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Vor Übergang zu ETH 2.0: Vitalik Buterin präsentiert Roadmap zur Ethereum-Skalierbarkeit

Buterin spricht über die Skalierung der aktuellen Ethereum-Blockchain unter Beibehaltung hoher Standards für Vertrauenswürdigkeit und Zensurresistenz.
Er schlägt eine Roll-up-zentrierte Roadmap vor, weist aber darauf hin, dass eine absolute Dezentralisierung der Blockproduktion nicht möglich ist.

Die Ethereum-Entwickler haben lange an einem reibungslosen Übergang zum Ethereum 2.0 Proof-of-Stake (PoS) Netzwerk gearbeitet. Die Notwendigkeit für Ethereum 2.0 wird immer dringender, da die Ethereum-Blockchain angesichts der sprunghaft ansteigenden DeFi-Aktivitäten vor großen Skalierungsproblemen steht.

Am 6. Dezember, leghte Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin seine „plausible Roadmap“ für die Skalierbarkeit des bestehenden Ethereum-Netzwerks vor, die zum vollständigen Übergang zu Ethereum 2.0 führen soll. Buterin will die Ethereum-Skalierbarkeit unter Beibehaltung hoher Standards für Vertrauenswürdigkeit und Zensurresistenz erreichen.

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In seinem Blogbeitrag mit dem Titel „Endgame“ erläutert Buterin seine Vorstellung für eine durchschnittlich große Blockchain unter Beibehaltung der zentralen Prinzipirn, des Vertrauen und Feheln von Zensur. Der Preis der besseren Skalierbarkeit ist jedoch eine Zentralisierung der Blockproduktion.

Roadmap zur Skalierbarkeit

In seinem Blogbeitrag beschreibt Buterin ein mögliches Gleichgewicht zwischen Skalierbarkeit und Zentralisierung. Er präsentiert keine hundertprozentige Lösung dafür, nennt aber vier wichtige Punkte, um die Skalierbarkeit zu erreichen. Dazu gehören:

Hinzufügen einer zweiten Staking-Ebene mit geringen Ressourcenanforderungen, um eine verteilte Blockvalidierung durchzuführen
Einführung entweder von Betrugsbeweismitteln oder ZK-SNARKs, damit die Nutzer die Gültigkeit von Blöcken direkt und kostengünstig überprüfen können.
Einführung von Datenverfügbarkeitsstichproben, damit die Nutzer die Verfügbarkeit von Blöcken überprüfen können.
Hinzufügen von sekundären Transaktionskanälen, um Zensur zu verhindern.

In dem Blogpost erklärt Buterin weiter, wie diese vier Punkte erreicht werden können. Doch trotz der Implementierung dieser Updates wird die Blockproduktion nicht vollständig dezentralisiert sein.
Buterin merkt dazu an:

„Wir erhalten eine Kette, in der die Blockproduktion immer noch zentralisiert ist, aber die Blockvalidierung vertrauenslwürdig und hochgradig dezentralisiert ist, und spezielle Anti-Zensur-Maßnahmen verhindern eine mögliche Zensur durch die Blockproduzenten.“

Roll-Ups können nicht so gut zur Dezentralisierung beitragen

Vitalik Buterin sagt, dass die Blockproduktion trotz Implementierung so genannter Rollups weitgehend zentralisiert bleiben wird. Rollups sind nichts anderes als Layer-2-Lösungen, die Transaktionen außerhalb der Ethereum-Blockchain ausführen können.

„Keinem Rollup gelingt es, auch nur annähernd den Großteil der Ethereum-Aktivitäten abzudecken, sondern höchstens ein paar hundert Transaktionen pro Sekunde,“ so Buterin.

Es scheint, dass Rollups zur verteilten Blockproduktion beitragen können. Andererseits wiederum kann die Möglichkeit eines domänenübergreifenden maximalen extrahierbaren Umsatzes die Dezentralisierung einschränken. Der maximal extrahierbare Umsatz ist der maximale Wert, der durch die Blockproduktion verdient werden kann und der über die Standard-Blockprämien und Gasgebühren hinausgeht.

Buterin weist also deutlich darauf hin, dass die Blockproduktion unabhängig von der Skalierbarkeit am Ende zentralisiert sein wird. Der Vorteil der Rollup-zentrierten Verfahrens ist jedoch, dass es in Zukunft für alle offen sein wird.

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