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Top-Wissenschaftler von der Cornell Universität gibt Bitcoin nicht mehr lange

Bitcoin könnte durchaus in naher Zukunft verschwinden, denn seine Blockchain-Technologie sei nicht sehr effizien, sagt führender Wissenschaftler der New Yorker Cornell University.
Er hält die Blockchain-Technologie an sich jedoch für vielversprechend, und das dezentrale Finanzwesen könne die Zukunft des gesamten Finanzwesens umgestalten.

„Bitcoin selbst wird sich möglicherweise nicht mehr lange halten“, sagt Eswar Prasad, Senior-Professor an der Cornell University und prominenter Autor. Er begründet seine Äußerung damit, dass Bitcoins Nutzung der Blockchain-Technologie nicht sehr effizient ist und dass er, wenn der Hype abkling, möglicherweise keinen intrinsischen Wert mehr habe. Er glaubt jedoch, dass er eine folgenschwere Revolution ausgelöst hat und dass aufstrebende Sektoren wie DeFi eine große Zukunft haben.
Prasad lehrt internationale Handelspolitik an der New Yorker Cornell-University Cornell. Er ist Autor des Buches „The Future of Money: How the Digital Revolution is Transforming Currencies and Finance“ (Die Zukunft des Geldes: Wie die digitale Revolution die Währungen und Finanzen verändert). In einem Gespräch mit CNBC kritisierte er Bitcoin und die meisten existierenden Kryptowährungen, räumt aber ein, dass die Blockchain-Technologie echtes Potenzial habe und transformativ wirken könnte:

„Der Einsatz der Blockchain-Technologie bei Bitcoin ist nicht sehr effizient. Sie verwendet einen Validierungsmechanismus für Transaktionen, der umweltschädlich ist und sich nicht sehr gut skalieren lässt […] Ich denke, das Versprechen eines dezentralisierten Finanzwesens unter Verwendung der Blockchain-Technologie hat echtes Potenzial, aber Bitcoin selbst wird vielleicht nicht mehr so lange bestehen.“

Blockchain ja, Bitcoin nein

Die Botschaft ist nur allzu bekannt. Etliche Institutionen und auch Regierungen haben Bitcoin schnell verteufelt, halten aber die Blockchain-Technologie für gut. Selbst in einigen strikt Bitcoin-feindlichen Ländern wie China sind führende Politiker wie Präsident XI Jinping voll des Lobes über die Technologie, die ihr zugrunde liegt.

Mehr zum Thema: China hat Bitcoin erneut verboten – was man aber nicht zu ernst nehmen sollte

Prasad, der Leiter der China-Abteilung des IWF war, bevor er Cornell-Professor wurde, erklärt:
„Die Blockchain-Technologie wird die Art und Weise, wie Finanzen abgewickelt werden, und die Art und Weise, wie wir Transaktionen wie den Kauf eines Hauses oder eines Autos abwickeln, grundlegend verändern – all dass wird durch die Blockchain-Technologie viel besser abgewickelt werden können .[…] So sehr uns Bitcoin auch missfallen mag, so sehr glaube ich, dass er eine Revolution ausgelöst hat, von der wir letztlich alle direkt oder indirekt profitieren könnten.“
Stablecoins zum Beispiel fordern schon heute die Zentralbanken zu mehr Innovation heraus und sind der Hauptgrund dafür, dass digitale Zentralbankwährungen weltweit zum Thema geworden sind.

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