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Umfrage: 26% der erwachsenen US-Bevölkerung besitzt Bitcoin

Eine Grayscale-Umfrage ergab, dass mittlerweile 67 Millionen US-Amerikaner Bitcoin Geld in Bitcoin angelegt haben.
Mehr als die Hälfte davon sind Neu-Anleger, die erst in den vergangenen zwölf Monaten investiert haben.

Grayscale, der weltweit größte Kryptovermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von über 60 Milliarden US-Dollar, teilte mit, dass 67 Millionen Amerikaner in Bitcoin (BTC) investiert haben. Dies entspricht derzeit 26% der erwachsenen Bevölkerung des Landes, und das wiederum bedeutetet einen Anstieg von 23% in diesem Jahr. Darüber hinaus zeigt die Umfrage ein gestiegenes Vertreuen in Bitcoin und andere digitale Währungen, das seinerseits den Trend zu Investitionen in Kryptowährung verstärkt. Eine Studie des Pew Research Center kam im vergangenen Monat zu ähnlichen Ergebnissen: 86% der Amerikaner hatten „ein wenig“ über Kryptowährungen gehört, 24% hingegen „sehr viel“.

55% der Bitcoin-Besitzer haben erst in diesem Jahr investiert, so Grayscale. Mehr noch, nämlich über 66% dieser Neu-Anleger halten die Kryptowährung seit deren Erwerb, spekulieren also nicht; und 91% der Neu-Anleger, die inzwischen wieder verkauft haben, machten Gewinn dabei.

Dominanz von Bitcoin

Der wahrscheinlichste Grund für den Bitcoin-Aufschwung in den USA ist die Inflation. Die Inflationsrate in den USA für 2021 betrug 6,2% bis Oktober 2021. Dies ist nach Angaben des US-Arbeitsministeriums die höchste Inflationsrate seit November 1990. Immer mehr Anleger suchen nun in Bitcoin und anderen Kryptowährungen einen Ausweg aus der Inflation.

In diesem Jahr hat die Branche der dezentralen Finanzen (DeFi) und der nicht-fungiblen Token (NFTs) enorm an Zugkraft gewonnen. Basierend auf den Daten von DeFi Pulse beträgt das aktuell in der DeFi-Branche geparkte Gesamtvermögen 105,08 Milliarden Dollar. Mitte September allerdings war es auf dem Rekordhoch von 276,92 Milliarden Dollar.
Bei den NFTs wird bis zum Jahresende ein Rekordumsatz von 17,7 Milliarden Dollar erwartet. Keine dieser Entwicklungen hat jedoch laut Grayscale den Einfluss von Bitcoin in der Branche beeinträchtigt. Er macht immer noch 46% und auch den größten Anteil der Gesamtbewertung des Kryptomarkts aus.

Krypto-ETFs saugen Investitionen an

Darüber hinaus hat die Zulassung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) neue, marktfremde Anleger veranlasst, sich im Kryptomarkt zu engagieren. Die Tatsache, dass diese Angebote von der Regierung unterstützt werden, hat ihre Bedenken offenbar ausgeräumt.

„Mehr als drei Viertel – 77% – der US-Anleger gaben an, dass sie eher in Bitcoin investieren würden, wenn es einen ETF gäbe.“

Im Oktober brachten die Anleger den allerersten ProShares Bitcoin-Futures-ETF auf den Markt, der bei seinem Start ein Volumen von fast einer Milliarde Dollar erreichte. Kurz darauf folgte der ETF von Valkyrie und im November der VanEck Bitcoin Strategy ETF. all das hat den Optimismus geweckt, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC schließlich einen Bitcoin-ETF auf Spot-Basis zulassen wird.

Bitcoin ist nun wieder an der 50.000-Dollar-Marke angelangt, nachdem er seit dem letzten Wochenende teils weit darunter gehandelt wurde. Bei Redaktionsschluss lag der Kurs bei 50.931,56 Dollar, womit er im Lauf des Tages um 4,6% gestiegen ist.

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