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Vermögensverwalter Neuberger Berman ermöglicht indirekte Krypto-Anlage durch Rohstoff-Fonds

Der Vermöghensverwalter Neuberger Berman hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die Zulassung eines Fonds mit Schwerpunkt auf Rohstoffen beantragt.

Der „Neuberger Berman Commodity Strategy Fund“ wird ein indirektes Engagement in Kryptowährungen ermöglichen.

Die unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft Neuberger Berman wird nun ein Krypto-Engagement über einen auf Rohstoffe fokussierten Fonds ermöglichen. Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltungsgesellschaft bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC einen Antrag auf _Zulassung für den rohstofforientierten Fonds gestellt.

Neuberger Berman legt Rohstoff-Krypto-Fonds auf

Das Unternehmen äußerst sich dazu wie folgt:

„Ab sofort erlaubt die Anlagestrategie des Neuberger Berman Commodity Strategy Fund ein aktiv verwaltetes Engagement in Kryptowährungsanlagen und digitalen Vermögenswerten durch Kryptowährungsderivate wie Bitcoin-Futures und Ether-Futures sowie Anlagen in Bitcoin-Trusts und börsengehandelte Fonds, um ein indirektes Engagement in Bitcoin zu erreichen.“

Zum 31. Juli verfügte der gemeinschaftsorientierte Fonds über ein verwaltetes Vermögen (AUM) von über 164 Millionen Dollar. Die AUM des Fonds machten 0,04 Prozent der gesamten AUM des Unternehmens von 402 Milliarden Dollar aus.

Neuberger Berman veröffentlichte am 10. März einen Bericht über „The Bitcoin Experiment“. In dem Bericht sagten Top-Führungskräfte von Neuberger Berman, dass Krypto-Investitionen nicht als „Teil einer Standard-Asset-Allokation“ betrachtet werden sollten, sondern als Option während unsicherer zukünftiger Inflationssteigerungen. Weiter heißt es:

„Diejenigen, die sich engagieren, sollten sich des spekulativen Charakters ihrer Investition bewusst sein und – ungeachtet möglicher Gewinne – bereit sein, sich von fast ihrem gesamten eingesetzten Kapital zu trennen.“

Neuberger Berman reichte den Antrag auf Zulassung des gemeinschaftsorientierten Fonds bei der SEC ein, nachdem deren Chef Gary Gensler angedeutet hatte, dass er ETFs, die auf Krypto-Futures und nicht auf direktem Engagement basieren, offen gegenüberstehen würde.

Letzten Monat hat Neuberger Berman einen thematischen Aktienfonds – InnovAsia 5G Fund – aufgelegt, der sich auf die 5G-Technologie konzentriert. Das Unternehmen sagte, dass der ehemalige Chipdesigner YT Boon aus Hongkong und der in New York ansässige Hari Ramanan Co-Manager des auf Asien fokussierten 5G-Fonds sein werden. Darüber hinaus wird ein Team von Research-Analysten mit Sitz in China, Hongkong, Taiwan und Japan mit den Co-Managern zusammenarbeiten.

Außerdem werden die Manager auf Unternehmen mit einer Marktdurchdringung von weniger als 20 Prozent zielen, bei denen Asien das Wachstum beeinflusst. In seinem Kommentar zu dem auf Asien fokussierten 5G-Fonds bezeichnete YT Boon Asien als ein aufstrebendes Silicon Valley. Laut dem ehemaligen Chipdesigner aus Hongkong wird Asien bis zum Jahr 2025 70 Prozent der weltweiten 5G-Verbindungen dominieren.

Neuberger Berman verwaltet eine Reihe von Strategien, darunter Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Private Equity und mehr. Seit ihrer Gründung im Jahr 1939 hat die private, unabhängige Investmentfirma, die sich im Besitz von Mitarbeitern befindet, mittlerweile Niederlassungen in 25 Ländern. Das Unternehmen verfügt über mehr als 2.300 Mitarbeiter.

VanEck beantragt Bitcoin-Strategie-ETF

Als Reaktion auf den Hinweis des SEC-Vorsitzenden hat der Vermögensverwalter VanEck einen ähnlichen Antrag bei der Aufsichtsbehörde eingereicht. Der von VanEck vorgeschlagene Fonds würde Anlegern Bitcoin-Terminkontrakte, gepoolte Anlagevehikel und andere börsengehandelte Produkte anbieten. Der Vermögensverwalter fügte hinzu, dass sein Bitcoin Strategy ETF ein Engagement über in Kanada notierte und gehandelte Krypto-ETFs ermöglichen würde.

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