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VeChain startet Implementierung seines Proof-of-Authority Konsensmechanismus

VeChain wird Ende Oktober Phase 1 seines Proof-of-Authority (PoA) Konsensmechanismus starten.
Er wird Tempo und Effizienz des Netzwerks verbessern und den Kunden zusätzlichen Nutzen bieten.

Die Entwickler von VeChain haben bestätigt, dass der Start von Phase 1 des mit Spannung erwarteten Proof-of-Authority 2.0 Konsensmechanismus noch im Oktober erfolgen wird. In einem VeChain-Tweet heißt es:

„Wir arbeiten an den letzten Schritten, um Phase 1 von PoA 2.0 für den Go-Live am Ende dieses Monats bereit zu machen. Wir freuen uns auf dieses große Upgrade der VeChainThor-Blockchain.“

Andere Blockchains arbeiten mit den Proof-of-Work und Proof-of-Stake Konsensalgorithmen, das VeChain-Netzwerk wird jedoch von Proof-of-Authority (POA)  angetrieben. PoA wählt nach dem Zufallsprinzip einen der 101 vorab genehmigten Validierer aus, um den nächsten Block zu erzeugen. Dieses Modell beseitigt den sonst zur Auswahl erforderlichen Rechenaufwand, was der Geschwindigkeit und Effizienz der Blockproduktion zugute kommt.

VeChain Proof-of-Authority 2.0 startet

VeChain wurde 2014 im Ethereum-Netzwerk gegründet. 2018 erhielt es seinen heutigen Namen und wurde auf seine eigene Blockchain – VeChain – umgestellt. Danach begannen die VeChain-Entwickler mit der Arbeit an dem PoA 2.0-Projekt. Am 11. Oktober hatte die VeChain Foundation eine Abstimmung angekündigt, um die erste Phase von PoA 2.0 im Mainnet zu starten. Nachdem die Mehrheit der Stimmen erreicht wurde, ist die Umgestaltung des Netzwerks nun auf dem Weg. In Vorbereitung darauf hat VeChain den VIP193 eingeführt, um Sicherheit, Skalierbarkeit und Finalität des Netzwerks zu verbessern.

VeChainThor konzentriert sich auf eine qualitätsbasierte Skalierungslösung, weshalb es den PoA 2.0 SURFACE-Konsens zur Bandbreitenoptimierung verwendet. SURFACE ist ein Akronym für Secure Use-case-adaptive Relatively Fork-free Approach of Chain Extension. Die Einführung von PoA 2.0 soll die Anzahl der Transaktionen pro Block erhöhen und die Bandbreiteneffizienz verbessern.

Was seinen Nutzen betrifft, so ging VeChain im August eine Partnerschaft mit dem chinesischen Immobilienunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL) ein, um die Nachhaltigkeit zu verbessern. Das Netzwerk ermöglicht Eigentümern und Entwicklern von JLL-Immobilien, den entstehenden Kohlenstoff-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus nachzuvollziehen. Die Mieter von JLL können sich für umweltfreundliche Büros entscheiden, da diese mit einem Carbon Label – einem „Kohlenstoff-Etikett“ versehen sind. Und schließlich können die Mitarbeiter von JLL Anreize für kohlenstoffarme Systeme erhalten.

Zusätzliche Netzdienstleistungen und VET-Preisaktion

Außerdem brachte VeChain eine neue Software-as-a-Service-Lösung auf seiner Carbon Footprint Traceability Platform auf den Markt. Die Initiative zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit in der Modeindustrie in jeder Phase der Lieferkette zu revolutionieren. Noch in demselben Monat erreichte das Netzwerk den Meilenstein von 10 Millionen verarbeiteten Blöcken.

VeChain hat auch Partnerschaften mit Simplex für nahtlose VET-Käufe und mit Shopping.io geschlossen, um die Bezahlung von Online-Einkäufen mit VET-Token zu ermöglichen. San Marino hat mit VeChain sogar einen digitalen COVID-Impfschein entwickelt, während ein Krankenhaus im Mittelmeerraum eine auf der Blockchain basierende COVID-Impf-App eingeführt hat.

VET steht als Kryptowährung auf Platz 23  mit einer Marktkapitalisierung von  8,8 Milliarden Dollar. Der Token wurde bei Redaktionsschluss bei 0,1313 Dollar gehandelt und hat laut unseren Daten im Laufe des Tages 0,7% zugelegt; seit Jahresbeginn beträgt der Zuwachs 1057%.

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