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Swisscom wird Oracle-Nodebetreiber bei Chainlink

Durch die Teilnahme am Chainlink-Netzwerk als Nodebetreiber will Swisscom helfen, die Weiterentwicklung der Kryptobranche voranzutreiben.

Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom will sich dem Oracle-Netzwerk von Chainlink als Nodebetreiber anschließen.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung hervorgeht, wird der größte schweizerische Telekommunikationsanbieter im Rahmen eines Pilotprojekts als Oracle-Nodebetreiber im Netzwerk von Chainlink mitwirken, und damit in den Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) vorstoßen.

„Zuverlässige Off-Chain-Daten für dezentralisierte Netzwerke verfügbar zu machen, ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Kryptobranche“, wie Dominic Vincenz, der Fintech-Innovationsmanager von Swisscom Digital Business, in diesem Zusammenhang erklärt.

Die Swisscom sieht großes Potenzial in den DeFi angesichts der Tatsache, dass „Transaktionen, Verträge und Vermögenswerte zunehmend auf Blockchain-Infrastrukturen wandern“. Obwohl das Schweizer Unternehmen zunächst nur als Nodebetreiber bei Chainlink mitwirken wird, lässt die Abteilung für Digital Business ein weiterreichendes Engagement offen, denn „noch ist keine Ende in Sicht, was die Entwicklung Dezentralisierter Finanzdienstleistungen angeht“.

Cointelegraph hatte im Juli berichtet, dass Chainlink mittlerweile knapp 1,4 neue Partnerunternehmen pro Tag einbindet. Allein 300 Krypto-Unternehmen haben sich dem Oracle-Netzwerk in diesem Jahr bereits angeschlossen. Dazu gehören neben dem Krypto-Datendienst Coin Metrics andere Dienstleister, die der Plattform durch den Einsatz von Smart Contracts beträchtliche Summen einspielen könnten.

Die Swisscom, die zu 51 % der Schweizer Regierung gehört, beschäftigt mehr als 19.000 Mitarbeiter und hat mehr als 6 Mio. Kunden.

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