippinen sind ebenfalls weit oben platziert. Dies deutet darauf hin, dass Länder mit schlechter Finanzinfrastruktur digitale Vermögenswerte als funktionierende Alternative zu ihren kollabierenden einheimischen Währungen nutzen.

Dennoch glaubt Hoskinson, dass auch die Taliban digitale Vermögenswerte annehmen könnten. Krypto-Vermögenswerte könnten zur Finanzierung ihrer Operationen im Land oder zur Beschaffung von Finanzmitteln aus externen Quellen verwendet werden.

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