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Trump: Kryptowährungen sind eine drohende Katastrophe

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hält Kryptowährungen für eine „potenziell Katastrophe, die nur darauf wartet, zu passieren“.
Trump bleibt ein entschiedener Kritiker von Kryptowährungen und bevorzugt den Dollar als Weltwährung.

In einem Interview vom Dienstag bekräftigte der ehemalige US-Präsident Donald Trump seine Abneigung gegen Kryptowährungen und sagte, er bevorzuge den Dollar. In Bezug auf digitale Währungen sagte er: „Ich denke, die anderen sind potenziell eine Katastrophe, die nur darauf wartet, zu passieren.“

Außerdem sagte er, dass Kryptowährungen der US-Währung schaden und Anleger, den Dollar den Kryptowährungen vorziehen sollten. Trump stellte fest, dass er nicht in Bitcoin oder andere digitale Währungen investiert hat. Er warnte außerdem, „dass sie gefälscht sein könnten“ und dass die Menschen nicht viel darüber wüssten, was sie seien.

„Nein, ich bin kein großer Fan“, sagte er gegenüber Fox Business.

Schon immer war Trump einer der größten Kritiker von Kryptowährungen. Im Juni bezeichnete er sie als Betrug und sagte, die Euphorie um die Krypto-Leitwährung bedrohe den Dollar. Mehr noch, er möchte, dass die US-Währung die globale Vorherrschaft erlangt.

Kryptowährungen und der Dollar

Trump sagte damals:

„Die Währung dieser Welt sollte der Dollar sein. Und ich denke nicht, dass wir alle Bitcoins der Welt da draußen haben sollten. Ich denke, man sollte sie sehr, sehr stark regulieren, denn nimmt der Bedrohung des Dollars die Schärfe.“

2019, als Präsident, twitterte er, „dass Kryptowährungen nicht als Geld angesehen werden sollten. Sie sind sehr volatil und haben keine vernünftige Grundlage wie die Währung eines Landes. Außerdem begünstigen sie illegale Aktivitäten wie den Drogenhandel, vor allem weil sie weitgehend unreguliert sind“.

Bitcoin hatt nach seinem Rekordhoch von 64.000 Dollar im April im Mai etwa 50% seines Werts eingebüßt. In letzter Zeit hat er jedoch an Zugkraft gewonnen und wird derzeit mit 47.363 Dollar gehandelt. Bitcoin ist in diesem Jahr immer noch um 63% gestiegen. Im Gegensatz dazu hat sich der US-Dollar-Index dem Wall Street Journal zufolge in diesem Jahr kaum verändert.

Während seiner Amtszeit im Weißen Haus warf Trump China oft vor, seine Währung, den Yuan, absichtlich zu schwächen. Dies begünstigte chinesische Exporte gegenüber US-Exporten, da die schwächere Währung Exporte billiger macht.

Regulierung digitaler Vermögenswerte

Was die Regulierung angeht, so hält der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, eine Krypto-Aufsicht für notwendig. Anfang dieses Monats argumentierte er, dass „die Branche keins ihrer Potenziale erreichen wird, wenn sie versucht, außerhalb unserer Gesetze zu bleiben“. Diese Gesetze beziehen sich insbesondere auf Geldwäsche, Steuerkonformität und die Agenda der SEC zum Anlegerschutz, so Gensler gegenüber Fox Business.

Obwohl er Kryptowährungen als innovative Technologien bezeichnete, wies Gensler auf die potenziellen Risiken hin, die mit der aufstrebenden Branche verbunden sind. Er hat in der Vergangenheit auch gesagt, die Kryptobranche solle in die traditionelle Finanzregulierung einbezogen werden. Er hat bereits die Hilfe von Senatorin Elizabeth Warren in Anspruch genommen, um Regulierungsbefugnisse für den Kryptobereich zu erhalten. Viele warten nun auf die nächsten Schritte des von den Demokraten ernannten ehemaligen Blockchain-Professors.

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