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Thailand: Unternehmensaktie steigt um 7.000% nach Einstieg ins Bitcoin-Mining

Die Aktie des thailändischen Unternehmens Jasmine Technology ist nach dem Einstieg in das Bitcoin-Mining seit Jahresbeginn um fast 7.000 Prozent gestiegen.
Trotz der Spekulationen über eine Verschärfung der Krypto-Vorschriften im Land ist der Chef des Unternehmens zuversichtlich, dass seine Krypto-Aktivitäten davon unberührt bleiben werden.

Ein thailändisches Technologieunternehmen hat mit seinem Vorhaben, ins Bitcoin-Mining einzusteigen, eine rekordverdächtige Aktienrallye hingelegt. Jasmine Technology Solution PCI hatte seinen Anlegern den neuen Geschäftszweig erst vor fünf Monaten angekündigt. Damals lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 30.000 Dollar, während er heute um die 50.000 Dollar liegt. Obwohl das Mining bis jetzt gerade einmal acht Bitcoin eingebracht hat, sind die Aktien des Unternehmens seit Juli drastisch gestiegen.

Die Aktien sind seit Jahresbeginn um fast 7.000% gestiegen, was für alle Beteilgten eine Überraschung darstellte. Laut Bloomberg-Daten ist dieser Sprung einer der größten unter den Tech-Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens 2 Milliarden Dollar.

„Die starke Reaktion der Investoren hat unsere Erwartungen übertroffen,“ sagte Vorstandschef Soraj Asavaprapha in einem Interview. „Wir sind optimistisch, was unsere neue Ausrichtung angeht, auch wenn dies erst der Anfang ist.“

Mining-Betrieb soll ausgeweitet werden

Seit der Aufnahme des Betriebs vor einigen Monaten hat Jasmine Technology 325 Krypto-Mining-Rigs verwendet. Das Unternehmen plant, seinen Betrieb im nächsten Jahr zu auszuweiten und bis zu 98 Millionen Dollar in neue Mining-Hardware zu investieren.  Bis Ende 2022 sollen 80% des Unternehmenumsatzes aus dem Bitcoin-Mining stammen.

Jasmine Technology ist eines von vielen thailändischen Unternehmen, die sich für Investitionen in Kryptowährungen entschieden haben. Ein weiteres Unternehmen, das sich neuerdings im Bitcoin-Mining versucht, ist der Haushaltgeräte-Hersteller AJ Advanced Technology. Letzten Monat erwarb die Siam Commercial Bank eine Mehrheitsbeteiligung an BitKub – eine der wenigen lizenzierten Kryptobörsen in Thailand. Diesen Monat investierte die Kasikornbank in ein führendes thailändisches Beratungs- und Investitionsunternehmen für digitale Vermögenswerte.

In letzter Zeit haben thailändische Investoren, insbesondere aus der jüngeren Generation, ein wachsendes Interesse an digitalen Vermögenswerten gezeigt. Die vor Ort lizenzierten Krypto-Börsen haben ihrerseits neue Rekordumsätze verzeichnet. Nach Angaben der thailändischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde stieg der Umsatz an sieben lokal lizenzierten Börsen im November auf 6,58 Milliarden Dollar.

Folglich hat sich die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden auf diese Einrichtungen verlagert, und es wurden strengere Vorschriften erlassen. So wurde beispielsweise gegen Binance Strafanzeige erstattet, weil es ohne Lizenz in Thailand tätig war. Die thailändische Zentralbank warnte letzten Monat vor strengeren Vorschriften zum Schutz der Anleger und des thailändischen Finanzsystems.

Jasmine Tech sieht Krypto-Regulierung gelassen

„Wir haben noch nicht viel Kenntnis der Fundamentaldaten des Unternehmens, den Bewertungen und den Umsatzprognosen, da das Bitcoin-Mining in Thailand sehr neu ist,“ sagte Wilasinee Boonmasungsong, Analyst bei Globlex Securities Co. in Bangkok.

„Es wurde von den Anlegern als Pionier des Landes begrüßt, aber es besteht ein gewisses regulatorisches Risiko.“

Soraj ist jedoch zuversichtlich, dass die thailändischen Richtlinien keinerlei Auswirkungen auf Jasmine Technology haben werden, da das Unternehmen digitale Token außerhalb Thailands verkaufen kann. Darüber hinaus werde der Mining-Betrieb profitabel bleiben, solange Bitcoin über 30.000 Dollar bleibt, sagt er.

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