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Ungarn errichtet Statue von Satoshi Nakamoto, dem mysteriösen Schöpfer von Bitcoin

Ungarn ist das erste Land, das eine Satoshi Nakamoto Statue zu Ehren des oder der rätselhaften Erfinder von Bitcoin errichtet hat.
Der Entwickler oder das Team Satoshi bleibt trotz zahlreicher Identitätstheorien weiterhin anonym.

Die Figur wurde im Graphisoft-Park in Budapest, Ungarn, in Anwesenheit einer großen Menge von Bitcoin-Fans enthüllt. Die Gründer der Initiative für die Satoshi-Nakamoto-Statue sind der Meinung, dass „seine Arbeit wirklich etwas ist, an das man sich erinnern sollte“, wie es auf ihrer Website heißt.

Die lebensgroße, glitzernde Bronzebüste wurde von Gergely Réka und Tamás Gilly geschaffen. Das Duo hatte im Juni einen groben Entwurf der Statue veröffentlicht, der das Mantra „Wir alle sind Satoshi“ aufgreifen sollte. Das Gesicht der Figur ist daher nachdenklich und erinnert die Betrachter daran, welche wichtige Rolle sie selbst neben Satoshi für Bitcoin spielen.

Da Geschlecht, Größe und Gewicht von Satoshi unbekannt sind, war es unmöglich, eine spezifische, menschliche Gestalt zu entwerfen. Eine Büste als ungeschlechtliche, gesichtslose Abbildung von Brust und Kopf war die bessere Alternative. Die gesichtslose Statue passt auch zu US-Senatorin Elizabeth Warrens Beschreibung von Bitcoinern als „schattenhafte, gesichtslose Gruppe von Superprogrammierern“.

DieSatoshi-Statue trägt einen Kapuzenpullover mit dem bekannten Bitcoin-Logo „B“. Das Logo unterscheidet sich von dem ursprünglichen „BC“-Logo, wurde aber verwendet, da die meisten Menschen Bitcoin damit identifizieren.

Das Rätsel Satoshi Nakamoto

Seitdem das Bitcoin-Weißbuch veröffentlicht wurde, gibt es eine Fülle von Theorien, die versuchen, die Identität von Satoshi Nakamoto aufzudecken. Der Entwickler Hal Finney wurde zuerst mit Satoshi Nakamoto in Verbindung gebracht, da er der erste war, der die Software verwendete, Fehler meldete und Verbesserungen vorschlug. Er war auch die erste Person, an die Satoshi Nakamoto Bitcoin zu Testzwecken schickte.

2014 wurde dann Dorian Satoshi Nakamoto fälschlicherweise als Bitcoin-Erfinder 2014 identifiziert. Daraufhin behaupteten Personen wie der australische Unternehmer Craig Wright, Satoshi zu sein. Der Gründer von Bitcoin SV, einer Hard-Fork von Bitcoin, lieferte sogar technische „Beweise“ dafür, die jedoch widerlegt wurden. Mehr noch, es wurde behauptet, dass die CIA und die NSA Bitcoin erschaffen hätten. Der Gründer von Bitcoin.com, Roger Ver, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Bitcoin Jesus“, hat sogar behauptet, die CIA würde digitale Vermögenswerte manipulieren.

Solche Spinnereien ändern aber nichts daran, dass die Identität des oder der Entwickler von Bitcoin bis heute ungeklärt ist. Bisher hat sich noch jede Identifizierung von Satoshi Nakamoto als falsch herausgestellt und waren teils auch nur Effekthascherei oder Klickköder auf bestimmten Websites. Inzwischern hat die führende US-Kryptobörse Coinbase sogar eine Reihe von Risiken für den Fall ausgemacht, dass die Identität von Satoshi bekannt wird.

Gefahren der Aufdeckung der Identität

So wurde beispielsweise im Mai der Kryptomarkt erschüttert, als Bitcoins, die möglicherweise Satoshi gehören, verschoben wurden. Risiken sind auch die negative Wahrnehmung von Bitcoin oder Ethereum, die unvorhersehbare Berichterstattung in den sozialen Medien oder das „Trending“ von Krypto-Assets. Coinbase sieht auch einen extrem verschärften Wettbewerb durch DeFi-Plattformen wie Ethereum, Tron und Polkadot. Weitere Risiken ergeben sich aus der Tatsache, dass die Einnahmen des Unternehmens in erheblichem Maße von virtuellen Vermögenswerten abhängen, die sehr volatil sind. Neben möglichen Rechtsstreitigkeiten von Einzelpersonen und staatlichen Aufsichtsbehörden wegen übersehener Geschäftsrisiken könnte es auch zu Sicherheitsverletzungen kommen.

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