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Time nimmt Ethereum-Gründer Buterin in Liste der einflussreichsten Personen auf

Vitalik Buterin reiht sich neben bekannten Namen wie Billie Eilish, Simone Biles, Elon Musk und Alexey Nawalny ein.

Das Time Magazine hat den Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin neben Politikern, Künstlern und Aktivisten auf ihre Liste der einflussreichsten Menschen des Jahres gesetzt.

In der Kategorie „Innovation“ ist Buterin an der Seite von einflussreichen Unternehmern wie Nvidia-Chef Jensen und Huang und Tesla-Chef und Dogecoin (DOGE) Fürsprecher Elon Musk aufgeführt. Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian hebt in seinem Steckbrief zu Buterin allen voran dessen Rolle bei der Gründung von Ethereum hervor, die besonders in den letzten Monaten zum Tragen kommt, da das Blockchain-Netzwerk inzwischen mehr als 400 Mrd. US-Dollar schwer ist, und viel beachtete Innovationen wie die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) und NFTs maßgeblich vorangebracht hat.

„Eine Person alleine hätte sich die ganzen Anwendungsmöglichkeiten für Ethereum nie ausdenken können, aber es brauchte eine Person, die den Anstoß gegeben hat“, so Ohanian über Buterin. Und weiter: „Damit wurde die Tür zu einer neuen Welt geöffnet, und die Blockchain-Technologie konnte auf völlig neue Art und Weise eingesetzt werden.“

Das renommierte Time Magazine öffnet sich zuletzt immer mehr für Krypto und Blockchain, mittlerweile sogar im eigenen Haus. So hatte das Magazin erst im März einen neuen Finanzdirektor gesucht, der unter anderem firm im Umgang „mit Bitcoin und Kryptowährungen“ sein soll. Zudem wurden von der Redaktion drei NFTs veräußert, die von früheren Titelseiten inspiriert wurden.

Einen Monat später hat die Time-Webseite dann auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode für digitale Abonnements eingebunden. In Zusammenarbeit mit der Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale hält die Time sogar selbst Bitcoin (BTC), die im Rahmen einer digitalen Videoserie eingenommen wurden.

„Time hat noch viel mehr mit Kryptowährungen vor“, wie Präsident Keith Grossman dementsprechend vor einigen Tagen im Interview verriet.

Das 1923 gegründete Nachrichtenmagazin hat in den USA einen ähnlichen Stellenwert wie Der Spiegel in Deutschland. Mit mehr als 20 Mio. Abonnenten auf der ganzen Welt hat die Berichterstattung des Mediums weitreichenden Einfluss.

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