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Verwalter von Familien-Privatvermögen haben 4,2% Marktanteil bei Kryptowährungen – Tendenz steigend

Mit einem geschätzten Anteil von 4,2 Prozent am Markt für digitale Vermögenswerte sind Kryptowährungen nun weltweit im Fokus von Verwaltern von Familien-Privatvermögen.

Etliche dieser Vermögensverwalter planen ein größeres Engagement in Kryptoanlagen, andere sind äußerst vorsichtig wegen der extremen Volatilität von Kryptowährungen.

Neue Berichte zeigen, dass sehr reiche Privatpersonen mit einem investierbaren Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar sich über ihre Familienvermögen-Verwalter für Kryptowährungen interessieren.

Derzeit haben solche Verwalter ein Prozent des Portfolios in Kryptowährungen investiert, basierend auf einer Studie von Campden Wealth. Das durchschnittliche Privatvermögen-verwalter betreut ein Familienvermögen von einer Milliarde Dollar, was bedeutet, dass jede Familie etwa 11 Millionen Dollar in Kryptowährungen hält. Der Bericht von Campden Wealth schätzt für 2019, dass es weltweit 7.300 Verwalter von Familien-Privatvermögen gibt, doch die Zahl könnte durchaus höher liegen. Ihr gesamtes kombiniertes Krypto-Vermögen kann daher auf 80,3 Milliarden Dollar geschätzt werden.

Laut CoinMarketCap lag die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen im August bei 1,9 Billionen Dollar. Das bedeutet, dass Verwalter von Familien-Privatvermögen insgesamt etwa 4,2% des gesamten Marktes für digitale Vermögenswerte besitzen.

Kryptowährungen in Portfolios von Verwalter von Familien-Privatvermögen

Die im letzten Jahrhundert von der Familie Rockefeller eingeführte Privatvermögensverwaltung ist im Lauf der Zeit immer ausgefeilter geworden. Heute beschäftigen diese Verwalter ganze Teams erfahrener Fachleute, um sehr diskret Milliarden an Privatvermögen zu verwalten. Es wird geschätzt, dass allein in Nordamerika ein Drittel dieser Verwalter in Kryptowährung investiert hat.

Die Investitionen in digitale Vermögenswerte sind nach Aussage einew Verwalters in Connecticut exponentiell gestiegen.

„Die Fonds haben sich so gut entwickelt und sind im letzten Jahr um das Siebenfache gestiegen, dass sie zu einem vernünftigen Teil des Portfolios geworden sind.“

Diese Meinung, so Campden Wealth, wird weltweit überwiegdend geteilt. Mehr noch: 28 Prozent dieser Firmen planen, ihre Krypto-Investitionen im Jahr 2022 zu erhöhen, einige davon um beträchtliche Beträge.

„Ursprünglich sahen wir eine Allokation von 2 bis 3 Millionen Dollar. Jetzt sind es 5 bis 10 Millionen Dollar, und wir sehen einige große Allokatoren, die jetzt zweistellige Dollar-Millionenbeträge als Mindeststart-Einlage verlangen,“ sagt Anatoly Crachilov, CEO von Nickel Digital, einem digitalen Vermögensverwalter, der sich auf Familienvermögen spezialisiert hat.

Milliardäre wie Alan Howard und Paul Tudor Jones gehörten zu den ersten, die mit der Inflation spekulierten, fügt Crachilov hinzu. Sie nahmen Kryptowährungen in ihre Portfolios auf und äußerten sich öffentlich optimistisch gegenüber Bitcoin. Inzwischen wenden sie sich jedoch zunehmend von Bitcoin ab anderen, vielversprechenderen digitalen Vermögenswerten zu.

Ausblick

Gleichwohl planen 4% dieser Verwalter weltweit, ihr Engagement in Kryptowährungen im nächsten Jahr zu reduzieren. Die meisten von ihnen führen die Volatilität als Grund an und befürchten, dass zukünftige Krypto-Regulierungen einen Effekt haben könnten, der mit dem des Verhaltens von China gegenüber dem Kryptomarkt entspricht.

Weltweit haben Familienvermögensverwalter durchschnittlich 40% Rendite erzielt, während „andere nicht annähernd so gut abgeschnitten haben/, bemerkt Rebecca Gooch, Senior Director of Research bei Campden Wealth. Sie betont, dass man vorsichtig sein und sich von der Vorstellung verabschieden sollte, dass Kryptowährungen immer mit hohen Renditen gleichzusetzen sind.

Dennoch sagt Gooch, dass viel Familienvermögensverwalter gerade erst damit beginnen, Kryptowährungsinvestitionen zu erwägen“. Sollten die Renditen zufriedenstellend ausfallen, dürfte die Tendenz stark steigen.

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