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Studie: Die weitaus meisten Bitcoin werden von nur 0,01% der Bitcoin-Anleger gehalten

Eine neue Studie enthüllt, dass nur 0,01% aller Bitcoin-Anleger den allergrößten Teil des im Umlauf befindlichen Bitcoin-Bestands kontrollieren.
Laut der Studie schafft dieser Grad der Monopolisierung Risiken, die das System, den Preis und die Akzeptanz von Bitcoin.

Nur 0,01% der Bitcoin-Anleger kontrollieren 27% der derzeit 18,9 Millionen im Umlauf befindlichen Bitcoin. Dies geht aus einer kürzlich durchgeführten Studie des National Bureau of Economic Research (NBER) hervor. Dieses Hundertstel Prozent besteht aus etwa 10.000 Bitcoin-Konten, die zusammen fünf Millionen Bitcoin halten, nach aktuellem Kurs etwa 232 Millionen Dollar.
Selbst in den USA, der Nation, in der es die größte Vermögensungleichheit des Jahrzehnts gibt, hat andere Zahlen für dieselbe Art von Analyse. Nach Angaben der Federal Reserve Bnak besitzt dort 1% Prozent der Haushalte etwa ein Drittel des gesamten Vermögens.

Bitcoin-Holding wird von verschwindender Minderheit beherrscht

Es ist das erste Mal, dass eine Studie alle Bitcoin-Transaktionen in den über 13 Jahren seit der Existenz der Kryptowährung kartiert und analysiert hat. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der extreme Monopolisierungsgrad bei Bitcoin zwei Gefahren birgt: Erstens ein hohes systemisches Risiko für das gesamte Netzwerk. Zweitens hat eine extrem kleine Zahl Anleger den bei weitem größten Einfluss auf die Preisbewegungen und die Akzeptanzrate der Digitalwährung.
„Trotz der 14 Jahre, die es Bitcoin bereits gibt, und trotz des Hypes, den er ausgelöst hat, handelt es sich immer noch um ein sehr konzentriertes Ökosystem“, sagt eine der an der Studie beteiligten Wissenschaftlerinnen über Bitcoin.
Die 2018 vorgestellte Open-Source-Software Bitcoin sollte eine digitale Form des Geldes unterstützen, die ohne Aufsicht funktioniert. Jeder kann die Software herunterladen, einen Knotenpunkt aufsetzen und die digitale Währung „schürfen“ –theoretisch. Die Realität zeigt jedoch eine extreme Zentralisierung. Die meisten Akteure, die mit Kryptowährungen handeln, tun dies an speziellen Krypto-Börsen. Darüber hinaus sind die Kosten für das Schürfen – „Mining“ – von Bitcoin für die meisten Nutzer untragbar geworden, so dass es nur noch von einigen wenigen finanzstarken Unternehmen betrieben wird.

90% aller Bitcoin-Transaktionen sind unwirtschaftlich

Bitcoin-Anleger haben ihr Vermögen in ungeahnte Höhen getrieben, da der Kurs von 5.000 Dollar im März 2020 auf fast 70.000 Dollar im November 2021 gestiegen ist. Auch die Zahl der Langzeit-Investoren hat sich verdoppelt, weil viele finanzstarker Investoren auf den Zug aufgesprungen sind. Dazu gehören die Milliardäre Elon Musk und Mark Cuban, der Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones und Prominente wie die Schauspielerin Maisie Williams.
Dennoch stellt die Studie fest, dass etwa 90% der Bitcoin-Transaktionen aus zwei unwirtschaftlichen Aktivitäten hervorgehen. Die erste stammt aus der Verarbeitung von Transaktionen und die zweite aus Transaktionen, die von Nutzern, die Anonymität suchen, zwischen einzelnen Wallets vorgenommen werden.
Bei den verbleibenden 10% oder dem „echten Volumen“, wie die Studie es nennt, dominiert der Handel. Transaktionen, an denen Börsen und Händler beteiligt sind, machten etwa 75% dieses „echten Volumens“ aus, heißt es in der Studie weiter. Durch Kriminalität wie Betrug und illegales Glücksspiel bedingte Transaktionen machen weniger als 3%  des „echten Volumens“ aus.

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