Kategorien
News

Suche nach Satoshi Nakamoto geht weiter – Peter Thiel hat angeblich eine heiße Spur zu seiner Identität

Im Februar 2000 hielt Peter Thiel an einem Strand in Anguilla ein Treffen mit etwa 200 Personen ab, darunter auch die Gründer von E-Gold.
Thiel glaubt, dass Satoshi bei diesem Treffen anwesend war.

Bitcoin wird derzeit mit mehr als einer Billion Dollar bewertet. Der anhaltende Anstieg seines Wertes wirft Fragen nach der „Grauen Eminenz“ hinter dem Projekt auf. In einer kürzlich abgegebenen Erklärung des PayPal-Mitgründers Peter Thiel auf der Kryptowährungskonferenz in Miami gab er bekannt, dass er einen Hinweis auf Satoshi Nakamoto hat, den mysteriösen Bitcoin-Erfinder. Im Februar 2000 hatte sich Thiel mit etwa 200 Gästen, darunter die Gründer von E-Gold, an einem Strand in Anguilla getroffen. E-Gold war eine digitale Goldwährung, die 2007 zusammenbrach, nachdem das US-Justizministerium gegen die Verantwortlichen Anklage erhoben hatte. Bei dem Treffen ging es darum, Ideen und Strategien zu entwickeln, um die Zentralbank herauszufordern. Auf der Krypto-Konferenz in Miami erwähnte Thiel, dass seine Theorie zur Identität von Nakamoto darin bestehe, dass er bei dem Treffen mit den E-Gold-Gründern anwesend war.

„Wir haben die Revolution gegen die Zentralbanken am Strand von Anguilla begonnen. Wir wollten PayPal mit E-Gold interoperabel machen und alle Zentralbanken in die Luft jagen.“

Thiel glaubt, dass Bitcoin eine bessere Version von E-Gold ist, und seine Anonymität bedeute vermutlich, dass Nakamoto auf dem Misserfolg des digitalen Goldes aufgebaut hat.

„Bitcoin war die Antwort auf E-Gold, und Nakamoto lernte, dass man anonym sein musste und keine Firma haben durfte.“

Trammell glaubt nicht, dass Satoshi Nakamoto an E-Gold beteiligt war

Viele Krypto-Enthusiasten glauben nicht, dass Nakamoto zu den E-Gold-Gründern gehörte; einer von ihnen ist Justin D. Trammell. Trammell war eine der Wenigen, die die früheste Version von Bitcoin heruntergeladen hatten und mit dem Mining begonnen haben. In einem seiner Interviews verriet er, dass Nakamoto gleich nach dem Start von Bitcoin Rückmeldungen zu dem Projekt erhielt, um es zu verbessern. Trammell – Computersicherheitsforscher und Spezialist für Cyber-Sicherheit ist, schlug ein paar Verbesserungen an Bitcoin vor und wurde dafür von Nakamoto belohnt. Er hält es für es unwahrscheinlich, dass Nakamoto zuvor an einem anderen e-Cash-Projekt gearbeitet hat.

„Ich bin mir nicht sicher, aber wahrscheinlich nicht. Es scheint, als hätten sie viele verschiedene Technologien und Konzepte zusammengeführt, um Bitcoin zu schaffen. Ich bin mir nicht sicher, ob man diese Art von Klarheit und Unvoreingenommenheit haben könnte, wenn man vorher speziell an digitalen Währungen gearbeitet hätte. Ich denke, Sie hätten eine Außenperspektive gebraucht.“

Er fügte hinzu, dass Nakamoto sich mehr auf die Lösung eines sozialen als eines technischen Problems konzentrierte. Thiel sagte aber auch, dass er keine großen Anstrengungen unternommen habe, um die Identität von Nakamoto aufzudecken. Er erklärte, dass bestimmte Regierungen ihn wohl verhaften wollten, falls die Identität von Nakamoto aufgedeckt wird. Deshalb sind viele der Meinung, dass der Bitcoin-Erfinder weiterhin anonym bleiben sollte. Coinbase hatte auch die Befürchtung, dass die Aufdeckung der Identität einen massiven Einbruch des Bitcoin-Preises verursachen kann. Es wird gemunkelt, dass Nakamoto über 1 Million Bitcoins besitzt, und wenn diese transferiert würden, gäbe es eine Hyperinflation im Markt.

Der Beitrag Suche nach Satoshi Nakamoto geht weiter – Peter Thiel hat angeblich eine heiße Spur zu seiner Identität erschien zuerst auf Crypto News Flash.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.